Beiträge von Ulf007

    Man sollte wohl noch berücksichtigen, dass die Ladesäulen nur eine geringe prozentuale Auslastung haben

    Ja, aber ein Ladevorgang pro Tag bei 50 kWh und 10 Cent Gewinn je kWh, schon ist eine 10‘000€ Säule nach 5,5 Jahren bezahlt.

    Wie oben schon geschrieben: Gefördert werden die noch massiv, und THG gibt es auch noch. Mein letzter Kenntnisstand waren ca. 18 Cent je kWh.

    Dann bist du ganz schnell im Gewinnbereich.

    Also wenn alle Chinesischen Alternativen sind, wie der Ora Funky Kat...dann gut nacht. Da ist es echt nicht verwunderlich, dass die das nicht verkauft bekommen.

    Wir haben vor unserem Betrieb ein paar freie Ladesäulen für Auswertige und da bekam eine ihren Stecker nicht mehr ab. Alles möglich half nix. Dann stand das auto wohl die ganze Nacht und jetzt heute früh hat man mich dann gerufen (weil ja besitzer eines E-Autos) ob ich das mal lösen könnte. Also ins Inet und kurz geschaut....bin zum Auto wollte die motorhaube öffnen....meinst das die Haube aufging, trotzdessen das aufgeschlossen? Nee, 3 cm und hing trotzdem dann noch im Schloss. Lies sich nix finden zum öffnen. Haube wieder zugedrückt, nochmals versucht....nach 3 mal, aufgegeben.....nochmals am Kabel gezogen und auf einmal hatte ich es in der Hand :S Chinaschrott

    Der Funky Cat ist ein richtig mieses Auto. Und dann noch viel zu teuer für die Größe.


    Zum Ladesteckerproblem: ersetze rausziehen durch reinstecken (ging bei meinem nicht, Verriegelungsstift fuhr alleine raus und nicht wieder ein) oder nicht öffnende Ladeklappe (beim Enyaq auch nicht sooo selten), und schon ist der Enyaq auch nicht besser…. Also auch Chinaschrott??

    Du solltest aber die Förderungen für die Säulen und die THG Prämien für jede verkaufte kWh auch einberechnen.

    Ich denke eher, dass man testet, was der BEV Fahrer bereit ist, zu bezahlen.

    Die Energiewende interessiert die nicht wirklich. Das sind gewinnorientierte Unternehmen. Und je mehr Gewinn, desto besser für die Anteilseigner. Nichts Anderes zählt. Da können noch so blumig-grüne Werbesprüche auf deren Webseiten stehen.

    Was denken sich manche AG nur bzw. denken die überhaupt?

    Ab einer bestimmter Mitarbeitendenzahl, kommt man wahrscheinlich nicht darum herum das zu monitorn und in gewisser Weise zu regeln. Ich kann den AG durchaus verstehen, dass er den Strom nicht verschenken will.

    Aber gerade bei eigenen Säulen, macht man das zum Selbstkostenpreis. kWh kostet den AG im Einkauf doch nicht mehr als 25 ct netto. Zusätzlich kann der AG noch ein paar € aus dem Werbebudget nehmen und den Preis auf 20 ct subventionieren. Dafür kann ich ein paar schöne Bilder und Texte schreiben "Klimafreundlich, ökolgosch, Nachhaltigkeit".


    Oder halt anstatt einer Gehaltserhöhung, denn weder AG noch AN müssen das Laden versteuern. Lädt der AN 200 €, kostet den AG das nur 200 €. 200 € netto Gehaltserhöhung, kostet den AG ein vielfaches.


    Bei einer Firma mit 100 Angestellten sind das -wenn alle BEV fahren- 20‘000 € im Monat. Das ist von Dir nicht zu Ende gedacht. Das lässt sich in beide Richtungen skalieren. Das Geld muss verdient werden. Kleine Firmen haben oftmals im Jahr keine 1000€ Werbebudget.

    Und wie bekommen die Nicht-BEV-Fahrer den Ausgleich?

    Hier bei meinem AG war das Laden bis letzes Jahr im Endeffekt kostenlos (Säulen vom AG aufgestellt, verrechnet über Abteilung)
    um die 20-30 Plätze gab es regelgerechtes Gerangel, Vollauslastung im 2-Schichtbetrieb


    Seit 1.1.24 muß jeder Mitarbeiter selbst zahlen und zwar einen vom Anbieter "marktüblichen Preis" genannten 58 ct/kWh ... seither sind fast alle Ladeplätze laufend frei

    Ist schon Wahnsinn, was da aufgerufen wird. Die bekommen doch auch als Weiterverkäufer noch THG für jede kWh. Zusätzlich zur Förderung, die sie für die Ladesäulen bekamen….

    Der AG meiner Frau ruft seit Aufstellen der Ladesäulen 23,8 ct. auf, und rechnet über einen Dienstleister (ChargePoint Austria) ab (Zahlung direkt via Paypal oder KK), der auch noch etwas daran verdient….