Beiträge von Ulf007

    Ja, das verstehe ich an dem ganzen nicht. Angeblich sollen die Chinesischen Autos so hoch Subventioniert sein, um auf dem ausländischem Markt die anderen preislich zu unterbieten. Und am Ende macht man das, um 2000€ günstiger zu sein, als ein einheimischer. Zum Vergleich: Der BYD Seagull kostet in China 10k€. Man sieht also, dass sie günstige E-Autos bauen können.

    Nimm mal einen ID.3, und rüste den auf einen Smart #1 Premium auf. Das sind nicht nur 2k…

    Aber einen Chinesen? Irgendwie etwas wirre Logik...

    Schon mal Opel gefahren oder nur am Stammtisch die markigen Sprüche gehört? 🥱

    Ich mag Opel einfach nicht. Das liegt nicht nur an Kadett, Omega und Vectra, die ich hatte. Auch einen Insignia habe ich mir nach dem 5er Kombi angeschaut. Viel zu lang, das Ding. Und ich würde mir auch keinen Audi holen, weil ich die Autos nicht mag.

    Zumal ich mir sowohl am e-208 als auch am e-Corsa den Kopf beim Einsteigen angeschlagen habe. Zu flach. Damit waren die raus. Außerdem wird das das Auto meiner Frau. Sie hat sich den #1 ausgesucht. Für mich ist das ok.

    Und genau das habe ich nicht gemacht. In meiner Signatur findest Du einen würdigen Zoe Nachfolger, der auch noch gut aussieht.

    Wird zwar nicht in Deutschland gebaut, aber immerhin in Europa, in der Nähe von Paris.

    Einen Opel? Eher einen Diesel…

    LOL Erst ein Rant gegen China und dann der Abschluss. Muss man glaub ich nicht ernst nehmen.

    Warum?

    Weil es Dir nicht passt?

    Bis vor einem Jahr hätte ich auch nicht gedacht, ein China-Auto zu nehmen. Mangels Alternativen und auf Grund der Trägheit des Händlers bei Renault: Hätte ich einen Verbrenner holen sollen?

    Denk nach, oder Frage nach!

    Diejenigen, die schon vor 30 Jahren davor warnten, dass man sich nach und nach von China abhängig macht, wurden ausgelacht.

    Wandel durch Handel….. So ein dummer Spruch. Als wenn sich der chinesische Machtapparat durch Europa ändern ließe. Das funktioniert nicht. Nicht in China, nicht in Russland. Wie man sieht. Und auch nicht in Afrika, da sind die Chinesen nämlich schon lange, kaufen alle Rohstoffrechte auf. Während wir Brunnen bauen, fördern die Chinesen Rohstoffe…. Die zeigen der Welt, wie man mit Investitionen Geld verdient. Und Einfluss gewinnt.

    Wer damals schon vor einem langfristigen Plan der Chinesen gewarnt hat, wurde „totkommentiert“, heute nennt man sowas Shitstorm.

    Jetzt gehört dank dem Projekt neue Seidenstraße den Chinesen ein großer Teil europäischer Häfen, und Peter Tschentscher will (trotz Warnungen aus dem Hamburger Rathaus, auch aus der eigenen Fraktion) immer noch einen großen Teil des Hamburger Hafens nach China verkaufen. Genauso gierig wie die Industrie….. schnelles Geld, was dann in 20 Jahren ist - da kassiert er ja seine Pension.

    Der Hamburger Hafen verdient auch ohne chinesisches Geld gut. Jetzt ist man schon soweit, dass man Angst vor einem Abbruch der Verhandlungen hat, weil Cosco ja als Kunde nach Rotterdam umziehen könnte. (Dass dadurch auch mal „Platz“ und Möglichkeiten für Sanierungen wären, sieht man nicht.) Und Rotterdam hat gar nicht die Kapazität, den Hamburger Cosco-Umschlag zu übernehmen.

    Die Autoindustrie hat es genauso gemacht: Sich in „Joint Ventures“ zwingen lassen, nur um größer als der Konkurrent zu werden. Wer hat den Längsten…. Dass China nur Know-How abgreifen wollte, wurde als Schwarzmalerei abgetan.

    Heute kann man keine Autobatterie ohne chinesische Hilfe herstellen. Toll gemacht.

    Und statt mit europäischem Geld in Europa eine Batterieproduktion aufzubauen, holt man sich die chinesischen Produzenten hierher. Weil es ja billiger ist.

    Langfristig ist das aber der teurere Weg.

    Und ja, auch wir holen uns jetzt ein China-Auto als ZOE-Ersatz. Liegt aber am Renault-Händler. Und daran, dass es kein sonst gefallendes Auto in der Größe gibt. Ein Born gefällt nicht, ein Fiat 500e/600e taugt nix. Und einen Playmobil-VW-ID will ich nicht.

    Mal schauen, da wir ja (noch) eine ZOE haben, werde ich heute mal den Mobilize-Tarif (4,99 GG, 39ct./kWh) testen, wenn eine Ionity-Säule frei ist. Alternativ dann schauen, was Tesla kostet. Der Renault-Tarif rechnet sich beim ersten Laden, und kann lt. App jederzeit wieder gekündigt werden. Da steht gar keine Mindestlaufzeit in der App drin. Nicht mal ein Monat. Da müsste es sogar die Grundgebühr anteilig zurück geben,

    So optimistisch wäre ich da nicht. Unsere Industrie ist auf den Abnehmer China angewiesen.

    Und dann hätte China noch andere Möglichkeiten. Preiserhöhungen bei Produkten, die dringend in Europa benötigt werden, Zölle (oder sie nennen es Export-Aufschläge) auf Exporte aus China bei Produkten die wir benötigen, Export-Beschränkungen bei seltenen Erden, schließlich gehören die Schürfrechte weltweit schon zu großen Teilen chinesischen Firmen.

    Leider hat sich Europa in den letzten Jahrzehnten extrem abhängig von China gemacht.

    Sorry, aber das verstehe ich nicht. Wenn die Subventionen wegfallen, wer trägt dann die Differenz?

    Ursache -> Wirkung...

    Subventionen weg -> Endpreis steigt

    Ganz einfach: Die Subventionen werden bleiben. Ergänzug: Oder sogar steigen.

    Schließlich müssen die Autos raus. Da in den USA 100% für alle gelten, und somit jede Menge überschüssige Produktions-Kapazitäten da sind.

    Die Chinesischen Entscheidet werden das versuchen, auszusitzen. Oder gegenfinanzierten mit Zöllen auf EU-Produkte.

    Schließlich arbeiten in der Chinesischen Autoindustrie auch sehr viele (vermutlich Millionen) Menschen.

    Derzeit soll es "nur" 3 Konzerne treffen mit den EU-Zöllen.

    Damit sind europäische Fahrzeuge wie der "China-Kracher" Tavascan (noch) außen vor.

    Die werden aber auch keine China-Subventionen bekommen bei Cupra.


    Aber eben Volvo und Polestar, Smart usw, die Geely gehören.

    Für die würden die Zölle gelten.

    Wir werden sehen, wie sich das entwickelt.

    Dass China die Subventionen zurückfährt, und die Autos von alleine teurer werden, das wird kaum passieren.

    Dass wäre ein Einknicken vor den "Langnasen" (Changbizi).....

    ….

    Der größte Trittbrettfahrer ist der ADAC. Er schmeichelt sich ein und lässt ANDERE für sich arbeiten. Das mag vorab verlockend sein noch mehr Verbrennerfahrer zur E-Mobilität zu bringen. Aus der Sicht der Ladesäulenbetreiber sieht es anderst aus. Die tun etwas und andere ziehen den Nutzen in barer Münse ohne hohen Investionskosten.


    Wer Sorge hat das ein Ladesäulenbetreiber eine Monopolstellung hat, gibt es Regelungen das es unterbunden wird

    …..

    Dieser „Trittbrettfahrer“ war EnBW sehr recht, um sein Angebot bekannt zu machen. Und Geld verdient haben sie obendrein auch noch, indem der ADAC „Strom“ für EnBW verkauft hat. Die ADAC-Mitglieder hätten durchaus auch einen Ionity-Vertrag abschließen können, wurden aber mit guten Preisen zu EnBW gelockt.

    EnBW war nie gezwungen worden, eine Kooperation mit dem ADAC einzugehen. Das Geschäft beruhte auf gegenseitigen Interessen.

    UND: EnBW verkauft in Regionen, in denen sie nicht selbst produzieren auch den Strom, den andere produzieren. Auch da ist EnBW „Trittbrettfahrer“. Nutzt die von anderen getätigten Investitionen.

    Am „Haushaltsstrommarkt“ und bei der Telekommunikation funktioniert es doch seit Jahrzehnten auch so. Beide Seiten verdienen etwas daran. Der „Investor“ hat ein Interesse, über Vermittler sein Produkt zu verkaufen. Ohne dieses „Ausnutzen“ könnte EnBW außerhalb des Bereiches von NetzeBW keine Wattstunde Energie verkaufen. Und selbst innerhalb des EnBW-Bereiches nutzt EnBW Fremdnetze, die z.B. Stadtwerken gehören, und verkauft dort seinen Strom über Vermittler. Ist also selbst „daheim“ „Trittbrettfahrer“.

    Deine diesbezügliche Ausführung halte ich für Unsinn.

    EnBW hat lediglich mit dem Gewinn, den es aus dem Energieverkauf von „Nicht-Mobilitäts-Strom“ gemacht hat und macht, die Ladesäulen gebaut. Sie waren lediglich diejenigen, die als erste richtig viel Geld in der Fläche in die Hand genommen haben. Ionity hat sich auf die Autobahnen beschränkt. Und da hat EnBW seine Chance gewittert, bevor Ionity auch in die Fläche geht.


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    Es gibt keine Regelung, die sagt: „Ein Anbieter darf nicht zu groß werden.“ das überlässt man dem Markt und dann greift (theoretisch) irgendwann das Kartellamt ein. Und das auch nur, wenn man Absprachen unter den Anbietern nachweisen kann. Wenn es da Regelungen gäbe, hätte ja schon die Kooperation mit dem ADAC unterbunden werden müssen, da EnBW dadurch zu groß wurde, und unter fremdem Namen Marktanteile abgegriffen hat.

    Oder wo steht, dass keiner einen bestimmten Marktanteil überschreiten darf?

    Dieses deutsche Kartellrecht, wie gut das funktioniert, sieht man ja immer wieder. Seit wievielen Jahrzehnten gelingt es nicht, die unheilige Parallelität beim Spritpreis-Jojo zu unterbinden?

    Selbst massive Strafen z.B. bei Zementpreis-Absprachen etc. sind doch eingepreist. Und die Kartellverfahren dauern auch Jahrzehnte. Derartige Regelungen, wie Du sie oben in den Raum wirfst, gibt es nicht.