Beiträge von Ulf007

    Wir alle sind doch auch mit einer Rosinenpicker-Mentalität unterwegs… (ich nehme mich da selbst nicht aus)

    Da, wo es mir nützt, macht mal…. Es gibt ja Geld dafür.

    Wo wir aber „Schnüffelei“ des „Staates“ vermuten (und wir kein Geld dafür bekommen), gehen wir auf die Barrikaden, lehnen es ab, und wittern eine Weltverschwörung (oder zumindest eine der Politiker-Kaste) dahinter (Zensus z.B.)


    Hmmmm, nicht einfach zu lösen. Und deshalb ist es auch mit THG so „einfach und leicht verständlich“. Zum Teil liegt es aber auch nur daran, dass die An-/Verkäufer einfach warten, bis sie eine bestimmte Zahl einreichen können. bei der Vielzahl der Anbieter mittlerweile wird es schon dauern, 100 oder gar 1000 Kunden „gefangen“ zu haben. (Kennt einer die Zahl, ab der man einreichen kann beim UBA/KBA?)

    Und diese müssen dann noch Mehrfachanmelder rausfiltern. Da gibt es nicht wenige.

    Der Digitalisierung und dem automatisierten Datenabgleich steht oftmals der Datenschutz entgegen. Sieht man ja aktuell bei der Grundsteuerreform….

    Datenschutz ist eben gut und „böse“ zugleich.

    In einem Interview hat vor nicht allzu langer Zeit (letztes Jahr) der Chef der Techniker Krankenkasse geäußert: Wir dürfen Daten nicht zusammenführen und auswerten. Wir könnten feststellen, dass sich Patienten durch Ärztehopping und Verschweigen desselben bei den Ärzten, nicht-Bekanntgabe der bereits verordneten Medikamente durch Wechselwirkungen in Gefahr begeben. Wir dürfen aber nicht, da steht der Datenschutz entgegen.

    Auch wenn das Beispiel OT ist, so läuft das überall. Die eine Stelle darf nicht mit der Anderen „reden“ Sonst könnte der Händler oder die Zulassungsstelle als behördlicher Dienstleister fragen: „Wollen Sie die THG-Quote?“, einen Haken setzen, der Rest läuft automatisch, sobald man sein FIN bei einem THG-Händler eingibt.. Datenschutz sagt: Geht nicht.

    Warum wischt du all diese Argumente weg? Ist dir das zu schwierig?

    Unterstellst du, dass die Messungen von ADAC, Aviloo oder AMS nicht stimmen?

    Ich wische sie nicht weg. Ich bringe Gegenargumente, die Du nicht akzeptieren willst, weil Du Dich in den Aviloo-Veröffentlichungen verbissen hast.


    Der ADAC nutzt die Aviloo-Messung (war in einem Bild vom ADAC sogar zu sehen), AMS vermutlich auch, habe ich aber nicht gelesen. Hier gehe ich davon aus, dass es noch nicht hunderte Firmen gibt, die sich damit auseinandersetzen. Das Paradoxon der heutigen Zeit ist eben leider auch, dass eine Nachricht, die einer ausgibt, von Anderen übernommen wird. Ob sie hinterfragt und überprüft wird, wer weiß das genau? Bei den Kosten, die heute entstehen, und den Auflagen, in denen die Fachblätter heute noch erscheinen, darf man hinterfragen, ob sie die Mittel für eigene Messungen haben, oder alle denselben Dienstleister nutzen, da der das ja schon „gemessen“ hat…

    Und nochmal: OBD gibt das aus, was OBD ausgeben MUSS (gesetzliche Vorgaben) und SOLL (entsprechend wird es gestaltet). Daraus interpretiert Aviloo die Angaben, die sie dann zum Besten geben.

    Die Glaubwürdigkeit der ADAC-Angaben stelle ich nicht in Frage, sie nutzen ja die Aviloo-Messung.

    OBD schreibt nicht vor, dass an dieser Schnittstelle alle Rohdaten anliegen müssen. Und selbst dann ist es noch eine Frage, wie es interpretiert wird, was man da ausliest. Wer sagt Dir, Aviloo interpretiert richtig?


    Dagegen setze ich meine eigenen Erfahrungen, wie ich sie in #447 geschildert habe.


    Die Messung der genau in den Akku fließenden und diesem entnommenen Energie kannst Du entweder am OBD „auslesen“, dann musst Du sie auch interpretieren (nichts Anderes macht Aviloo). Oder (und das wäre der richtige Weg) am Akku-Anschluss unter definierten Bedingungen mit geeichten Messmitteln messen. Und die definierten Bedingungen, unter denen Skoda das festgestellt hat, sind die Bedingungen, unter denen gemessen werden muss. Um eine Vergleichbarkeit darzustellen. Wurde weiter oben schon so geschrieben.


    Zum Rest: Wenn Du Skoda nicht glaubst, dass sie Dir die zugesicherte Netto-Kapazität bieten, dann steht es Dir noch frei, zu wechseln auf einen Wettbewerber. Noch ist der Enyaq nicht da. Bei der derzeitigen Liefersituation solltest Du ohne Vertragsstrafe davonkommen. Weil Du Dir Deinen zukünftigen Enyaq jetzt schon derart schlechtredest, dass es schwierig werden wird, da noch mit dem Auto zufrieden zu sein.

    ODER: Stell Deine „kritischen“ Fragen (Es sind ja keine Fragen, die Du stellst, sondern Du beißt Dich an Aviloo-„Protokollen“ fest) doch direkt an Skoda. Die Kanäle sind bekannt, und @ Speicher hat die Wege nochmals aufgezeigt.

    Gestern den Wagen in Empfang genommen. Fast alles einwandfrei. Nur muss ich die bluetooth Verbindung von Hand herstellen, automatisch nimmts nur das Carplay. Hat jmd einenRat, derAbhilfe schafft?


    SW 3.0

    Wenn mal CarPlay verbunden war, muss man entweder beim CarPlay den Skoda wieder löschen, oder (einfacher) WLAN ausschalten, um nur Bluetooth zu nutzen

    Mogh

    Das Gericht führt diese Infos bei Bedarf zusammen. Das wird schon immer so gemacht.

    Das Garantieversprechen gilt auch für alle Kapazitäten beim Enyaq.

    Das wäre sicher sehr eingängig, in einer auch verständlichen Zusage alle möglichen Kombinationen aus Brutto und Netto aufzuführen.


    DAS ist offensichtlich für einen Latein-fähigen Juristen zu pragmatisch gedacht.


    Zum letzten Satz in #455 fällt mir nur ein, dass den zumeist jemand verwendet, der eigene Irrtümer nicht zugeben will.

    Mogh

    Skoda spricht beim Fahren mit dem Enyaq von nutzbarer Kapazität, und gibt diese mit 77kWh an.

    Zitat: „ŠKODA gewährt auf die Batterien seiner Elektrofahrzeuge eine Garantie von 8 Jahren oder bis zu 160.000 km (je nachdem, was zuerst eintritt). Für den ENYAQ iV und das ENYAQ COUPÉ iV wird garantiert, dass die Batteriekapazität während dieser Zeit nicht unter 70 % ihres ursprünglichen Wertes fällt. ŠKODA garantiert in diesem Zeitraum auch die kostenlose Reparatur von Defekten an Hochvoltbatterien.

    Du kannst das auch gern für die Bruttokapazität nehmen, dann hast Du halt 70% vom Brutto garantiert… Wo ist der Unterschied?


    ———

    Braucht es das Latein, um eine Aussage zu untermauern? (Nicht persönlich nehmen): Intellekt zeigt sich nicht durch das nutzen einer nicht im Alltagsgebrauch stehenden Sprache. Meist ist weniger mehr…

    So wie in den Jahren vorher, als man sich nach jedem E-Auto umgedreht hat.

    Nicht jeder wollte einen Tesla (bzw. hatte das Geld dafür) oder einen Ioniq Generation 1…

    Die ZOE verkaufte sich schon vor der Förderung gut, für das was sie bot… Was gab es noch? i-MiEV oder iON….


    Wenn der Staat wegen Mehreinnahmen Interesse am Verkauf ins Ausland hätte, dann wäre die Haltedauer verkürzt, nicht verlängert worden. Und beim Leasing auch abgeschafft.

    Auch wenn der Weiterverkauf von geförderten Fahrzeugen nach 6 Monaten in benachbarte Länder nicht unbedingt im Sinne der Erfinder war:


    Rechnet doch einfach mal aus, was der Staat an MwSt. bekommt und was er mit der Prämie ausgibt.

    Schon bei einem 40.000 €uro Fahrzeug bekommt der Staat Einnahmen in Höhe von 6.386 €uro.

    Naja, ein nicht geringer Anteil hätte die BEV auch ohne Förderung gekauft. Das der Staat an der Förderung verdient, ist doch arg übertrieben 😜

    @Cedes Binz Inwiefern ist das ein Garantieproblem?

    Skoda garantiert nach 8 Jahren 70% von netto 77, nicht von 72 kWh. Oder steht irgendwo etwas Anderes, oder behält sich Skoda die Änderung der Daten vor?


    Und die angegebene Reichweite wird doch erreicht unter den (vom WLTP-Zyklus vorgegebenen) Testbedingungen.


    Beim Verbrenner gibt man dann eher an, dass die Kiste 152,72348 PS hat, und nicht nur 150…… Oder dass man („hypermiler“) 2000 km mit einer Tankfüllung schafft…