Beiträge von herrnik

    Eben. An der Tafel stünden die Ad-Hoc-Preise des Betreibers. Ich möchte behaupten, 80% der Fahrer haben mind. eine Ladekarte/App dabei, die günstiger wäre. Der Preisanschlag wäre dann nur unnütze Geldverbrennung, denn die sind sicher nicht ganz billig.


    Ebenso ist es mit Preismeldungen. Warum sollte der Betreiber den Preis melden, den 80% der Leute gar nicht interessiert, weil sie durch ihren Tarif weniger zahlen?

    Der Gedanke ist folgender: Falls es Preisauszeichnungspflicht für den AdHoc Preis gäbe, dann würden auch die Preise fallen und sich den (Grundgebühr-freien) App/Ladekarten Preisen annähern. Der Wettbewerb um den AdHoc-Preis nimmt zu, und das Unwort “Ladeerlebnis” sowie das Jonglieren mit Apps/Ladekarten versinkt in der Bedeutungslosigkeit.



    Ein Kunde der als “Laufkunde” an eine Ladestation fährt muss dann nicht erst eine App installieren/Ladekarte bestellen und es wird ein neuer Kundenkreis erschlossen, weil die Hürden sinken. Aktuell dient der hohe AdHoc Preis als Abschottung für Fremdkunden, lockt aber eigene Kunden ins eigene Netz. Eine AdHoc-freundliche Preispolitik würde unterm Strich keinen Kundenschwund bedeuten, man verliert zwar manche eigenen Abo-Kunden an Fremladern, aber gewinnt dafür neue AdHoc-Laufkundschaft (falls der Preis günstig ist).

    Zum Thema große Preisschilder an den Ladeparks: Das ist meiner Meinung nach sowas von 20. Jahrhundert. E-Autos sind alle mit dem Internet verbunden und haben mehr oder weniger Smarte Technik verbaut. Da sollte man einstellen können, welche Karten man hat und dann die Preise direkt in der Karte angezeigt werden.

    Die Auszeichnung als Preisschild wie bei Tankstellen ist in der Tat fragwürdig (gerade bei fixen Preisen, die sich nur alle paar Jahre ändern).

    Allerdings ist ein anderer Faktor wichtig: Die Meldung der Preise an eine zentrale Bundesstelle (wie bei Tankstellen).

    Das müssen Ladestromanbieter aktuell nicht, was es für Apps wie clever-tanken und Auto-Navi-Hersteller erschwert, tagesaktuelle Preise zu ermitteln.

    Das Kartellamt hat sich GEGEN die Meldung der Preise an eine Zentralstelle ausgesprochen, da es angeblich den Wettbewerb behindere (so nach dem Motto: Da würden ja alle sofort sehen, was der Strom daneben kostet)! Warum es dann bei Tankstellen klappt ist ein Geheimnis des Kartellamts.

    Modellrangliste November 2024

    • Enyaq kann Platz 1 halten
    • VW ID.7 auf Platz 2 (unverändert)
    • VW ID.4/5 auf Platz 3 (unverändert)
    • Seat Born auf Platz 4 (unverändert)
    • Model Y Platz 5 (Vormonat: Platz 7)
    • Audi Q4 e-tron auf Platz 13 (2 nach hinten gefallen)

    November 2024_bev_models.png


    Marken im Monat November 2024


    • VW hat den Vorsprung weiter ausgebaut
    • BMW und Mercedes wechseln die Plätze
    • Tesla verbessert von Platz 7 auf Platz 5


    November 2024_bev_brands.png

    Ich hatte dasselbe Problem.

    Abhilfe:

    Den Haken bei "Inspektionen wurden regelmäßig durchgeführt" entfernen!
    Dann wird nämlich auch kein Dokument angefordert vom Formular.

    Das sind die Steuergeräte der Scheinwerfer, die wurden bisher eigentlich nur bei einem User getauscht, der Fehler liegt aaslesbar aber im Steuergerät 9 (Bordnetzsteuergerät), dieses ist links unter dem Lenkrad verbaut ...

    Fehler wurde bei uns dieser Tage behoben, indem Bordnetzsteuergerät getauscht wurde.
    Bleibt zu hoffen, dass da im Vergleich zum alten Steuergerät auch etwas verbessert wurde (HW/SW), und der Fehler ab jetzt nicht mehr auftreten kann.

    Ich bin überzeugt, dass VW den e-up und den e-citigo gar nicht auf den Markt gebracht hätte, hätte man keine auskömmliche Marge gehabt.
    Laufzeit des e-up: 2013 - 2023, also 10 Jahre.

    https://de.wikipedia.org/wiki/VW_up!

    Ulf007 muss meine Aussage tatsächlich korrigieren:
    VW hatte keine auskömmliche Marge mit dem e-up und dem e-citigo.
    Diess hat es intern in einem VW Vortrag im Jahr 2020 erwähnt: e-up und e-golf hatten einen negativen Deckungsbeitrag von 4.000-5.000€.

    Jetzt machen wir mal folgende Rechnung auf:
    e-up im Jahr 2020 besitzt einen negativen Deckungsbeitrag von 4.500 €. Davon ab geht die Hälfte, da ja Strafzahlungen für jedes verkaufte Modell vermieden wurden. Macht einen Verlust von ca. 2.250€ pro Modell.


    Nun führen wir das ganze mal fort bis ins Jahr 2024 und nehmen an, es gäbe keinen neu entwickelten ID2.all sondern nur einen e-up mit verbesserter Kostenstruktur:

    • Lithium Preise sind seit zwei Jahren um 85% gefallen
    • Akku-Pack Kosten sind laut Bloomberg NEF von 2020-2024 von ca. 180€ auf 130€ / kWh gefallen
    • Macht unterm Strich eine Kostenrückgang allein für den Akku-Pack vom e-up (37 kWh) von 1.850€
    • Ein potentieller e-up von 2024 brächte also nur noch einen minimalen Verlust von 400€ ein und wäre fast kostendeckend herstellbar bzw. mit Gewinn herstellbar, wenn man die Listenpreise um 1.000€ erhöhte hätte von 20.500€ auf 21.500€.


    Meine Vermutung: Mit einem neu entwickelten und kostenoptimierten ID.2all wäre aktuell vermutlich ein positives Ergebnis möglich, auch bei Listenpreisen von 20.000€ in der Basis.