dem gegenüber stehen aber einige Versuchsreihen, die zu dem Schluß kommen, dass mit B fahren auf der Autobahn effizienter ist als mit D.
Das ist aber abhängig vom eigenen „Stromfuß“. Das Autobahn-Fahren mit Dauer-B bremst einfach zu rigide ab, so dass man immer wieder Tempo aufbauen muss. Auch finde ich bei dichterem Verkehr den pACC etwas zu vorsichtig. Wo man selbst an der Vordermann „heransegelt“ (aber bremsbereit ist), um den Überholer vorbeizulassen, um dann nach links zu ziehen, greift der pACC schon nach dem Rekuperationsanker. Diesen Tempoverlust muss man dann wieder ausgleichen, wenn mann zum Überholen nach links zieht.
Auch weiß der pACC offensichtlich topografisch wenig bis nichts. Eine meiner 3 „Stammstrecken“ von der Arbeit heimwärts hat eine 1800m lange Gefällestrecke mit einer kleinen „Welle“ nach oben drin. pACC hält das das Tempo durch rekuperieren, und gibt Strom die „Welle hoch“. Ich selbst lasse in D rollen, und nehme zum Schluss „B“, um auf die ausgeschilderten Limits herunterzu“bremsen“. Ergebnis: Bei sehr ähnlichen Bedingungen 15,1 (pACC) zu 13,2 (manuell) kWh/100 km für die gleiche Strecke von 36km. Ist schon beeindruckend.
Echtes vorausschauendes Fahren ist eben doch mehr, als Kenntnis der Lage von Kurven, Kreuzungen und Kreiseln etc. Der pACC bremst immer auf eine Kreuzung hin, an der ich schon von Weitem sehe, dass sie frei ist und frei bleibt. Da kann man durchrollen, pACC bremst, und das muss er dann wieder mit Stromgabe kompensieren.
Ebenso in einigen Stausituationen. pACC macht das Stop-and-Go mit (bremst viel mechanisch), man selbst lässt eben mit Stand“gas“ langsam rollen.
Gerade in bekannten Gegenden ist für ohnehin sparsame Fahrer noch viel Spar-Potential nach oben beim pACC.
Aber: pACC ist ein großer Schritt in die richtige Richtung, und wie sagt die Klassenlehrerin in der Schulbeurteilung: „Der Schüler schöpft sein volles Potential noch nicht aus.“ (Er ist bemüht wäre aber zu schlecht beurteilt)