Beiträge von Ulf007

    Der 79er ist ja auch im neuen ID3. Der passt auf jeden Fall.

    Sinn der Einheitszelle ist auch Kostenersparnis. Also kann das auch kein Argument sein.

    Die Frage ist eher, ob Skoda bei einem Facelift ein Plattformupdate machen will/kann.


    Der Wechsel auf SSP beim Enyaq Nachfolger ist auch kein Gerücht, sondern Aussage von Zellmer in einem Interview.

    Naja, Aussagen vom Škoda-CEO kamen schon einige, die so nicht gehalten wurden.


    Mit dem 79er Akku ist möglich, habe ich ja nicht ausgeschlossen, sondern nachgefragt.

    Solange die neuen Zellen nicht signifikant günstiger für VW werden, wird der Enyaq auch beim FL die jetzigen Akkus behalten.

    Eine saftige Preiserhöhung beim FL wird kaum durchsetzbar sein.

    Passt denn der 79kWh Netto Akku in die jetzige „Bodenplatte“? Sonst wird es sicher auch zu teuer für ein FL.

    Schließlich wollen sie ja auf den neuen Enyaq 2028/29 die Plattform wechseln, wenn stimmt, was so an Gerüchten zu lesen ist.


    Aber beim Elroq kommen die bekannten Komponenten zum Einsatz. Damit dürfte ein ausgereiftes Auto auf den Markt kommen.

    Ich habe den Meinigen eben mal aus dem Tiefschlaf deweckt.

    Hab ihn vor 2 Wochen „versteckt“ mit 60%, da wir ja gerade 3 BEV und nur 2 Stellplätze incl. Garage haben.

    Reichweite um 4 km gefallen, Ladestand um 1%.

    Also: App funktioniert.

    Rückmeldung dauerte keine 10 Sekunden. Standort stimmt auch. Sogar Standklima läuft.

    Wieder mal ein regionales oder Autospezifisches Problem weiter oben.

    Sorry. Mit Neubaugebiet meine ich nicht die Eigenheimsiedlung mit Garage, Carport, PV und Wallbox, sondern die „Arbeiterschließfächer“, die es überall zu Hauf gibt. Tausende Menschen auf kleinem Raum. Mit so gut wie keinen Lademöglichkeiten, und wenn doch dann eben nicht gerade günstig. Da hast Du das Problem. Und dort findest Du eher selten einen Macan. Und wenn Du den trotzdem vergleichst, dann nimm die Gesamtkosten des e-Macan, den es ja jetzt auch gibt, nicht den Enyaq.

    In den -Massensiedlungen- und nicht nur dort- fällt die Entscheidung immer öfter auf Dacia Jogger statt Golf, Sandero statt Polo aus. Und beim SUV wird es ein Duster. Schau Dich mal dort um. Die Mehrzahl der Einwohner in D wohnt eben nicht in der Eigenheimsiedlung, und kann mit PV etc. planen. Die sind froh, die Miete und die Heizung zu zahlen. Von einem Neuwagen für 35000 oder mehr träumen da die Meisten nur.

    Ich bin gespannt, wie es dann aussieht, wenn ein Epiq auf dem Markt ist. Steigen die Strompreise weiter, wird das ein typischer „Schulbus“ in der Vorstadtsiedlung, und nicht der Weg in die Massen-Elektrifizierung.

    Dann rechne das Ganze mal mit einem kleineren Auto, nicht mit einem Macan. Wie viele neue Macan siehst du in „Neubausiedlungen“? Und bei den „Kleineren“ BMW geht die Differenz bei der Anschaffung nicht mehr zugunsten des BEV aus.

    Und nicht nur die Energiekosten, sondern auch Anschaffung / Leasingkosten plus Energie. Das habe ich weiter oben schon ausgeführt.

    Und dann bist Du wieder bei kleinen und noch kleineren Batterien, die für den Umsteiger auch noch ein Problem sind. Und trotzdem noch teurer als ein kleinvolumiger Verbrenner.

    Mit Einzelbeispielen, wo es klappen kann unter bestimmten Voraussetzungen, mit einer regionalen Ladekarte eines ortsansässigen Betreibers und dem derzeit leider nötigen Ladekartenbingo wird man niemanden überzeugen.

    „Laden so einfach wie Tanken“ war mal ein Werbespruch.

    Und leider sind derzeit die Spritpreise stabiler als die Strompreise. Wenn Sprit mal zu den Ferien steigt, dann fällt er danach wieder. Autostrom? Kennt nur eine Richtung. Auch, dass Sprit durch CO2-Bepreisung in 10 Jahren teurer ist, das interessiert heute keinen. Und man darf getrost damit rechnen, dass bei fallendem Bedarf an Kraftstoff der Einkaufspreis sinkt, und es weiter einen Wettbewerb gibt. Beim Strom sieht es nicht nach Wettbewerb aus, sondern nach „nehmen, was man kriegen kann“. Wie Du selbst am Beispiel der BMW-Karte zeigst. Ist BMW nicht Teil von Ionity? Und trotzdem so teuer…

    Es zeigt sich, dass von Anfang an die günstigen Strompreise aus der Start-Zeit der „Massenelektrifizierung“ nur als Köder gedacht waren. Jetzt, wo die BEV da sind, müssen die Leute ja laden. Also schlucken sie die hohen Preise notgedrungen. Mit einem Grinsen lädt unterwegs kaum noch einer.

    Wir waren vorletztes WE in Freiburg (100km einfach). Unsere mitgereisten Freunde fragten, was ich an der Säule, die auf dem gewählten Parkplatz frei war, zahlen müsste, wenn ich laden wollte (war nicht nötig) Mit den mitgeführten Karten (EnBW, Powerpass, Thüga, Renault und 3 Apps) wäre es gar nicht gegangen. Es wäre eine spezielle App erforderlich gewesen. Und dann 59 ct. für AC. zzgl. Blockiergebühr nach 3 Stunden. Parkgebühren werden trotzdem fällig.

    Bei den angezeigten 21 kWh wären das 12,39€. Ohne Ladeverluste, die bei AC auch noch dazu kämen. Die habe ich noch „verschwiegen“. Mit seinem XC60 wäre ein Durchschnittsverbrauch von 6,5 Litern Diesel fällig geworden (B31 ist keine Schnellfahrstrecke) Und damit an jeder Tankstelle, mit Bargeld oder jeder Karte wären wir billiger gewesen. Ohne das Suchen einer bestimmten, von einem speziellen Anbieter unterstützten Säule.

    Weiteres Beispiel? Die gleiche Strecke mit der ZOE (Gesamtverbrauch lt. Spritmonitor ) 18,58 kWh, also knappe 11 EUR. Vergleich dazu der SpaceStar meiner Nichte Verbrauch im Alltag 4,6 Liter. Bei 1,80 für Benzin also 8,30 EUR. SpaceStar ca. 12000, komplett ausgestattet. ZOE Bestpreis knapp 30‘000, Liste lag er bei 44‘000. Und so viel kleiner ist der SpaceStar nicht. Wenn es ein kleineres BEV sein soll: R5e. Ab 35000EUR. Nackt. Wer gewinnt da die Kostenfrage? Wieviele km kann ich für 22‘000 EUR Preisdifferenz mehr fahren mit dem Verbrenner? Da braucht man auch nicht mit „gleichwertiges Auto“ kommen. Clio vs. R5e sieht auch nicht gut für den R5e aus. Der Clio ist viel größer.

    Das ist der Alltag zur Zeit. Und dagegen kann man kaum noch argumentieren. Für mich ist die Entscheidung pro BEV klar. Ich sehen aber auch die Gedanken derjenigen, die sich dagegen entscheiden. Und von der Kostenseite her haben sie recht.

    MG haut da grad was raus: Beim Kauf eines MG4 bekommt man einen zweiten MG4 für 4 Jahre kostenlos als Leasingauto.


    https://bundk.de/mg4-zwei-fuer-einen

    Für den, für den das passt, ein Schnapper.

    Da wird dann für den „Ersten“ kein Verhandlungsspielraum sein, damit doch etwas teurer als gedacht.

    Aber wirklich etwas verdienen kann MG an diesem Angebot kaum.

    Auch am „regulären“ Leasing legt MG mächtig drauf. Ist zwar nur auf 5000km/Jahr kalkuliert, aber 8111€ Wertverlust hat das Auto mindestens, selbst wenn es die vier Jahre nur rumsteht. 35‘000 neu, minus 8111, da hätte das Auto noch einen geplanten Restwert von fast 27000€ nach 4 Jahren. Niemals.

    Die müssen einen sehr hohen Lagerbestand haben, dass das nötig ist. Wollen sie vor den EU-Zöllen noch ein paar zehntausend Autos aus China nach Europa bringen?

    Citroen hat vor ca. 8 Jahren auch regional mal solche 2für1 Aktionen gefahren (Einen bezahlen, den Zweiten gibt es ganz umsonst). Da standen Unmengen von gleichen Autos als Neuware auf den Höfen.

    …. und ich wollte schon ein crowdfunding starten, dass Du zu Deinem Geld kommst….

    Dan können wir ja alle beruhigt schlafen. 8o