Beiträge von Ulf007

    Ja, wenn „der Chef zahlt“, steigt man öfter mal ins Auto, was man sich auf eigene Rechnung überlegen würde, ob man extra für die Packung Frühstückseier Sonntags morgens 10 km zum Eierautomaten fährt. Oder auf das Ei verzichtet.

    Und wenn man den Sprit nicht selbst zahlt, gibt man auch gern mal mehr Gas.

    Auch wäre das private Auto sehr oft eher kleiner als der Dienstwagen. Sieht man doch auch hier, an der Diskussion um die Besteuerungsgrenzen.

    So viel wie möglich, statt soviel wie nötig.

    Es geht auch nicht zwingend um die Software. ME3 läuft ja bei den Meisten ziemlich stabil. Langsam zum Start, aber dann stabil und auch einigermaßen „zügig“. Schneller geht sicher immer.

    Ob jetzt jeder die Akku-Vorheizung braucht, ist auch individuell.

    Was jedoch gar nicht geht, ist die Art und Weise, wie Škoda mit seinen Versprechungen die Kunden hinhält. Schon seit Start des Enyaqs spricht man von regelmäßigen Updates. Und da kommt -außer immer wieder auftauchenden Verbesserungen der Anleitung- einfach nichts wirklich Relevantes.

    Ich will nicht Updates um der Updates Willen, und wenn es für die ersten Enyaqs ME4 nicht gibt, dann ist das so. Über die Gründe lässt sich nur spekulieren.

    Aber ME3 auf einen einheitlichen Stand bringen, das muss Škoda jetzt einfach auf die Reihe bringen. Und zwar zügig.

    Der MEB wurde als vollständig OTA-fähig beworben, interessierte Kunden sind auch bereit, das Auto in die Werkstatt zu bringen für ME3.2 oder höher. Aber wie oft will Škoda noch das Märchen von der KW17 verbreiten?…


    Und dieses Hinhalten in Verbindung mit Werkstätten, die uninteressiert sind an Kundenproblemen, ein Hersteller, der bei bekannten Mängeln Videos vom Kunden als Beweis verlangt (als ob das nicht protokolliert würde im System), das treibt die Kunden eben zu anderen Herstellern.

    Und wenn diese Fahrzeuge dann stabil und störungsfrei laufen, dann sind die Kunden für den VW-Konzern verloren.

    Da können neue, begeisternde Fahrzeuge (ID2.all geistert seit Jahren durch den VW-Kosmos, Elroq, Epiq mehrere Jahre vor dem Marktstart…..) noch so zeitig angekündigt werden, die Kunden können und wollen oftmals nicht so lange warten.

    Denn über den Preis holt kein VW-Hersteller die Kunden zurück. Und eine unwillige Werkstatt merkt man sich auch. Da kann das nächste Auto von Škoda noch so schön und gut werden. Der Kunde ist weg. Das war schon früher so, und ist bei BEV nicht anders.

    Naja, mechanisch sind die Smart robust, und wie es weiter oben schon geschrieben wurde, haben die es in relativ kurzer Zeit (im Vergleich zu Cariad, Škoda & VW geschafft, die Software tatsächlich zu verbessern. Und diese Verbesserung kommt allen -auch den Bestandskunden- zugute.


    Wie es sich bei Rückgabe in 4 Jahren verhalten wird, werden wir sehen. Wird es besser, schlechter, das wird sich herausstellen.

    Ich gehe davon aus, dass sich der hiesige Mercedes-Händler an seine Zusage hält, dass ein Auto welches über ihn bestellt wurde, auch bei ihm abgegeben wird. Schließlich wäre er auch in der Pflicht, aufzuklären, wenn das anders läuft. Bestelle ich selbst bei Smart das Auto, dann sieht es anders aus.

    Und zum Zustand des Autos habe ich bisher immer auf eigene Rechnung ein Dekra-Rückgabegutachten machen lassen, das hat immer gewirkt. Ich habe noch nie etwas in Rechnung gestellt bekommen, was die Dekra nicht auf dem Gutachten hatte. Diese Euros haben sich bezahlt gemacht.

    Wir haben über einen Mercedes Händler (mit unserem angelegten Smart Account) bestellt. Wir holen das Auto dort ab, der Händler bekommt von Smart (oder ALD?) eine Vermittlungsprovision. Auch die Rückgabe findet dort statt.


    Sollte sich das dann ändern:

    Wenn ALD das Auto nicht abholt: Es gehört ja denen. Es wird am Straßenrand abgestellt, dokumentiert, die Schilder werden abgemacht.

    Eigentümer, und damit verantwortlich ist ALD. (Bei uns heißt Straßenrand zum Glück nicht Hauptdurchgangsstraße.)

    Die bekommen Schlüssel und Papiere per Einschreiben zugeschickt, wenn sie den (eigenen, durch den Leasingvertrag gesetzten) Termin nicht einhalten.

    Dass die Abholung derzeit nicht klappt, kann am LKW-Fahrer-Mangel liegen, das ist aber jetzt Spekulation. Wenn das ein größeres Problem ist, werden sich innerhalb der nächsten Jahre schon klagebereite Kunden finden, die das Problem dringend machen.

    Oder ALD findet regionale Rücknahmepartner mit Platz.

    Moin. Ist bei mir auch so. Ab und zu ist die Lehne etwas weiter zurück.

    Dann halt kurz das Köpfchen drücken. Da gibt’s im Auto andere Sachen die nerviger sind. 😂

    Und beim ein oder aussteigen kann man da eigentlich nicht rankommen.

    ….eigentlich…..


    …bis es mir selbst passiert ist.


    Ich hab das vor knapp 2 Jahren als Ursache auch ausgeschlossen….

    So lange brauchen die doch gar nicht. 1. haben die Händler fast alle sofort verfügbare und beim Bestellen dauert es auch nur wenige Wochen (3 - 6).

    Das finanziert doch gar nicht die Mercedes-Bank. Schau mal in die Online-Bestellung rein. Geht ja eh nur so zu bestellen.

    Naja, bestimmte Kombinationen sind derzeit gar nicht lieferbar, einen Premium konnte man heute nachmittag farbabhängig nicht auswählen („in Kürze wieder verfügbar“). Und bei bestimmten Farben auch mal 15-17 Wochen.


    Beim Leasing läuft es über ALD, deren Zinsen sind nicht ohne. Und die begrenzen die Sonderzahlung, damit sie auch Zinsen verdienen. Wir wollten fast die gesamten Kosten bis auf 20€ monatlich „anzahlen“, das ging nicht beim Leasing. Auch nicht bei Rückfrage durch den Händler, wir saßen daneben. (Hätte Einiges an der Gesamtsumme über 4 Jahre gespart)

    Naja, Madame will den Wagen, und zahlt selbst. 😉 Nicht mein Geld…

    Beim Kauf wäre mir das Risiko zu hoch gewesen, dass der Wagen nicht das Wert ist, was Smart oder ALD sich nach 4 Jahren erhofft.

    Das sind gesamt „nur“ knapp 20‘000EUR incl. Zinsen, was das Leasing eines 45‘000 EUR-Autos bei 15‘000 Jahres-km über 4 Jahre kostet. Ich finde das eher wenig, bei der noch nicht so sicheren Zukunft der BEV-Gebraucht-Preise. Da sollte Leasing die „billigere“ Alternative sein.

    Sollte mir der Elroq nicht zusagen (modern solid Designsprache und unterirdischer Service am Kunden bei Škoda (nicht die Werkstatt selbst)), werde ich mich noch intensiver mit dem #3 beschäftigen, und mir auch den #5 näher anschauen. Bis Anfang 2026 ist der auch hier am Markt. Auch wenn noch größer als der Enyaq, was ich eigentlich nicht wollte. Aber die ersten Aufnahmen machen echt neugierig.

    Auch wenn ich den Enyaq immer noch für das schönste BEV derzeit halte (mein Geschmack), versaut mir Škoda langsam die Lust darauf, dass der Nachfolger Enyaq heißt. Oder Elroq.

    Mal schauen. Noch hat Škoda ca. ein Jahr Zeit, mich zu überzeugen, dass es besser wird.