Beiträge von Ulf007

    Ich rede von den Verfahren in den USA.

    Und ja, wenn dort ein LaneAssist von VW für einen Unfall verantwortlich ist, dann wird auch VW dafür verklagt.


    Es gibt einen gewaltigen, vor allem marketingtechnischen Unterschied, der in den USA für eine Verurteilung ausreichen dürfte:


    VW: Lane Assistant -> Assistant ist hier das Zauberwort.


    Tesla: Full Self Driving


    Da findet sich sicher ein Gericht, welches festellt, dass es nicht zumutbar ist, sich die Anleitung vorab durchzulesen, wenn das System mit einem Tipp aktivierbar ist.

    Und: Kann man -selbst wenn Warnhinweise eingeblendet würden- verlangen, diese bei der Aktivierung zu lesen, bevor man sie bestätigt. Schließlich aktiviert man das System während der Fahrt.


    Es ist sicher technisch gut, was das System kann.

    Nur nutzt es Dir genau GAR NICHTS, wenn der Tesla Deinen Enkel / oder jemand Anderen überfährt, weil der Fahrer eben nach ein paar Minuten sieht: Geht doch!, und dann nicht mehr auf den Verkehr schaut. Die Haftungsfrage hilft Dir dann auch nicht.

    Der TA „weckt“ Dich alle paar Sekunden. Und bleibt dann stehen.

    Beim Tesla FSD kannst Du sogar auf den Rücksitz wechseln. Während der Fahrt. Ohne dass das System aufhört…. Der Tesla fährt weiter. Gibt bei yt ein Video dazu.

    Deutschland (und tendenziell ganz Europa - aber ich glaube, hier ist es wohl mit am schlimmsten) neigt halt zur Überbürokratisierung und Pragmatismus ist oft nicht anzutreffen.

    ……

    Wenn Du dann durch einen pragmatisch autonom fahrenden Tesla direkt oder indirekt geschädigt wirdst, dann siehst Du das eventuell anders.


    Bin mal gespannt, wann in den USA Tesla für den ersten Toten verantwortlich gemacht wird. Verfahren laufen wohl, wenn man dem Internet trauen kann. Das kostet dann Milliarden.

    Dann macht E. Musk klick, und FSD ist deaktiviert.

    Und wenn es zu teuer wird, macht er die ganze Bude dicht.

    Für Parkplätze, auf denen man sich geplant nur vorübergehend aufhält, macht das ja auch Sinn. Aber Bordstein-Ladesäulen in Wohngebieten machen eben keinen. Entweder haben sie Blockiergebühren, dann kann man unter Umständen nachts um 1 noch mal das Auto umparken, oder eben nicht, dann kann pro Nacht nur 1 Auto laden und das ganze rechnet sich nicht.

    Es muss nicht alles unter dem Gesichtspunkt des „rechnet sich“ gesehen werden.


    Wenn die Politik die Umstellung auf BEV will, dann muss es genügend Ladepunkte auch und vor allem für Laternenparker geben, UND man muss gegen die Wucherpreise vorgehen.

    Regulierung wäre da der richtige Weg. Warum geht da der Wirtschaftsminister nicht ran?

    Das UBA untersteht dem grün geführten Umweltministerium – so wie das Bundeskartellamt und die BNetzA dem ebenfalls grün geführten Wirtschaftsministerium unterstellt sind.


    Interessanterweise läuft es in diesen Bereichen überall hervorragend: Die Ladeinfrastruktur ist bestens ausgebaut und die Fahrstrompreise sind günstig dank funktionieredem Wettbewerb. Die Anträge für die THG-Quoten werden zügig bearbeitet und auch die Strompreisbremse kam seinerzeit den Enkunden zugute und nicht etwa den Ladesäulenbetreibern.

    Willst du behaupten, man macht Anti-Auto-Politik in den beiden Ministerien? Das wäre doch aber wieder völlig unberechtigt. Die Grünen kämpfen doch schon seit Gründung für das Automobil. Und tun jetzt alles für die Transformation. ;)

    Dass die Strompreisbremse nicht bei den BEV-Fahrern ankam, und man nichts gegen die überzogenen Ladepreise tut (Das ist bei der EU gut aufgehoben, wenn es lange dauern soll.), hilft doch - hmmm wem wohl? Zum Glück ist Lobbyarbeit ja nur bei den bösen Konservativen an der Tagesordnung.

    Ich bin ja mal gespannt, in welchem Energieunternehmen die landen nach ihrer Regierungszeit.

    Die sind beim UBA fertig mit der Entwicklung von automatisierten Bearbeitungsprozessen, wenn es diese Prämie nicht mehr gibt.

    Irgendwann wird auffallen, dass allein die Bearbeitung und Softwareentwicklung mehr kostet, als die ausgezahlten Prämien.

    Also schafft man das ab.

    Selbstverständlich kann man die dafür entwickelte Software dann nichts Anderes, und wird obsolet.


    Das wäre deutsche Gründlichkeit….

    Das UBA hat nicht mit irgendeiner Partei zu tun, das sind Beamte. :/

    Untersteht aber einem Ministerium, das ist das Umweltministerium. Und das wird geleitet von Steffi Lemke.


    Aber das nächste Mal schreibe ich Achtung, Sarkasmus darunter.


    Unabhängig davon sollte es möglich sein, ein einmal per FIN registriertes Fahrzeug schneller durchzuwinken. Dass ein (bereits bekanntes) Auto, dessen Unterlagen laut Anbieter-Info im Januar vom selben Anbieter wie in den Vorjahren eingereicht wurden, Mitte August immer noch keinen Bescheid hat, ist doch ein deutliches Zeichen für das Interesse, die E-Mobilität wenigstens noch geringfügig zu "pushen". So lange hat es noch nie gedauert.