Das UBA untersteht dem grün geführten Umweltministerium – so wie das Bundeskartellamt und die BNetzA dem ebenfalls grün geführten Wirtschaftsministerium unterstellt sind.
Interessanterweise läuft es in diesen Bereichen überall hervorragend: Die Ladeinfrastruktur ist bestens ausgebaut und die Fahrstrompreise sind günstig dank funktionieredem Wettbewerb. Die Anträge für die THG-Quoten werden zügig bearbeitet und auch die Strompreisbremse kam seinerzeit den Enkunden zugute und nicht etwa den Ladesäulenbetreibern.
Die BNetzA ist dem grün geführten Wirtschaftsministerium unterstellt und ihr Präsident ist Klaus Müller, ehemals Mitglied im deutschen Bundestag für die Grünen und Leiter der Verbraucherzentrale NRW. Seit Müller Präsident ist in der BNezA hat sich vieles zum Guten verändert, also nicht immer nur Schimpfen, auch mal Loben!
Die Ladeinfrastruktur ist doch bestens ausgebaut, wieso dann dieser ironische Unterton? Das Deutschlandnetz war übrigens eine Idee vom Scheuer-Andi.
Klar, bei den Stromkosten für öffentliches Laden gibt es aktuell kartellartige Strukturen, aber dafür kann die aktuelle Führungsriege der Ministerien und Ämter schlecht verantwortlich gemacht werden, denn das waren die Vorgänger.
Also für mich sind die grün geführten Ministerien aktuell noch die einzigen, die etwas gebacken bekommen, alle anderen kann man getrost vergessen.
Und unser Verkehrsminister Wissing gehört spätestens seit dem HVO100 Skandal abgelöst.