Es geht auch nicht zwingend um die Software. ME3 läuft ja bei den Meisten ziemlich stabil. Langsam zum Start, aber dann stabil und auch einigermaßen „zügig“. Schneller geht sicher immer.
Ob jetzt jeder die Akku-Vorheizung braucht, ist auch individuell.
Was jedoch gar nicht geht, ist die Art und Weise, wie Škoda mit seinen Versprechungen die Kunden hinhält. Schon seit Start des Enyaqs spricht man von regelmäßigen Updates. Und da kommt -außer immer wieder auftauchenden Verbesserungen der Anleitung- einfach nichts wirklich Relevantes.
Ich will nicht Updates um der Updates Willen, und wenn es für die ersten Enyaqs ME4 nicht gibt, dann ist das so. Über die Gründe lässt sich nur spekulieren.
Aber ME3 auf einen einheitlichen Stand bringen, das muss Škoda jetzt einfach auf die Reihe bringen. Und zwar zügig.
Der MEB wurde als vollständig OTA-fähig beworben, interessierte Kunden sind auch bereit, das Auto in die Werkstatt zu bringen für ME3.2 oder höher. Aber wie oft will Škoda noch das Märchen von der KW17 verbreiten?…
Und dieses Hinhalten in Verbindung mit Werkstätten, die uninteressiert sind an Kundenproblemen, ein Hersteller, der bei bekannten Mängeln Videos vom Kunden als Beweis verlangt (als ob das nicht protokolliert würde im System), das treibt die Kunden eben zu anderen Herstellern.
Und wenn diese Fahrzeuge dann stabil und störungsfrei laufen, dann sind die Kunden für den VW-Konzern verloren.
Da können neue, begeisternde Fahrzeuge (ID2.all geistert seit Jahren durch den VW-Kosmos, Elroq, Epiq mehrere Jahre vor dem Marktstart…..) noch so zeitig angekündigt werden, die Kunden können und wollen oftmals nicht so lange warten.
Denn über den Preis holt kein VW-Hersteller die Kunden zurück. Und eine unwillige Werkstatt merkt man sich auch. Da kann das nächste Auto von Škoda noch so schön und gut werden. Der Kunde ist weg. Das war schon früher so, und ist bei BEV nicht anders.