Beiträge von Ulf007

    Das mit der schnelleren (eventuell sogar schnellsten) am Markt erhältlichen Hardware ist ganz gut und schön.

    Trotzdem gelingt es den Softwareentwicklern immer wieder, ihre Systeme, Apps usw. innerhalb kurzer Zeit so weit aufzublähen, weil man noch dieses Blinken, jene Animation, den Effekt etc. einbauen muss, nur um zu zeigen, dass man es kann. Der Marketingmann sagt dann: Geil, macht den Kunden im Showroom heiß, mehr davon. Und schon ist die Hardware wieder am Limit. Das ist doch nicht nötig.

    Das ist beim Handy so, beim Laptop/PC ebenso wie bei Spielen. Und würde beim Auto nicht anders.

    Die geplanten „in Car Stores“ zielen genau darauf ab. Spiele und Entertainment für die Ladeweile, den Stau, die Kids auf der Rückbank etc. Sobald man damit Erfolg hat, kommt davon mehr und mehr und noch mehr. Wie potent will man die Hardware auslegen, um da zukunftssicher zu sein?

    Ein schlankes System läuft auch lange auf „älterer“ Hardware. Gerade irgendwelche Einblend- und Überblendeffekte, auf die man z.B beim Enyaq beim ersten Aufrufen unnötig lange warten muss: Was soll das? Wozu muss sich das Auto „aus der Dunkelheit“ hereinbewegen, wenn man das Lademenü anzeigt. Alles unnötig. Ein statisches Bild reicht auch.

    Und das sind die Sachen, die in der Alltagsbedienung nerven. Genauso wie die unseligen Touchgedönsbedienelemente. Das geht ohne, und würde dann nicht darauf angewiesen sein, dass „Steuergeräte“ per Softwareschnittstelle miteinander reden.

    Klar schreit der Softwareentwickler nach immer potenterer Hardware. Verständlich. Aber wie wäre es mit Entschlacken von im Auto unnötigen Sachen?

    Auch müssen die Zulieferer viel mehr in das Gesamtsystem Software eingebunden werden, damit es nicht immer wieder passiert, dass die Systeme nicht richtig „miteinander reden.“

    Oder man geht wirklich den Weg Tesla, wo es einem so vorkommt, als klöppelte man eine Autofirma und deren Produkte um eine Software herum. Ob das gut ist?

    Ich glaube, der "Trick" ist hierbei: Schlüssel im Rucksack. Je nach Rucksack ist der Schlüssel vielleicht gut genug abgeschirmt, dass das Auto ihn nicht als im Wagen befindlich feststellt. Viele Rücksäcke haben ja noch eine Thermo - Isolierung oder vielleicht liegt noch was auf dem Schlüssel drauf.

    Es ist egal, wo der Schlüssel liegt. Ist der „benutzte“ Schlüssel dabei, sich vom Auto wegzubewegen, geht das Auto zu, wenn es diese Funktion hat.

    Ob der Schließbefehl manuell (Türgrifftaste, FB) oder per Weggehen kommt, ist doch irrelevant.


    Ist der im Auto befindliche Schlüssel allerdings der Einzige, darf sich das Auto nicht verriegeln, nicht selbst und nicht per Türgrifftaste. Und auch nicht, wenn dieser Schlüssel im Kofferraum liegt. Das ist dann ein Fehler, der nicht passieren darf. Und ist der Schlüssel abgeschirmt, also „nicht präsent“, muss das Auto auch auf bleiben.

    Auch das klassische: Kofferraum offen, Tür wird verriegelt, Schlüssel im Kofferraum ablegen und per Taste zumachen darf nicht funktionieren.

    Einzig wenn man dann den Kofferraum händisch schließt, wäre es noch nachvollziehbar.

    Das Auto darf sich nicht von alleine abschließen, wenn es dieses „Weggehen uns Selbstverschließen“ nicht hat.

    Auch nicht, wenn jemand aussteigt und die Tür zumacht.

    Unabhängig davon, ob ein Schlüssel im Auto liegt.

    Es muss ja auch möglich sein, den Zweitschlüssel zu transportieren ohne Blechschachtel.


    Hat es diese Funktion „Weggehen uns Selbstverschließen“, dann geht es auch zu, sobald der „zum Fahren benutzte“ Schlüssel sich außen vom Auto entfernt. Auch wenn der andere Schlüssel im Auto liegt.

    Ist man mit dem einen Schlüssel Kaffee holen, und jemand steigt aus, dann muss das Auto offen bleiben.

    Solange sie nicht reinschreiben: Nur wenn Du das alles einhältst, und zwar sklavisch, gibt es Garantie auf den Akku, haben sie auch Probleme, sich aus der Garantie herauszuwinden.

    Die Empfehlungen sind nicht als Garantieverhaltensregeln gekennzeichnet.

    Und trotzdem bleibt das Ganze unverbindlich.


    Wenn möglich…. so bald wie möglich….. Zeitversetztes Laden, das auch mal dafür sorgt, dass der Akku noch halb leer ist, wenn man losfahren will…..

    Das Beste ist aber:

    Man wirbt mit immer kürzeren Ladezeiten via DC (um Vielfahrer und Minutensparer zu ködern), und empfiehlt dann, das überwiegend nicht zu nutzen, sondern AC zu laden.


    Und: Man empfiehlt ein Auto nicht im Sommer in der Sonne stehen zu lassen. Verkauft aber die Autos auch in den Süden Europas. (Wo wahrscheinlich alle klimatisierte Tiefgaragenplätze haben.)


    Trotzdem gibt das Škoda nicht die Möglichkeit, sich aus einem Garatie- oder Gewährleistungsfall herauszuwinden, weil das schlichtweg „alltagsfremde“ Forderungen sind.

    Also hier auf dem Rastplatz hat unser Enyaq gerade den zweitschlüssel im Rucksack auf der Rückbank eingeschlossen - also nochmal: das auto hat sich selbst abgeschlossen. Ich hatte einen Schlüssel in der Hosentasche…

    Welches Auto? 85-er, also selbstverriegelnd beim Weggehen?

    Dann wäre das in Ordnung, weil er ja erkannt hat, dass ein Schlüssel außerhalb vom Auto und bei Dir in Verwendung ist.

    Dann schließt er beim Weggehen ab.

    Ohne Keyless Close wäre es nicht ok.