Darf ich eure Bilder in einem Video verwenden, um das Thema visuell zu verdeutlichen?
iron2504 Darf ich das Bild verwenden, das die Leuchte bzw. das Gehäuse zeigt?
Darf ich eure Bilder in einem Video verwenden, um das Thema visuell zu verdeutlichen?
iron2504 Darf ich das Bild verwenden, das die Leuchte bzw. das Gehäuse zeigt?
Hey, immerhin die Bestätigung das sie daran arbeiten. Mehr als zuvor, wenngleich ohne Datum schwierig sich zu freuen.
Darum bin ich nicht hier...spontan bin ich nächste Woche nochmal auf Kurzbesuch in Mlada...Wünsche für Content?
Ich greife das Thema in meinem nächsten Community News/Watch Video auf. Ich kann es mittlerweile auch bei meinem ENYAQ recht gut nachstellen, allerdings habe ich keine Messwerte von der Batterie. Da ich keinen Battery Guard habe, bleibt mir nur der OBD Adapter und da dieser nur bei eingeschaltetem ENYAQ arbeitet, habe ich immer direkt die Ladespannung auf der Batterie, bevor ich die Daten erhalte und somit nicht die tatsächliche Spannung die zur Auslösung der Meldung führt. Spannend ist zudem die Degradation der Batterie, wenn die Werte aus dem Carscanner stimmen, so hat meine 12V Batterie 77% SoH in einem ENYAQ von 05/24 mit weniger als 15TKM.
Habt ihr ähnliche Werte? Habt ihr noch mehr Infos?
Wenn ihr mir derartige Bilder/Videos zur Verfügung stellt, wäre ich dankbar. Wie beispielsweise hier von sevenupi oder von Monyaq
Das Thema wird analog zur Leuchtweitenregulierung auch zum Dauerbrenner...
Eigentlich füllt die 12V Batterie ein eigenes Video, aber ich habe noch nicht alles recherchiert und mir fehlen noch zu viele Infos. Daher ziehe ich diesen Einzelpunkt vor.
Danke, habe mir das Video angesehen. Würde mich interessieren ob das Problem bei Speicher weiterhin existiert. 3% wären ja noch verkraftbar, aber 9% finde ich schon arg.
Nein, nicht mehr vorhanden. Es ging nach einigen Monaten von alleine weg. Eine Antwort was das ist und warum es passiert (Anlernen BMS?) habe ich bis heute nicht erhalten von Skoda.
Machen wir die Verwirrung komplett. Dabei ist wichtig, das der Energieinhalt Schwankungen unterliegt bedingt durch die Temperatur der Batterie. Zudem ist die maximal entnehmbare Energie abhängig von der Stärke des Stroms mit der sie entnommen wird. Je höher der Strom, desto weniger Energie kann entnommen werden (Peukert Effekt, auch bei Li Ion vorhanden, wenn auch schwächer).
Bruttokapazität / Energieinhalt
Die Lieferanten der Zellen bzw. Module (sie liefern direkt die Module mit je 24 Zellen) geben die Bruttokapazität vor, abhängig vom Modul bzw. dessen Schaltung (2P12s oder 3P8S).
Von LG Chem kennen wir die Daten. Nehmen wir deren 80er Batterie, so haben wir eine Kapazität von 234Ah je Modul mit Nominalspannung 29.36V. In der 80er Batterie sind 12 Module verbaut. Die Module sind in Serie geschalten, somit erhöhen sie die Spannung. Das ergibt demnach 29.36X12X234 =82’442.88 Wh Bruttokapazität, wobei es streng genommen nicht die Kapazität sondern der Energieinhalt ist. Die kennen wir auch von Skoda als Angabe.
Nettokapazität / Energieinhalt
Um eine längere Nutzungsdauer zu erreichen und die Zyklenfestigkeit zu erhöhen (sprich vorzeitige Degradation zu verringern) wird diese eingeschränkt im oberen Spannungsbereich.
Daher lädt der ENYAQ diese Batterie nur bis 96% auf. Daraus folgt 0.96*82'442.88 = 79’145.165 Wh Energieinhalt.
Weiterhin hat der ENYAQ abhängig von der Generation eine harte Reserve, die niemals genutzt wird, sprich er begrenzt die Entladung durch ein unteres Spannungslimit. Diese schützt die Batterie vor zu tiefer Entladung.
Bei ENYAQ der ersten Generation sind das 2%. und damit haben wir 79'145.165*0.98=77’562.262 Wh und somit unsere Nettokapazität von 77kWh oder besser gesagt Nettoenergieinhalt.
Diese wird uns als 100% im Display angezeigt, obwohl die Batterie nur auf 96% geladen wurde und zusätzlich 2kWh reserviert sind.
Batterie entladen / 0% SoC
Nun fahren wir unseren ENYAQ halbwegs gemässigt leer (wenig Stromaufschlag auf die Batterie). Währenddessen berechnet das BMS kontinuierlich über die Spannung (und weitere Werte) den verfügbaren Energieinhalt und damit auch den SoC. Beides sind nur rechnerische Näherungswerte basierend auf der Spannung und weiteren Methoden (Beispielsweise dem Coulomb Counting, also der Integration des Stroms über die Zeit). Irgendwann steht im Display 0%. Der ENYAQ bleibt aber nicht liegen. Der Grund ist, dass immer noch Energie in der Batterie ist, ca. 5-6% sind noch vorhanden. Würde der ENYAQ bei 0% wirklich am Batterieschutz vor Tiefenentladung ankommen, wäre das kritisch. Denn bedingt durch Schwankungen besonders bei letzten ca. 5-7% SoC im Display und den daraus resultierenden schwankenden Restkilometern wäre das Risiko zu hoch, dass man liegenbleibt. Der Grund dafür ist das Entlademuster der Spannung eines Li -Ion Akkus, wo die Spannung stark abfällt im unteren Spannungsbereich (irgendwo ab 3.2V).
Daraus folgt, das Dein Display-Energieinhalt von 100 auf 0 irgendwo bei 77'145.165*0.95=73’287.907 Wh also ca. 72-74kWh im Neuzustand liegen wird. Und daher kommt der Wert z.B. bei aviloo.
Du kannst aber jetzt immer noch weiterfahren und bei Skoda zählt dies mit in die nutzbare Nettoenergie hinein.
Einordnung
Hinter allem liegt keine Böswilligkeit von Skoda bzw. deren Ingenieuren. Die Entladekurve einer Batterie (auch die Ladekurve) basiert auf Batteriemodellen, die nur so gut sein können. Egal wie viel man simuliert und ausprobiert, sie bleiben eine Näherung. Wo ich nicht präzise messen kann, sondern schätzen muss, brauche ich Reserven für Rand- und Extremfälle. VW/Skoda hat daher die Batterie bei der ersten Generation MEB sehr konservativ genutzt und stark abgesichert. Aus diesem Grund wurde mit der zweiten Generation weniger Reserve eingeplant (1.1% statt 2%).
Warum VAG zuerst nur 82kWh "Batteriekapazität" und dann 77kWh "Nettokapazität" angegeben hat, wird wohl seinen Ursprung in Marketing und Sales haben...weils halt besser klingt (und technisch nicht falsch ist).
Wie hilfreich das für den Kunden ist...nun, das soll jeder selbst bewerten. Soweit ich weiss gibt Tesla gar keine Kapazität/Energieinhalt an, Kia/Hyundai beispielsweise wohl den von 100%-0% nutzbaren Inhalt laut Display und BMW hatte früher mal beim i3 die Ah angegeben, also die wirkliche Kapazität...am Ende verwirrt ist der Kunde.
Unser Speicher wird langsam berühmt ;o)
Hier wird Mathias namentlich erwähnt von Klaus Kellmer..
Moove | Skoda-Chef: "Wir sollten den Verbrennungsmotor nicht komplett abschreiben"
Das Interview in dem Podcast war allerdings derartiger Gestalt, dass es bei mir viele Fragen hinterlassen hat. Der Titel passt ziemlich gut. Habe mir viele Notizen gemacht und hoffe das ich bald mal wieder mit ihm sprechen kann und er mal die Perspektive wechselt.
Die wichtigste Aussage für mich: Skoda hat den konzernweiten Tech-Lead für den Group-Core (VW, Skoda, Seat/Cupra) für Verbrennungskraftmaschinen und deren Weiterentwicklung, also genauer für die MQB-A0 Plattform. Nahehliegend, dass sie daher den Push nach Indien machen und weg von China, wo sie nichts mehr verkaufen. Er hat es herrlich umschrieben im Interview und doch heisst es genau das...China will die Kisten nicht mehr, jetzt muss es Indien richten.
Klar sagt er in dieser Situation, dass wir den Verbrennungsmotor nicht komplett abschreiben sollen. Denn was bleibt sonst bei Skoda ausser eine effiziente Werkbank zu sein?
MEB-A0 Tech-Lead ist bei Cupra (Seat). Batterie-Lead wird künftig bei PowerCo sein (Einheitszelle), sie bauen die Dinger nur zusammen. Software-Lead ist künftig Rivian für den Westen, Xpeng für den Osten.
Auch sehr schön, wie er von E-Autos mit Range-Extendern spricht damit endlich die nötige Superreichweite vorhanden ist, gleichzeitig aber zugibt das er selbst (nicht elektrisch) zum Interview 483km gefahren ist und eine Pause gemacht hat auf der Strecke. Hier sieht man den grossen Widerspruch aus Emotion und Sache, aus Wunsch und Wirklichkeit, aus Gefühl und Bedarf. Ein schönes Synonym für die anhaltende Debatte.
Ein sehr hörenswerter Podcast mit einem sehr aufgestellten Moderator seitens AMS.
Speicher Danke für deine Mühe generell und hier im speziellen mit den Screenshots. Ich hatte erst auf den Link geklickt, obwohl ich kein LinkedIn habe, aber man kann es dennoch lesen, wie ich festgestellt habe. Daher musst du dir die Arbeit nicht machen. Auch wenn das jetzt der Vollzeit Job ist. 😉
Oh, das ist gut. Manchmal ging es nicht oder man konnte die Kommentare nicht lesen. Doch so kann ich mir das sparen.
Mittlerweile hatte ich diesbezüglich (und zu diversen weiteren Themen) auch noch ein längeres Telefonat mit Klaus Zellmer Ende letzte Woche. Er wird sicher bald dazu etwas auf LinkedIn veröffentlichen (abgesehen von den beiden Kommentaren) und es dürfte noch eine Pressemitteilung geben. Ich glaube Skoda ist sich hier jetzt bewusst, dass es eher ungünstig war diesen Newsletter jetzt in dieser Form zu versenden.
Daher gilt: Holzauge, sei wachsam! ![]()
Und somit falls ihr ein Thema habt oder etwas findet, dass ich mir ansehen soll: Ihr wisst ja wo ihr mich findet! Gemeinsam können wir viel erreichen, für Skoda und somit auch für uns
Für alle, die das Thema mit dem OTA-Update gegen Gebühr in der Werkstatt interessiert oder die diesen Newsletter erhielten oder diskutierten...wir haben das mal eben abgesägt ![]()
Ich habe wie immer auf LinkedIn einen Beitrag dazu geschrieben, heute kam die Reaktion von Klaus Zellmer in einem Kommentar.
Wer kein LinkedIn hat, mein Beitrag und die Reaktion
Alles anzeigenFür Schweizer: (eigentlich macht sich Skoda schon nur mit der Bereitsstellung der Traffication App strafbar, ob da ein Klick oder nicht erforderlich ist, spielt keine Rolle (Rot markiert unten))
Radarwarngeräte (Radarwellen-Spürgeräte, Radar-Detektoren, Driver-Alert usw.) machen den Fahrzeugführer mit akustischen oder optischen Signalen auf Geschwindigkeitskontrollen der Polizei aufmerksam. Solche Signale erlauben dem zu schnell fahrenden Fahrzeuglenker, die Geschwindigkeit rechtzeitig vor einer Kontrolle zu reduzieren. In der Schweiz ist die Benutzung wie auch das Inverkehrbringen solcher Geräte verboten.
https://www.bazg.admin.ch/bazg…gen/radarwarngeraete.html
Unter Inverkehrbringen versteht das SVG folgende Tätigkeiten: Herstellen, Einführen, Anpreisen, Weitergeben, Verkaufen sowie jedes weitere Abgeben und Überlassen.
https://www.astra.admin.ch/ast…ldungen.msg-id-10094.html
Da brauchen wir jetzt nicht diskutieren, das ist Stand der Dinge.
Korrekt. Ich empfehle die Deinstallation der App (oder sofern noch nicht gekauft, den Kaufverzicht), wenn ich nach dieser Regel per E-Mail aus CH gefragt werde und halte mich sonst bedeckt, da ich nun einmal keine Rechtsberatung geben kann. Auch wenn sich Skoda bereits strafbar macht mit der Einführung und dem Anpreisen, sowie dem Verkauf oder dem Abgeben, so vermute ich ohne es allerdings zu wissen, dass im Falle einer Anzeige mindestens eine Teilschuld auf den Besitzer des Fahrzeugs fallen wird, da er die App aktiv installiert und/oder genutzt hat.
Die App gibt es zwar schon seit ich meine 5 Jahren (auch in der Schweiz) in diversen Fahrzeugen und bisher gilt wohl "Wo klein Kläger, da kein Richter" doch man weiss nie wann es soweit ist.
Ich würde weiterhin annehmen das Skoda CH (Amag) dies bereits rechtlich geklärt haben wird, sodass sie schadlos bleiben, aber auch dass weiss ich nicht.
Letzthin gilt das Verbot ja nicht nur in CH, sondern auch in vielen anderen Ländern.
Am Ende ist es hinsichtlich der Haftungsfrage gleich: Schlägt ein OTA Update fehl, dann haftet Skoda (VW) auch ausserhalb der Garantie.
Dabei ist nicht entscheidend, wer das Update gestartet hat.
Siehe hierzu auch den Beitrag hier: RE: OTA Update ME3.7 (O4B3 / O4B4) - für 3.2, 3.4, 3.5 & 3.6
Da bestätigt das Social Media Team von VW dies offiziell.
Daher meine Meinung:
Ja, es gibt Nutzer die eventuell aus Verunsicherung ein Update "lieber nicht" installieren möchten. Das Angebot ein OTA in der Werkstatt zu machen kann daher für einige ENYAQ-Fahrer hilfreich sein.
Da es keinen Unterschied in der Haftungsfrage darstellt sollte aus meiner Sicht eine solche Serviceleistung in der Werkstatt (es ist am Ende vom Tag das Drücken von "ok") unentgeltlich erfolgen.