Es gab und gibt schon ein paar mehr, die aus Spaß an der Freude oder aus Verantwortung arbeiten. Für einen symbolischen Euro. Oder weniger.
Viele Unternehmer haben oft monate- oder jahrelang einen Stundenlohn unter einem Euro, sie leben dann von den Rücklagen, um die Löhne der Angestellten zahlen zu können.
Und was passierte dann mit dem wahrscheinlich angesprochenen W. Wiedeking?
Er wurde später geteert und gefedert, weil er sich knapp 1% des Untenehmensgewinns in den Vertrag schreiben ließ. Dass er sein (schon vorher vorhandenes, nicht kleines) Vermögen mit in die Haftung brachte, interessierte keinen.
Als das knapp eine Prozent dann wegen der 10 Mrd. Vorsteuergewinn bei Porsche 100 Mio wurden, fand das die Familie Porsche (auf die Idee mit der dann geplatzten VW-Übernahme durch Porsche kam Wiedeking nach Berichten nicht ganz alleine.) nicht mehr so witzig..... Und die Öffentlichkeit warf ihm unendliche Gier vor. Mit der Geschichte dieser Vergütung hat sich kaum einer beschäftigt.
Aber so etwas wird bei angestellten Managern bei VW & Co. kaum passieren. Die würden für ihre Entscheidungen nie in die persönliche Vermögenshaftung treten
Und wenn man liest, was die Betriebrats-Chefin bei VW so bekommen soll, wird es wohl doch den (unvermeidlichen) Schrumpfkurs geben.
Und sie wird sich loben, wie toll sie doch gekämpft hat. Man wird sich einigen im Bereich eines Abbaus um 60% von dem, was VW in den Raum gestellt hat. (Und ich möchte fast wetten, dass das dem intern geplanten Abbau entspricht.)