VW, Mercedes und Co haben sich verzockt. Stelantis und BWM haben es richtig gemacht. Alle Antriebskonzepte können auf einer Linie / einem Werk hergestellt werden --> Gute Auslastung
VW: Eigenes Werk für Verbrenner und ein anderes für E-Modelle. Jetzt steht die Auslastung der E-Auto-Werke bei teils weit unter 50%. Das rechnet sich nicht. Also muss gekündigt werden.
Ganz so einfach ist es nicht.
Siehe Tesla Werke weltweit, oder chinesische Werke: Dort ist auch alles auf E-Modelle ausgelegt. Von "verzockt" kann dort auch keine Rede sein.
Die großen Fehler wurden bei VW ja nicht nur auf Seiten der Elektromobilität gemacht (und dort auch nur bei der Kernmarke und bei der Modellpolitik), sondern genauso schwächeln gerade die Verkäufe bei Verbrennern. Vor allem das China-Geschäft ist für VW und Mercedes gerade stark rückläufig, da muss man als Hersteller eben dementsprechend reagieren.
Dass nun die Firmen angelaufen kommen und wieder um Hilfe vom Staat betteln, ist doch das eigentliche Problem. Und dann als "Entschuldigung" ins Feld führen, dass ja die Kunden keine E-Autos wollen (die eigenen Modelle wohlgemerkt, andere sind durchaus gefragt).
Anders läuft es zum Beispiel in Schweden: Northvolt ist gerade finanziell in Nöten, und hat auch den Staat um Hilfe gebeten. Dort sagt die Regierung eindeutig: Nein.
https://eulerpool.com/en/news/…loses-rescue-of-northvolt