Beiträge von Ulf007

    Was ja vielleicht auch eine brauchbare Option für dynamische Stromtarife. Besonders günstige Preise gibt es vielleicht manchmal nur während zwei oder drei Stunden. Mit 22kW könnte man hier noch besser optimieren. Ob das aber signifikant etwas bringen würde . . . ?

    Ist wieder wie so oft. Haben ist besser als nicht haben und heißt noch lange nicht, dass man etwas tatsächlich braucht.

    Auch um AC-Blockiergebühren unterwegs sollte man sich Gedanken machen.

    Oder um Arbeitgebersäulen, bei denen es heißt: 7-11 Uhr darf die erste Gruppe laden, 11:30-15:30 die Zweite.

    Alles so Gedanken, die für 22kW sprechen.

    Meine 2 Cents dazu. So einfach kann man die Differenz wohl nicht festsetzen. Es kommt immer darauf an, was für einen Deal man geschossen hat. Es gibt Enyaq Fahrer mit 199€ Rate und einen Elroq wirst du nicht für 99€ bekommen. Man sollte schon realistisch bleiben und eine Vorstellung seines Budgets für einen Wagen dieser Klasse haben. Ist er billiger dann um so besser.

    Warum nicht?

    Bei gleicher Sonderzahlung darf nach 4 Jahren eine Gesamtdifferenz von ca. 4800-5000€ herauskommen. Ganz einfach. Auch andere Mütter haben schöne Töchter. Der „Unbedingt haben will Effekt“ ist weg. Und die Autogröße ist für uns nicht unbedingt nötig. Auch wenn der Karoq das fast perfekte Format hatte. Auch der lange Dachspoiler stört mich mittlerweile. Der ist (für mich) bäääh.

    Jetzt kann ich das Ganze auch nüchtern angehen, und auch so Sachen wie Kundenservice, Werkstattleistung usw. einfließen lassen. Und da sieht es für Škoda hier regional nicht so gut aus.

    Dann kürze doch mal. Bei Neubau oder großen Renovierungen muss die Leitungsinfrastruktur gelegt werden. Mehr nicht. Also eine „Stegleitung“ (Abzweige werden nach Bedarf eingebaut) in der Tiefgarage reicht grundsätzlich aus. Das Gesetz sagt nicht, 6 (oder 2,5 bei kurzen Wegen) Quadratmillimeter vom Stellplatz bis zu Deinem Zähler.

    Übrigens nur die Leitungen. Keine Wallbox. Die Kosten dafür trägt dann der Nutzer. Also Du. Und im MFH mit „Stegleitung“ dann eine lastmanagementfähige Gesamtlösung. Die auch nicht Du als „Erster“ Nutzer festlegst. Und dann ist es auch nix mit dem eigenen Stromtarif, sondern ein Dienstleister berechnet Dir den Strom.

    Was dann deutlich mehr kostet, als ein einfacher Ladeziegel.

    Und das sagt nichts darüber aus, was Du dann über diese Leitungen „ziehen“ kannst, wenn der Netzanschluss das nicht hergibt.

    Das ist schon bewusst ziemlich weich geschrieben.

    Wo ist denn da der Mangel, wegen dem Du kürzen willst? Altbau: Selber kümmern. Neubau: Eine Leitung muss liegen. Fertig.

    Es reichen sogar Leerrohe oder Kabelträger etc. als Leitungsinfrastruktur. Steht so im Gesetz. Es steht auch drin, dass eine „Laderegelung“ möglich sein muss. Und ein Lastmanagement über mehrere Einzelzähler ist durchaus herausfordernd. (Aber nicht unmöglich, nur aufwändig). Da die Gesamtlast des Gebäudeanschlusses auch maßgebend ist.


    Und die Bußgelder bei Nicht-Wohngebäuden werden dann vor Gericht verhandelt, wenn sich der Parkplatz-Betreiber zwar bemüht, aber der Netzbetreiber nicht mitspielt.

    Das ist für den Bestand bis zum 1.1.25 niemals flächendeckend realisierbar. Auch nicht nur eine Ladesäule. Und damit dürfte das Bußgeld recht schnell kassiert werden vom Gericht.



    Aber wir sollte wieder zurückkehren zu den nötigen Ladeapps und Karten.

    Wo stehen da Bußgelder, oder das Recht, Preisdifferenzen einzufordern?

    Da sagt Dir dann der Vermieter (obwohl Du oben von Nicht-Wohngebäuden sprichst): „Bei mir würde der Strom 1,50 je kWh kosten. Dann bekommt er also Geld von Dir, wenn Du günstiger lädst, nicht bei ihm?


    Bei neuem Wohngebäuden wird die Leitung gelgt, und gut ist. Der Rest ist Sache des Nutzers. Nicht des Vermieters.


    Ladepunkte sind ja kaum vorgeschrieben (1 Ladepunkt ab einer gewissen Größe), nur die Leitungsinfrastruktur.

    Und es wird Übergangsfristen geben, die dann gestreckt werden wegen Netzausbau etc…

    Es gibt nämlich auch Firmen, die wollen Ladesäulen aufbauen (oder die vorhandenen erweitern), und der Netzbetreiber zeigt denen eine lange Nase: In den nächsten 5 Jahren können wir Dir keine zusätzlichen 200 kW für Deine geplanten 30 Ladepunkte bereitstellen. Dann musst Du Deine Maschinenhallen drosseln….

    Und da nutzt es auch nichts, wenn es da irgendwo eine Vorschrift, ein Gesetz oder sonstwas gibt.

    Die Realität sieht leider anders aus. Viele Industriegebiete sind lastmäßig an der Grenze. Dann kommt noch ein (oder zwei) HPC am Baumarkt dazu, und das war‘s dann für die Pläne der ansässigen Firmen. Und diese Belastungsgrenzen kann man skalieren: Industriegebiet-Stadt-Region.

    So viele Firmen gibt es gar nicht, die in kurzer Zeit diesen Engpass lösen können.


    Gesetze kann man in Wolkenkuckucksheim erlassen, Strafkataloge erstellen etc. Löst das den Engpass beim Ausbau des Verteil- und Versorgungsnetzes?

    Wer soll die ganzen Straßen aufreißen, um da Netzkapazität zu schaffen? Die Firmen drehen nicht Däumchen, und warten auf Aufträge. Die sind über Monate und Jahre ausgebucht.


    Bei uns hat ein LKW im Frühjahr den Straßenverteiler zerlegt. 2 von 3 Phasen tot. Zum Glück unsere „Kühlschrank- und EDV-Phase“ nicht :) . Der Energieversorger brauchte 3 Tage für eine Notfallreparatur, und 8 oder 9 Wochen, um den Verteiler zu erneuern.

    Ein Wohnugsbauunternehmer kann nicht mal eben so zum Tiefbauer werden, und Kabel versenken.


    Das schöne Gesetz nutzt einem also heute und die nächsten 3-5 Jahren genau gar nichts.

    Mit dem Elroq wird das Auto von Skoda wohl auch neu erfunden ! Habe ich schon mal besessen , als Karoq , tolles Auto , hätte es ihn als E- Auto vor 3 Jahren gegeben , ich hätte sofort zugegriffen ! :) Gruß

    Ich auch.

    Aber meine update-Odyssee lässt mich an meinem Elroq-Wunsch als Nachfolger doch zweifeln.

    Zumal das Auto meiner Frau (#1) mir immer besser gefällt. Und für uns Zwei groß genug ist.

    Da muss Škoda beim Elroq-Preis einen großen Abstand zum Enyaq lassen, sonst wird es kein Škoda mehr. Etwas mehr lasse ich mir gefallen, sobald die Leasingraten mehr als 100€ Differenz haben (bei gleicher Ausstattung), ist der Drops gelutscht.