Beiträge von Ulf007

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    Wer kann das denn wirklich deutlich besser? Ich kann es langsam echt nicht mehr hören.

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    Ich habe bis vor einer Weile Škoda / Cariad ähnlich verteidigt. Auch in der Hoffnung, dass die noch die Kurve bekommen.


    Dass keine Software perfekt ist, ist jedem klar.


    Den Unterschied macht, wie man mit dem Kunden umgeht.

    3.0 ist jetzt seit mehr als einem Jahr am Markt, es gibt 3.1 bis 3.7. Und man tut nichts, außer zu versprechen, hinzuhalten, wieder mal die KW17 als Hoffnungsanker in die „sozialen“ Medien einzustreuen. Aber sonst kommt genau nichts. Wenn einzelne Enyaq-Fahrer anfangen, Fehler zu reproduzieren, um in den „Genuss“ von 3.2 zu kommen, spricht das nicht für Škoda.

    Und man darf davon ausgehen, dass es bei 4.0 nicht anders sein wird. Beim ID.7 Tourer läuft wohl direkt 5.0. (stand auch hier irgendwo im Forum) Das dürfte beim Enyaq-Facelift dann ähnlich kommen.


    Und wenn man sich ganz konkret Smart anschaut, da sind in der kurzen Zeit, die #1 und #3 am Markt sind, schon die Kundenreklamationen berücksichtigt worden. Auftretende Unzulänglichkeiten wurden verbessert. Liest man sich in diverse Smart-boards ein, geht es da ziemlich vorwärts.

    Allein die Sprachsteuerung. Das ist immerhin nur eine „eingedeutschte“ Software. Und trotzdem funktioniert das um viele Klassen besser als beim MEB.

    Die Software läuft sehr stabil, es werden viel mehr Infos zur Verfügung gestellt.

    Und ja, ganz so bunt müsste sie nicht sein. Auch die Bedienphilosphie ist eine Andere. Ist aber auch so, steigt man von VW auf Audi, Mercedes oder BMW um.

    Allein die Reifendruckanzeige ist eine andere Welt als das Hoffen darauf, dass der Drehzahlvergleich des MEB richtig funktioniert. (0,2 bis 0,3 bar Differenz zwischen links und rechts zeigt der MEB übrigens nicht einmal an als Fehler beim Reifendruck an, eigene Erfahrung.) Ob es nötig ist, auch die Reifentemperatur anzuzeigen, muss jeder für sich selbst wissen. Aber Smart kann das. Kann man übrigens für die Einheitenfetischisten auch auch kPa umstellen. Dann stehen noch genauere Werte da.


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    Bei den beiden Fotos (oben #3, unten #1) sieht man auch, dass mit der aktuellen Software die LRH für alle Smart nachträglich kostenlos aktiviert wurde. Der #1 hatte noch einen älteren SW-Stand, beim #3 kam das Update, als ich bei mir vor der Garage angehalten habe vor dem Probefahrt-Wochenende. Anschließend LRH vorhanden.


    Es gibt recht detaillierte und grafisch aufbereitete Auswertungen des Energieverbrauchs der letzten 10, 50 und 100 km. Es wird angezeigt, wie hoch der Anteil z.B. der Klimaanlage am Gesamtverbrauch ist. Wieviel die letzte Fahrt an Gesamternergie verbraucht hat. Wieviel rekuperiert wurde. Nötig? Geschmackssache. Nice to have, allemal. Wenn man sich hier manche „Nerds“ anschaut, was die sich für aufwändige Statistiken für alles Mögliche bauen, ist es durchaus schön, so etwas zu haben.

    Das Auto ist problemlos über die App erreichbar. Da fällt nicht je nach Region wieder mehrere Tage lang „der Server aus“.

    Von sich verstellenden Ladezielen liest man in den Smart-Boards bisher nichts.


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    Auch das Matrix-Licht wurde wohl verbessert. Per Software-Update.


    Smart könnte die Autos hier über den Preis in den Markt drücken, und dann könnte denen egal sein, was passiert.

    Das tun sie aber nicht, sie verbessern die Software. Für alle. OTA….. Selbst für die ersten #1.

    Sie tun also genau das, was VW/Škoda/Cariad für den MEB versprochen hat.

    Das ist ja wirklich seltsam. Keine Werkstattbindung, trotzdem Preise deckeln.

    Gut zu wissen, dass es so etwas auch gibt.

    Bei meinem 5-er Kombi kostete das Wechseln der Frontscheibe (incl. Kamerakalibrierung etc.) über 2800 EUR. Stundensatz nahmen die vor 3 Jahren schon 135 EUR netto. Dank TK ohne SB „kostenfrei“ für mich. (Ja, ohne SB ist die Versicherung im Jahr ca. 30-40 EUR teurer.)

    Ich kenne mehr Dienstwagenfahrer, denen es egal ist, was die Kiste braucht, und was der Sprit kostet, eben weil es der Chef zahlt, als wirklich auf die Kosten Achtende.

    Ich biete unseren Bekannten immer an dass ich fahre, wenn wir auswärts Essen gehen. Dann heißt es immer: Nein, wir fahren, das kostet uns nichts, zahlt die Firma. Auch in den Europapark etc. habe ich es auch zu Verbrennerzeiten nicht erlebt, dass ich fahren musste, wenn ein Dienstwagenfahrer dabei war. Selbst 500 km (ein Weg) zum Besuch bei meiner Frau bei der Kur: Der Dienstwagenfahrer hat sich aufgedrängt. ("zahlt der Chef")

    Auch die Dorfansässigen, die 300 oder 500 Meter zum Zigi-Automaten fahren, da sind nicht wenige Geschäftsfahrzeuge (man kennt Autos und Fahrer) dabei. Leider ist das so. Und das kann man auch nicht wegdiskutieren.

    Und die "Jubelschreie", als die Grenze auf 70'000 angehoben wurde, waren auch hier nicht zu überhören.

    Warum jaulen die Dienstwagenfahrer nur immer gleich auf, wenn man das Verhalten anspricht????


    Klar gibt es Hybridfahrer, die ihr Auto auch als Plug- in genutzt haben. Das streitet ja niemand ab.

    Es gibt auch einige, die Privatfahrten mit dem Zweitwagen machen. Ja, auch das gibt es. Aber es ist nicht die Masse der "Dienstwagenprivilegierten".

    Ja, wenn „der Chef zahlt“, steigt man öfter mal ins Auto, was man sich auf eigene Rechnung überlegen würde, ob man extra für die Packung Frühstückseier Sonntags morgens 10 km zum Eierautomaten fährt. Oder auf das Ei verzichtet.

    Und wenn man den Sprit nicht selbst zahlt, gibt man auch gern mal mehr Gas.

    Auch wäre das private Auto sehr oft eher kleiner als der Dienstwagen. Sieht man doch auch hier, an der Diskussion um die Besteuerungsgrenzen.

    So viel wie möglich, statt soviel wie nötig.

    Es geht auch nicht zwingend um die Software. ME3 läuft ja bei den Meisten ziemlich stabil. Langsam zum Start, aber dann stabil und auch einigermaßen „zügig“. Schneller geht sicher immer.

    Ob jetzt jeder die Akku-Vorheizung braucht, ist auch individuell.

    Was jedoch gar nicht geht, ist die Art und Weise, wie Škoda mit seinen Versprechungen die Kunden hinhält. Schon seit Start des Enyaqs spricht man von regelmäßigen Updates. Und da kommt -außer immer wieder auftauchenden Verbesserungen der Anleitung- einfach nichts wirklich Relevantes.

    Ich will nicht Updates um der Updates Willen, und wenn es für die ersten Enyaqs ME4 nicht gibt, dann ist das so. Über die Gründe lässt sich nur spekulieren.

    Aber ME3 auf einen einheitlichen Stand bringen, das muss Škoda jetzt einfach auf die Reihe bringen. Und zwar zügig.

    Der MEB wurde als vollständig OTA-fähig beworben, interessierte Kunden sind auch bereit, das Auto in die Werkstatt zu bringen für ME3.2 oder höher. Aber wie oft will Škoda noch das Märchen von der KW17 verbreiten?…


    Und dieses Hinhalten in Verbindung mit Werkstätten, die uninteressiert sind an Kundenproblemen, ein Hersteller, der bei bekannten Mängeln Videos vom Kunden als Beweis verlangt (als ob das nicht protokolliert würde im System), das treibt die Kunden eben zu anderen Herstellern.

    Und wenn diese Fahrzeuge dann stabil und störungsfrei laufen, dann sind die Kunden für den VW-Konzern verloren.

    Da können neue, begeisternde Fahrzeuge (ID2.all geistert seit Jahren durch den VW-Kosmos, Elroq, Epiq mehrere Jahre vor dem Marktstart…..) noch so zeitig angekündigt werden, die Kunden können und wollen oftmals nicht so lange warten.

    Denn über den Preis holt kein VW-Hersteller die Kunden zurück. Und eine unwillige Werkstatt merkt man sich auch. Da kann das nächste Auto von Škoda noch so schön und gut werden. Der Kunde ist weg. Das war schon früher so, und ist bei BEV nicht anders.

    Naja, mechanisch sind die Smart robust, und wie es weiter oben schon geschrieben wurde, haben die es in relativ kurzer Zeit (im Vergleich zu Cariad, Škoda & VW geschafft, die Software tatsächlich zu verbessern. Und diese Verbesserung kommt allen -auch den Bestandskunden- zugute.


    Wie es sich bei Rückgabe in 4 Jahren verhalten wird, werden wir sehen. Wird es besser, schlechter, das wird sich herausstellen.

    Ich gehe davon aus, dass sich der hiesige Mercedes-Händler an seine Zusage hält, dass ein Auto welches über ihn bestellt wurde, auch bei ihm abgegeben wird. Schließlich wäre er auch in der Pflicht, aufzuklären, wenn das anders läuft. Bestelle ich selbst bei Smart das Auto, dann sieht es anders aus.

    Und zum Zustand des Autos habe ich bisher immer auf eigene Rechnung ein Dekra-Rückgabegutachten machen lassen, das hat immer gewirkt. Ich habe noch nie etwas in Rechnung gestellt bekommen, was die Dekra nicht auf dem Gutachten hatte. Diese Euros haben sich bezahlt gemacht.