Beiträge von herrnik

    Nach 4 Monaten eine Zwischenbilanz der Jahreszahlen von Januar - April 2025:

    • VW dominiert (über 35.000 Fahrzeuge) mit deutlichem Abstand vor den Verfolgern BMW, Skoda, Audi, Seat, Mercedes
    • Tesla auf Rang 8 mit nur 5.800 Zulassungen
    • zum Vergleich: Januar-April 2024 lag Tesla auf Rang 1 mit fast 15.000 Einheiten, trotz Streichen des Umweltbonus



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    Modelle von Januar - April:

    • VW ID.7 dominiert
    • ID4/5 folgen
    • Enyaq noch auf Platz 3, knapp vor dem ID.3

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    Modellrangliste April 2025

    • VW ID.7 weiter auf Platz 1
    • ID.3 auf Platz 2 vorgerückt (+2)
    • ID.4/ID.5 auf dem dritten Rang (-1)
    • Elroq kann sich vom 9. Rang auf Platz 4 verbessern, überholt dabei das Schwestermodell Enyaq (Rang 6, - 3)
    • Seat Cupra Born auf 5 (unverändert)
    • Audi Q4 e-tron auf Platz 23 (-16)
    • Tesla Model Y auf Platz 26 (-20) und damit größter Verlierer

    Bis auf den BMW iX1 (Platz 7) sind damit die Top10 der Modelle fest in Volkswagen-Hand...




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    Marken im Monat April


    • VW unverändert auf Platz 1, mit großem Abstand vor den Verfolgern
    • Skoda hat sich von 3 auf 2 vorgeschoben und mit BMW die Platzierung gewechselt (wenn auch knapp)
    • Audi auf 4 (unverändert)
    • Seat auf Rang 5 (unverändert)
    • Tesla auf Rang 16 (-8) und damit historisch weit nach hinten durchgereicht

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    Bin ja diesen Monat unterwegs mit dem großen EnBW-Paket. Damit kommt man schon auch gut durch Deutschland. Die 39ct. halte ich für „ok“. Die Grundgebühr? Lästiges Übel. Die Preise pro kWh dann bei anderen Anbietern bis zu 89ct./kWh? Irre - DAS ist das einzige Problem. Das muss geändert werden - egal, wer sich da drum kümmert… Es soll aber nicht der Kunde sein müssen, der dann sagt: Ok, dann lade ich eben nur bei EnBW. Denn durch dieses Roaming werden die anderen „benachteiligt“. Und ich weiß nicht, ob EnBW jetzt hier sehr viel verdient an den 89ct. oder ob der andere Anbieter einfach die Hand aufhält und das Plus einnimmt.

    Das Roaming an sich wäre noch vermittelbar an den Endkunden, wenn es sich (wie ursprünglich gedacht) um einen realen Ausgleich der MEHRKOSTEN durch die Abrechnung zwischen EMP und CPO handeln würde.
    Wie ist es bei Tesla?
    Dort gibt es kein Roaming, jeder der bei Tesla laden will muss zwingend deren App benutzen oder ein Tesla Fahrzeug mit Autocharge.

    Wollen wir das als Kunde für alle CPOs haben?
    Sicher nicht, deshalb ist Roaming ursprünglich eine gute Idee gewesen, wenn es sich um vernünftige Aufschläge auf den eigenen Ladestrom (in der eigenen App des Ladeanbieters ohne ein eigenes Abo) handeln würde (ca. 5-10%).
    Schädlich wird es dann, wenn das Roaming wie in der jetzigen Form zur Abwehr der Konkurrenz missbraucht wird und dann Aufschläge von mehr als 50% auf den in-App Preis der kWh anfallen.

    Das verkehrt den Sinn des Roamings ins Gegenteil:

    Unkompliziertes Laden mit meinem EMP an einem Standort eines anderen CPO wird künstlich verkompliziert und verteuert bis es kaum noch genutzt wird, wie im Falle von EnBW und einem Monatsabo, wenn dann mal der Fall auftreten sollte an einer Nicht-EnBW Ladesäule laden zu wollen.
    Ausweg könnte AdHoc Zahlung sein, wenn es die CPOs eben auch umsetzen würden, und nicht abhängig wären von den großen des Markts und dementsprechend die Preise bei AdHoc auch noch zu hoch liegen...


    https://www.electrive.net/2024/07/10/afir-mit-payment-terminals-so-wird-ad-hoc-zur-konkurrenz-fuers-roaming/
    https://energiefahrer.de/guenstiger-strom-fuer-elektroautos-ad-hoc-laden-als-alternative-zum-teuren-roaming/

    Dass man von Öl, Gas und Kohle weg sollte beim Heizen ist auch in Deutschland seit Jahrzehnten bekannt (soviel zum "panischen Tempo"). Wurde nur immer hinausgezögert, weil es ja jahrelang billiges Gas aus Russland gab.

    Das Geschmäckle nach Vetternwirtschaft wurde übrigens bei vielen Parteien bis jetzt nicht ausgeräumt, viele ehemalige Minister sind noch in Amt und Würden. Im Gegensatz zu Graichen und seinem ehemaligen Trauzeugen der "nur" den Dena Vorsitz übernehmen sollte: Graichen trat wegen dieser relativ kleinen Ungereimtheit zurück.

    Solche "Affären" werden künstlich aufgebauscht, um unliebsame Politik abzuwehren. Wenn man vom Gas auf Wärmepumpe umsteigen würde (was Graichen mit initiieren wollte) würde ja für die Hälfte der Stadtwerke ein Großteil ihres Geschäfts wegbrechen, da muss also dringend eine Affäre her.

    Statt vieler hier

    https://strom-report.com/strompreise-europa/

    Die Energieproduktion ist in anderen europäischen Ländern auch dezentralisiert.

    Ja, in der Versorgungssicherheit ist Deutschland ganz vorne dabei. War es aber schon, als der Strompreis günstiger war.

    Je nachdem, welche Statistik man wann anschaut, ergeben sich andere Ergebnisse.

    Was stimmt: Deutschland liegt über EU-Durchschnitt beim Endkunden-Strompreis. Aber andere Länder liegen zum Teil noch höher, je nachdem welche Quellen man heranzieht:
    https://www.stromauskunft.de/strompreise/strompreise-europa/

    • hier liegt Deutschland auf Platz 6.

    Jetzt noch dazu die Info nehmen, dass der Strompreis stark an den Gaspreis gekoppelt ist, dann wird schnell klar dass wir unabhängig von Gas werden müssen, um die Produktionskosten zu senken, und die Netztentgelte und Redispatch-Kosten durch Netzausbau etc. senken müssen.

    Ich will nur mit dem Bild aufräumen, dass Deutschland die höchsten Stromkosten per se hätte, und diese weiter anstiegen. Das Gegenteil ist der Fall: Nach dem starken Anstieg durch die Gaskrise 2022 ist der Strompreis an der Börse wieder gesunken. Diese gesunkenen Börsenstrompreise sind jedoch noch nicht bei allen Konsumenten angekommen, da viele Versorger sich beim Anheben der Tarife beeilen, beim Weitergeben der gesunkenen Einkaufspreise jedoch Zeit lassen :/


    Beim Börsenstrompreis liegt Deutschland ganz gut, nämlich im Mittelfeld der EU-27.
    Aktuell aus 2025:
    https://energy-charts.info/cha…ar=2025&legendItems=0wrwf

    Oder hier als Karte dargestellt:
    https://energy-charts.info/cha…U&interval=year&year=2025

    Es ist nicht eine Frage des Modells, sondern der konkreten Ausgestaltung und Handhabung. Wenn ich die Entwicklung des Strompreises so anschaue, bezweifle ich, dass das an sich gute Modell derzeit im Sinne des Steuerzahlers und Konsumenten gehandhabt wird.

    Wie entwickelt sich denn der Strompreis?
    Bitte mal Fakten dazu bringen. 8o
    Und dann aber auch dagegenstellen, dass in Deutschland eine sehr gute bis exzellente Versorgungssicherheit gewährleistet wird, und die Energieproduktion dezentralisiert wurde.

    Das ist mir zu einseitig. Dass der Staat allein für die hohen Stromkosten verantwortlich gemacht wird, ist faktisch falsch.
    Netzentgelte: Das geht direkt in den Ausbau der Netze, und in die Kosten für Redispatch (also das Vorhalten von Stromerzeugern, im Fall von Ungleichgewicht von Erzeugung und Verbrauch) und kommt damit der Versorgungssicherheit zugute.

    Warum wurde denn der Umbau von zentralen großen Stromerzeugern zu vielen dezentralen kleinen Anlagen vorangetrieben? Ist das nicht offensichtlich, dass diese positive Maßnahme Investitionskosten für das Netz mit sich zieht?

    Wäre dir das lieber, zurück zum alten Modell dass die großen Stromerzeuger ein Quasi-Monopol besitzen?

    Was ist mit EEG-UMLAGE? Das war bisher eine Umlage, die die Stromverbraucher an die Solarstromerzeuger gezahlt haben. Seit einiger Zeit übernimmt es: der Staat. Soviel zum Thema "Abzocker im Quadrat".
    Übrigens: Der Staat, das sind wir alle. Wer also sagt, der Staat soll weniger abkassieren, muss gleichzeitig auch sagen, wo gespart werden soll auf Ausgabenseite oder wo der Staat sonst mehr abkassieren soll...