Soweit ich weiß, kostet auch DKV etc. Grundgebühr.
Über den Abstand zwischen AdHoc-Preisen und Ladekarten kann man streiten. Aber die grundsätzliche Möglichkeit, per Vertrag immer und überall bei den Anbietern vorhersehbar den gleichen Preis zu zahlen, möchte ich mir gerne erhalten. Die Zeit, wo ich z.B. bei Shell zeitlich und örtlich unterschiedliche Preise zahlen muss, ist gottseidank vorbei.
Abotarife für Vielfahrer sind grundsätzlich gut: Ich zahle eine fixe monatliche Grundgebühr, erhalte dafür aber Rabatt bei den Verbrauchskosten. Dagegen hat glaube ich niemand etwas.
Wo es problematisch wird ist doch genau der zweite Absatz: „per Vertrag überall bei den Anbietern vorhersehbar den gleichen Preis zu zahlen.“
Das ist inzwischen ins Wanken gekommen durch die hohen Roaminggebühren, welche sich konkurrierende Ladenetzwerke gegenseitig berechnen (marktüblich laut nextmove mehr als 80Ct/kWh).
Beispiel EnBW: 2023 konnte man für 61Ct Schnelladen in ganz Deutschland und zum Teil auch benachbartem Ausland. Inkludiert waren auch Fremd-Ladesäulen bis auf Ionity.
Das hat sich nun geändert: EnBW erhebt sogar in den M und L (Vielfahrer) Tarifen unterschiedliche Preise je nach Ladesäulen-Verbundpartner, und keine einheitlichen 61 Ct mehr sondern zum Teil erheblich mehr (89 Ct). Das wird dann zum Problem, wenn die anderen Anbieter mit diesem Preismodell automatisch nachziehen.
BTW: Der Aufschlag 61-89 Ct beträgt 46%.
Eine Tankstelle, welche 2,50€ statt 1,70€ für den Liter Diesel berechnen würde hätte wenig Chancen, auch nicht an der Autobahnraststätte…