Und das Ändern des Denkens erreicht man durch Ausgrenzung und persönliche Angriffe? Oder durch Zwangsmaßnahmen?
Das funktioniert nicht.
Und das Ändern des Denkens erreicht man durch Ausgrenzung und persönliche Angriffe? Oder durch Zwangsmaßnahmen?
Das funktioniert nicht.
Leider wird es hier immer wieder ideologisch, wenn es Kritik am Gesamtsystem BEV gibt.
Zeigt man die Schwierigkeiten und Nachteile auf, die es derzeit noch gibt, ist man gestrig, nicht bereit sich zu ändern, oder es wird sogar persönlich ("Wieso fährst Du überhaupt Elektro.....").
E-Mobilität muss aber so einfach werden wie das Benutzen eines Verbrenners.
Der kommende Zwang führt zur Polarisierung. Auf beiden Seiten.
Mit CO2-Argumenten holt man niemanden mehr ab.
Dass es nur durch das Aufzeigen der Schwierigkeiten zu Veränderungen kommt, wird dabei ignoriert.
Zeigt man sich nämlich mit dem aktuellen Zustand zufrieden, passiert genau das, was jetzt passiert.
Monopolisten teilen den Markt unter sich auf, und Preise (Energie) entwickeln sich in eine Richtung, die das Umsteigen noch unattraktiver machen.
Man muss es schaffen, einen "Haben will"- Effekt beim Kunden auszulösen.
Um das Thema hier mal aufzulösen. Ich habe in seltenen Fällen die Meldung der nicht aktiven Verkehrszeichenerkennung bei meinem Superb (BJ2020) auch, wenn die Frontscheibe beschlagen ist, wenn es stark regnet oder wenn einfach Schmutz auf der Scheibe ist.
Das selbe Verhalten hatte ich auch mal bei einem Firmen Passat bei Starkregen auf der Autobahn.
Verschmutzungen oder Starkregen sind aber nicht die Ursache für die von innen beschlagene Scheibe im Bereich der Kamera.
Da keiner so richtig sagen kann, ob das hermetisch dicht sein müsste, kann auch eine schlechte Belüftung in dem Bereich ursächlich sein.
Dazu verhindert der "Verkleidungsklotz" innen auch noch, dass sich die Scheibe in dem Bereich gleichmäßig erwärmt mit der Innenraumtemperatur.
das wird deutlich mehr als der Zeitwert des Fahrzeuges sein. Ich kannte mal die Preise vom Audi A3 Phev 1. Generation. Das war völlig unbezahlbar damals, natürlich mit deutlich weniger Ladekapazität.
Interessant könnten noch Themen werden wie: Kann ein Ersatzakku oder einzelne Austauschmodule über den freien Teilehandel erworben werden? Kann ich die alten Module oder den alten Akku direkt in meinem eigenen Haus einbauen etc.? Dazu kenne ich aber die Entwicklungen nicht.
Dass es den Zeitwert überschreitet, kann gut sein. Schließlich sind fast 300‘000km eine anständige Laufleistung in so kurzer Zeit. 100‘000 km pro Jahr ist schon viel.
Die Akku-Preise von „älteren“ PHEV haben aber nichts mit den Akkupreisen aktueller Generationen BEV gemeinsam.
In der Presse war auch mal von einem 5-er Hybrid die Rede, da kostete der Akkuwechsel -wenn ich mich recht entsinne- in Richtung 15k (oder noch mehr).
BEV sind heute so gebaut, dass man Batterien instand setzen, und damit auch auswechseln kann. Kann man also für -sagen wir mal- rund 10‘000 EUR den Akku gegen einen neuen ersetzen, wäre das bei einem sonst mechanisch guten Auto immer noch viel günstiger als ein neues Auto. Das gilt auch noch bei 15‘000 EUR.
Den ausgetauschten Akku bzw. einzelne noch gute Module selbst „verbasteln“ (nicht abwertend gemeint) dürfte eher für Spezialisten wie den „Akkudoktor“ als für den Normal-Eigenheimbewohner möglich sein.
Ganz so einfach ist es dann doch nicht.
Die Werbeversprechen zur Ladezeit werden eben nur bei optimalen Bedingungen eingehalten. Und auch dann nicht immer.
KEINER sagt einem (ich rede von einem BEV-Unerfahrenen), dass das 10-80 Versprechen nur eingelöst wird, wenn man wirklich mit optimal warmem Akku an der richtigen Ladesäule und auch nur mit einem Ladestand von unter 10% ankommt. Und auch dann ist es nicht sicher, dass es eingehalten wird.
Kann man so machen. Die Möglichkeit hast Du auch.
Ich mache es eben so, wie es für mich passt.
Und spart mir hinterher Zeit und Nerven.
Beim Golf sollte ich so Einiges zahlen, was als normaler Gebrauch klassifiziert wurde. Der hatte helles -fast weißes- Leder, und da bildet sich nunmal Patina. Gepflegt und gereinigt war das Leder, aber man sieht das Altern eben stärker als bei schwarzem Leder. Ich sollte fast 300 EUR brutto für eine aufwändige Lederaufbereitung zahlen. Die leichten Verfärbungen standen als normale Gebrauchsspuren im Gutachten. Thema erledigt. Auch ein winziger Steinschlag. Die wollten die Scheibe wechseln. Gutachten: Laufleistungsgemäßer Zustand.
Die waren damals wahrscheinlich sauer, dass ich zu BMW bin. Und das auch gesagt habe.
Für mich passt der Weg mit dem Gutachten vorab.
Bei einigen Händlern gibt man das Auto sogar ab, und eine oder zwei Wochen später holen die einen Sachverständigen in's Haus. Was in der Zwischenzeit auf dem Hof passiert, wie will ich nachweisen, dass das bei Rückgabe nicht so war?
Bei Rückgabe der ZOE jetzt ist der Verkäufer um das Auto gegangen, hat die beschädigte Felge moniert (berechtigt). Alles Andere, was die Dekra in Abzug gebracht hätte (kleine Kratzer) hat ihn nicht interessiert. Auch so kann es gehen. Da war das Gutachten unnötig.
Muss jeder für sich selbst entscheiden.
Das waren mal um die 70 €.
Jetzt waren es 120€. Hab geschluckt, aber im Streitfall habe ich den Zustand vor Rückgabe schriftlich von einer anerkannten Sachverständigenfirma.
Gerade bei kleinen Kratzern, die werden im Zustandsbericht erwähnt, und eingestuft als Gebrauchsspur oder übermäßige Beschädigung.
Normale Gebrauchsspuren dürfen durch den Leasing-Rücknehmer eben nicht in Abzug gebracht werden, was aber gern gemacht wird.
Und bevor ich 350 EUR für 2 Kratzerchen zahle, und ewig diskutiere, zeige ich denen dann das Gutachten. Geld, Zeit und Nerven gespart.
Gerade wenn man kein Auto vom gleichen Händler nimmt, wird gern mal "mehr gesehen", als tatsächlich da ist.
Ich nehme mir die Zeit (und ein paar €), und lasse einen Wertbericht bei der Dekra machen.
Damit hatte ich schon 2x eine gute Diskussionsgrundlage. Hat mir letztendlich Geld und Nerven (und Zeit) gespart. Gerade Lack-Steinschläge und minimale Kratzer sind normale Gebrauchsspuren. Die sich manche Händler fürstlich entlohnen lassen. Und die Autos damit dann weitergeben.
Es gibt zwar eine Liste für die Leasingrückgabe bei Škoda, was aber ein leichter Kratzer ist, ist dann wahrscheinlich diskussionswürdig. Beim Golf war das so.
Und es macht auch einen Unterschied, ob man wieder ein Auto beim „Rücknehmer“ nimmt.
Mit dem Wertbericht (Zustandsbericht / Minderwertbericht) hat ja schon ein Profi entschieden, ob das normaler Gebrauch ist.
DAS ist die Lösung für die LWR-Probleme beim Enyaq:
Federn rundum 'raus, Stahlstäbe 'rein. Da bleibt die Karosse immer waagerecht zur Fahrbahn. Die Sitze bieten genug Komfort. ![]()
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