Bei der 4-Jahresinspektion fällig.
Beiträge von Ulf007
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Wieviele kWh in welcher Zeit ist eine zu abstrakte Aussage. Genauso wie die akkugrößenabhängige 10-80 Angabe.
Das sind alles Zahlen, mit denen der BEV-„erfahrene“ etwas anfangen kann.
Km je Minute (oder 5 oder 10 min), damit kann der „Fossiltanker“ eher etwas anfangen. Schließlich gelten die „5 min“ an der Zapfsäule auch abhängig von Tankggröße und Verbrauch für unterschiedliche Reichweiten. Gibt man Gas, reicht der volle Tank bei dem einen Auto für 700 km, beim Anderen für 350. Fährt man sparsam, sind 500 oder 900 km drin. Ist beim „Stinker“ nicht anders (mit höheren Zahlen) als beim BEV.
Die „Winterenttäuschung“ (bei der Reichweite auf jeden Fall, bei der Ladezeit abhängig von der Batterievorwärmung) erlebt der BEV-Neuling auf jeden Fall, egal wie ihm die Ladeleistung „verkauft“ wird.
Auch eine durchschnittliche Ladeleistung ist abstrakt, weil man dann wieder rechnen muss. 10-80 sind 55 kWh, bei einer durchschnittlichen Ladeleistung von xx,xx kW dauert das dann voraussichlich xx min. fehlen 60 kWh, muss ich solange einplanen. Wobei die durchschnitlliche Ladeleistung bei 60 zu ladenden kWh ja wieder geringer ist, da ich näher an die 100% komme.
Das alles ist für „Otto“ und „Dieter“ nicht das, was ihn dazu „verleitet“, über BEV nachzudenken.
Sagst du ihm: „Nach 5 (oder 8, 10, 15) Minuten kannst Du wieder 300, 350 oder 400 km weiterfahren.“ Ist das eine Ansage, die fruchtet.
Ergänzung: Das Thema Ladegeschwindigkeit wird nicht überschätzt. Meist kauft man ein Auto nach der einen Urlaubsreise im Jahr. Dass das unvernünftig ist, wissen wir alle. Und selbst im Vernunftfall (kleines Auto, kleiner Tank) ist die „Tanken und weiter“-Zeit und damit die Gesamtreisezeit beim Verbrenner deutlich kürzer.
400 oder 800 oder 1000, zukünftig dann xxxx (1500 oder mehr???) Volt interessiert den Normalfahrer gar nicht.
Der will kurz laden und weiterfahren. Und wenn er Pause macht nicht auf die Uhr oder in die App (wenn sie geht
) schauen, ob er los muss, um die Säule freizumachen. -
Alles richtig. Aber dafür gibt es doch eigentlich die Angabe 10-80% SoC in X Minuten. Schlimm genug, dass manche Hersteller da mit 20-80%- oder gar 30-80%-Angaben versuchen, gut dazustehen. Das sollte standardisiert werden. Notfalls sollte das die freie Presse in Tests sicherstellen.
Und genau das könnte man umgehen.
10-80, 5-80, 30-80. All das verwirrt. Richtig.
Da kommt doch die Aussage: 5 min Laden, 400 km fahren viel eher beim Kunden an. Und adressiert das Vergleichsproblem mit dem Verbrenner viel besser. Denn da heißt es: mein Tank ist in 4 min voll.
Bei einer 10-80% Angabe (so dies die Norm wäre) weiß ich immer noch nicht als potentieller Kunde, wie weit ich mit den nachgeladenen 70% komme.
Und als Neubesitzer muss ich das auch erst „erfahren“
Und: Beide Angaben sind abhängig von der Leistung der HPC. Und der Temperatur und und und…
Ich finde die Angabe soundsoviel km in 5 Minuten (oder 10min) deutlich alltagstauglicher, wenn auch nicht so „nerdig“ wie eine Prozentmenge von einem theoretischen Wert. Denn wieviel vom Brutto oder Nettowert des Akkus nutzbar ist, ist auch nach vielen Jahren BEV immer noch ein Diskussionpunkt.
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Die geben km je Zeiteinheit an, weil das den Kunden lockt.
421,567 kW, damit kann der BEV-„Nerd“ was anfangen.
Nach 5 Minuten „Strom“ für 400km im Akku, damit kann man Diesel-Dieter locken.
Beim Tanken sagt auch keiner, da fließen 2,7543 Liter pro Sekunde in den Tank.
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Hat es doch gar nicht. Wer hat das denn behauptet? Die App zeigt nur mehr an, weil die Ladeverluste geschätzt werden. Hab ich doch oben so geschrieben. Wenn die App also pauschal mit 15% Ladeverluste rechnet, womöglich egal ob AC oder DC, an der Wallbox aber nur 10% Verluste auftreten, hast du deine Differenz.
Und wie kommt dann der andere Fall zustande?
Es wurden 10kWh mehr geladen, als die App anzeigt?
Das passt nicht zusammen.
Übrigens habe ich bei den 12 angezeigten Ladevorgängen nur einen, bei dem die Differenz nur 1 kWh ist.
Und warum zerlegt die App einen Ladevorgang in 2 oder 3 Teile?
Ich lade immer mit konstantem Ladestrom (16A) durch. Kein Überschuss, kein Tibberling.
Die WB zeigt auch durchgehende Graphen bei den fraglichen Ladungen. Ohne Unterbrechungen.
Einen Ladevorgang zeigt die App mit 0 kWh an. Es wurden aber 56,76 kWh geladen.
Da ist noch Einiges zu tun, bis man das wirklich nutzen kann.
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Es ist ja nicht zur Abrechnung. Das Auto kann die Ladeverluste nicht kennen. Würde es diese einfach ignorieren, wäre der Aufschrei auch rießig. Also muss man die irgendwie schätzen. Und da wird man lieber auf Nummer sicher gehen und den oberen Rand der Schätzung anzeigen. Lieber in der Statistik mehr zeigen als zu wenig.
Die Ladeverluste fallen außerhalb des Autos an, das kann das Auto nicht wissen. Das Auto weiß nur was im Akku landet. Wie gesagt, ich gehe davon aus, dass der Aufschrei höher wäre, wenn zu wenig angezeigt wird.
Erkläre damit, warum das Auto mehr geladen hat als der Zähler anzeigt.
Ladeverluste?
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Und sinnfrei von den Werten her ist die Historie auch noch.
Am 16.3. 2 Ladevorgänge. Es war nur Einer. App sagt 44 kWh. Zähler der WB sagt 54,54 das wären heftige Ladeverluste. Und würde auch nicht zum Ladehub nach % Akku passen, die 44 kWh
13.3. Auto sagt 36 kWh, Zähler der WB 33,68
Am 8.3 sagt die App 38 kWh, der WB-Zähler 34,23
App weniger als Zähler der WB-ok, könnte schönrechnen sein. Aber App mehr als WB???
Was macht das für einen Sinn.
Der Zähler der WB stimmt mit dem Hauptzähler und einem nachgelagerten Shelly 3EM überein.
So nutzt das Ganze genau gar nichts.
Die Werte in der App werden scheinbar ausgewürfelt.
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Wobei mir dazu die physikalische Erklärung fehlt, sofern am Ende dabei die selbe Durchschnittsgeschwindigkeit heraus kommen soll.
Soll sie ja nicht.
Der Zeitverlust ist eben nur marginal.
Ich rede ja nicht von 0-50-0
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Gute Tipps:
Wie FoG und ich das schon vor „Ewigkeiten“ erläutert haben:
B lohnt nur bei starkem Gefälle und zum Abbremsen. Sonst muss man die verlorene „Fahrt“ wieder „investieren“ durch Nachbeschleunigen.
In der Ebene ist unter Berücksichtigung der Nachfahrenden das Segeln am effizientesten. Und die Sägezahnmethode: Tempo durch kurzes, kräftiges Beschleunigen aufnehmen, und so lange wie möglich rollen lassen (Segeln)
Dabei auf die Mägen der Mitfahrer achten.
Die Rekuperation wird überschätzt für das sparsame Fahren. Bremsen eben nur, wenn nötig. Und der Tempomat ist oft kontraproduktiv, weil er gnadenlos abbremst und wieder dazubeschleunigt, auch wenn es sehr oft gar nicht nötig ist. (Ich nutze ihn aber auch)
Ich fahre dienstlich seit 40 Jahren elektrisch (privat seit 2020), und zwar so oft wie möglich Sägezahn. (Der Fahrzeitverlust ist dabei nahezu zu vernachlässigen) Aber wenn erforderlich, werden im Job die zulässigen Geschwindigkeiten auch ausgefahren. Unnötig „rasen“, um dann am Signal zu warten (oder der Ampel) war aber noch nie sparsam.