Die Angst vor Defekt ist hier nicht kalendarisch begründet, darum gibt Skoda auch 8 Jahre Garantie, sondern zyklisch und darum gibt es nur 160'000km. Die Anleitungen der Hersteller sind maximal vereinfacht, um niemanden zu viel um die Ohren zu hauen. Lade bis 80%, ausser Du brauchst 100% ist einfach. Ebenso wie 'Fahre die ersten 10'000km vorsichtig und nicht mit Volllast, bis Dein Diesel eingefahren ist". Haben wir da eigentlich diese Diskussionen auch schon geführt? Wahrscheinlich ja, nur war ich da nie in den Foren unterwegs...
Ein Ergebnis habe ich Dir gegeben eines ENYAQ iV80 mit 280'000km Laufleistung, der immer an DC auf 100% geladen wurde. Ergebnis 78% SoH nach dieser Laufleistung. Das ist ein Realweltbeispiel.
Es gibt viele weitere Studien, allerdings sind diese immer im jeweiligen Kontext der Tests zu sehen. Es ist eben kein einfaches Ursache-Wirkung-Prinzip aufgrund der vielen Variablen, die einen Einfluss haben. Dies kann keine Studie komplett abbilden, also kann man jeder Studie unterstellen sie passe nicht zur Realität.
Am Ende gilt doch: Fahrt und Ladet halt wie ihr wollt, denn genau davon geht Skoda in der Garantie aus. Beschwert euch aber nachher nicht, weder in die eine noch die andere Richtung (zu hohe Degradation, zu vorsichtiges Laden und Fahren).
Skullz101 oder anderer Admin: Schiebt uns mit der Batterie doch bitte in einen geeigneten Thread und raus aus MJ25, denn wi schon HAL01 vorhergesagt hat, wird das eine lange Diskussion
Wurde das hier schon irgendwo diskutiert. Hört man auf die Batterieforscher wäre es für die MBE Batterie theoretisch am besten runt 50 % betrieben zu werden. Praktisch vielleicht nicht immer möglich. Gibt es hier unterschiedliche Wissenstände?
Ich habe das mit dem Battery-Team von Skoda besprochen (um besser zu wissen, was genau für Zeugs in unseren ENYAQs ist abgesehen von der allseits bekannten LG Chem E78 mit NMC 721) und selbst auch noch weiter recherchiert. Das Video kommt wohl im November. Alle ENYAQ aller Generationen / Modelljahre haben NMC Batterien mit hohem Nickel-Anteil.
Im Prinzip gelten für diese Batterien (NMC mit viel N) drei generelle Regeln:
1. Nur auf 100% laden, wenn wirklich nötig (kennt man auch vom Batterie-Optimierer beim MacBook oder iPhone)
2. Immer laden, wenn möglich (Steht er - lädt er), sprich kleine Ladehübe (50-75) sind besser als grosse (10-80)
3. Nicht länger mit 100% abstellen, besonders nicht bei Hitze (Achtung: 100% Standzeit kumuliert sich)
DC Laden schadet nicht so sehr wie viele denken, sofern man die erste Regel beachtet (was genug Leute nicht tun, wenn man am Schnelllader mal schaut).
Das BMS des ENYAQ fängt die grösste Mehrheit der negativen Effekte durch entsprechende Steuerung der Ladeleistung ab, kann dies aber nicht zu 100%.
Hier gilt: DC laden, wenn benötigt und dann bitte bis ca. 75-80%
Bei LFP sieht es anders aus, hat der ENYAQ aber nicht.
Die besten Videos zum Thema gibt es meiner Meinung nach von Jason vom Kanal Engineering explained (allerdings english):
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und für Interessierte hat er auch die LFP Edition.
Der vielfahrende Außendienstler (3x tägl laden) hätte seinen Akku bei 85% schon nach 2,5 Jahren totgeladen.
Dazu habe ich ein Beispiel: ENYAQ 80, jeden Tag auf 100% geladen (1-2mal) am DC
Nach 280'000km in etwas mehr als 2 Jahren hat die Batterie noch 78% SoH gemäss Test.
Kommt auch ein Video zu
Aber hier reden wir über das Optimum für die Batterie...sprich wenn ihr wollt das vorher der ENYAQ auseinanderfällt und die Batterie immer noch wie neu ist (etwas übertrieben).
Wenn ich eine spezifische Studie aus Jasons Videos (sehr gut recherchiert, erklärt und belegt) nehme, die sich mit Ladeleistung und Ladestand beschäftigt, so haben die eine entsprechende Batterie immer wieder wie folgt geladen und die Zyklen ermittelt bis 85% Restkapazität vorhanden waren:
1.5 C von 2.5% - 82.5% - 1189
0.5 C von 2.5% - 93% - 853
0.5 C von 2.5% - 100% - 718
1.5C entspricht beim ENYAQ 115kW Ladeleistung. Im Mittel lädt mein MJ24 RS mit ca. 120kW von 10 auf 80%.
1189 Zyklen entspricht bei meinem RS 91’553 kWh und wenn ich im Schnitt mit 18kWh fahre sind das über 500'000km....
Jetzt lade ich aber ca. 70% der Zeit daheim mit 11kW, also 0.27C...und fast immer nur auf 80% (ausser ich geh auf Langstrecke). Damit wird mein ENYAQ deutlich mehr Zyklen schaffen bis er auf 85% runter ist (was immer noch über der Garantie liegt).
Genug Exkurs, denn das ist aber nichts davon MJ25 spezifisch
Ich habe jetzt, dank eurem Input und Recherchen in diversen Datenbanken diverser Länder (Habe die jeweils Top 5 meiner Kanäle angeschaut) langsam aber sicher alles beisammen, hoffe ich.
1. und 2. Generation ENYAQ sind hier gleich zu bewerten.
Ungebremst
Alle: 750kg
Gebremst
Variante A - keine Unterscheidung nach Steigung
Hecktriebler (RWD): 1000kg
Allradler (AWD): 1200kg
sollte für folgende Länder zutreffen: CH, AT, UK, NO, NL, FI
Variante B - Unterteilung nach Steigung
RWD: 1000kg bei 12%, 1200kg bei 8%
AWD: 1200kg bei 12%, 1400kg bei 8%
sollte für folgende Länder zutreffen: DE, DK, SE
Bei Variante B jedoch gibt es die Besonderheit, dass je nach Zulassung entweder
B.a) nur die 8% eingetragen sind
B.b) nur die 12% eingetragen sind
B.c) beides eingetragen ist
Wann welche Eintragung erfolgt, konnte ich nicht herausfinden.
Das Gewicht für den Zug scheint ebenfalls zu schwanken, hier gibt es viele Angaben. In manchen Ländern gibt es diesbezüglich keine Angaben.
Gehst du darin auch darauf ein, wie es in der Schweiz geregelt ist? Z.B. beim 80x gemäss Fahrzeugausweis 1200kg, ohne irgend einen Hinweis zu Gesamtmasse etc.
Ich recherchiere momentan die jeweiligen Angaben für D-A-CH, da ist es noch überschaubar.
Mein RS MJ24 hat auch 1200kg gemäss Fahrzeugausweis, Nummer 31
Kein Gewicht des Zuges angegeben (Sternchen), Nummer 35
Gesamtgewicht Fahrzeug 2750, Nummer 33
Kantonaler Vermerk (SG): 239
Im Anhängerbetrieb zulässig:
Zugfahrzeug Gesamtgewicht: 2830 kg
1. Achse: 1260 kg
2. Achse: 1600 kg
Und ich habe keine Ahnung was sie mir damit sagen wollen...
Mal sehen ob ich noch mehr Infos von anderen aus CH und AT bekommen kann. Hätte nie gedacht das es so unterschiedlich ist.
Für das EN Video ist es fast nicht möglich bei den vielen anderen Ländern
Danke für eure Hinweise und Bilder aus den Papieren!
Aber langsam wird es schwierig....wonach richtet sich das? Ich sehe keinen roten Faden.
Jetzt hat es auch noch einen 80x mit 1400 bei 8%, wobei ich bis dato sicher war das es 1400kg gar nicht gab beim ENYAQ....mein RS hat hingegen 1200, warum keine 1400...
Wer legt die Werte eigentlich fest?
Und variieren die auch noch nach Bundesland? Oder nur nach Land? Und die Angabe der Steigung ist auch nicht überall mit drin...?
Das Video "ENYAQ & Wohnwagen" ist gerade in der Finalisierung. D
Ich wollte aber unbedingt im Video noch das Thema Anhängelast und Gesamtgewicht des Gespanns aufnehmen...denn da geistert viel Zeugs umher im Netz, selbst bei Skoda.
Da ist die Rede von bis zu 1400kg usw. aber irgendwie scheinen die Angaben nicht zu passen...und vom Werk, na ja...
Lediglich die ungebremsten 750kg finde ich überall, soweit gut und korrekt
Entscheidend ist am Ende ja was im Fahrzeugschein steht, nur habe ich keinen DE-Fahrzeugschein und keinen für alle ENYAQ.
Soweit ich weiss, ist die Anhängelast bei der zweiten Generation gleich geblieben.
Stimmt es, dass wir hier
iV 60: 1000kg bei 12%, Gesamtzuggewicht 3500 kg
60: 1000kg bei 12%, Gesamtzuggewicht 3500 kg
iV80 : 1000kg / 1200kg haben bei 12% / 8%, Gesamtzuggewicht 3600kg
Momentan suche ich nach einer besseren Lösung dafür, ein Bug/Issue Tracker bei dem man neue Wünsche oder Probleme/Themen einreichen kann, diese dann von andere (ähnlich reddit) ein Voting erhalten können (um Prioritäten besser zu setzen, was wirklich wichtig ist) und wo neue Erkenntnisse dokumentiert werden pro Thema/Issue.
So kann ich diese Sachen besser mit Skoda besprechen und gleichzeitig auch erkennen wo ich den Fokus in Videos legen muss.
Ich hatte die Vorstellung das gemeinsam mit Skoda aufzubauen (z.B. in der MYSkoda App), aber da bin ich noch nicht so weit wie ich gerne wäre.
Selbst betreiben wäre noch eine Variante, aber ist aufwendig...und ich kenne aktuell noch kein passendes System das all das kann.
Vielleicht hat einer von euch einen Tipp. Denn ich muss auch all das Feedback und Anfragen aus den E-Mails und den YouTube Kommentaren strukturierter als bisher verarbeiten.
Geht also nicht so schnell, aber muss vor ELROQ Marktstart da sein, sonst bekomme ich das irgendwann nicht mehr auseinander
Wirst Du auf diese Schwierigkeiten im Video eingehen? Genau das könnte ja eine Lösung sein, über OBD die Heizung anzuwerfen.
Ich frage, weil ich direkt nach dem Kauf unseres Enyaqs mit MEB 2 Software bis zum Update auf 3.0 das Preheating bis 12 Grad hatte. Dann wurde es auf max. 0 Grad gedeckelt .
Ich sitze gerade vor genau diesem Video...es ist nicht einfach zu editieren, da es komplett auf english ist und in grossen Räumen stattfand mit schlechter Audio-Aufnahme...
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www.printables.com
Ich würd einen nehmen, aber hab keinen entsprechenden Drucker
Für SW 3 ENYAQ bzw. 1. Generation MEB Fahrzeuge gibt es Stand heute kein implementiertes PreHeating.
Oliver Manicke, Leiter Energiesystem & Bordnetzsystem bei Skoda hat uns am EV Lounge Meetup erklärt was die Schwierigkeiten sind, dies zu implementieren und warum man auf keinen Fall die so genannte Stellglieddiagnose via OBD für das PreHeating bzw. das PTC-Heizelement nutzen sollte.
Mal sehen wann ich das EV Lounge Meetup Video fertig habe. Da dies vollständig auf Englisch war, muss ich alles mit deutschem Voice-Over versehen und das kostet leider recht viel Zeit.