Da muss ich mal nachfragen, evtl. verstehe ich Teslas System da nicht: du musst dich doch bei Tesla in der App anmelden und kannst dann damit nur bei Tesla laden. Wo ist da der Unterschied zum kostenlosen Tarif bei EnBW, mit dem ich dann nur bei EnBW "günstig" laden kann und zudem noch mit der EnBW-Karte teuer andere Lader nutzen kann? Ein kostenloses "Abo" haben doch die meisten Anbieter und man ist mit dem dann idR auf die Ladesäulen des Anbieters beschränkt.
Es gibt zwei Unterschiede zwischen den Haustarifen von EnBW und Tesla:
- Tesla hat für die Tesla-Fahrer nochmal eigene bessere Konditionen (wenigstens für die ersten Monate) und man benötigt gar keine App sondern lädt per plug&charge. Fremdmarken werden sozusagen nur "geduldet", haben aber diesen Mehrwert nicht.
- EnBW ist nicht nur CPO (charge point operator) sondern eben auch EMP (emobility service provider), und bietet eigene Ladesäulen fremden EMPs an, aber fungiert auch als EMP für fremde CPOs
EnBW hat außer der App auch noch häufig eine EC-Bezahlmöglichkeit, die eigentlich das einfachste und schnellste wäre, WENN da nicht die Preise uns wucherlose steigen würden. Siehe Video von Michael Schmitt:
D.h. es ist eine EnBW Ladesäule, Laufkundschaft wird faktisch dazu "gedrängt" die App zu benutzen, da sonst Wucher.
Es ist in keiner Weise ersichtlich, wo denn die Preisunterschiede zwischen in-App Laden (im S-Tarif: 59Ct) und dem Ad-Hoc laden (89Ct + 2Ct/min) an derselben Ladesäule herrühren.