Beiträge von nitech

    cupra Das bringt es auf dem Punkt: Wenn! die Software schnell, zuverlässig und alle Funktionen bereitstellt die man braucht/haben will, braucht man keine Updates. Das scheint bei 4.0 jetzt großteils zu gelten (keine Software ist wirklich Fehlerfreit, die Frage ist ob man die Fehler a) als Benutzer überhaupt merkt und b) wenn man sie merkt nur Kleinigkeiten sind die durch einen kurzen Neustart wieder weg sind).

    Allerdings ist das bessere der Feind des Guten: wieso bekommt der Nachbar, der 2 Wochen nach mir das Auto erhält, die gleiche Hardware aber als Software eine höhere Version (die Versionsnummern lass ich mal weg, die werden scheinbar gewürfelt).

    Noch schlimmer war es bis Juli für die 60ger: die wurden ja noch mit 3.7 ausgeliefert mit all den Nachteilen dieser Software (und in diesem Fall auch Hardware), und diese können nicht hoffen dass da noch Verbesserungen kommen. Die Earlyadopter können sich zumindest damit trösten dass sie 1 Majorupdate (me2->me3) und 1 Minorupdate (3.0>3.7) welche auch spürbar positive Effekte hatte, bekommen haben.

    Aber ob diese trotzdem, vor allem aufgrund der Versprechungen und der Katastrophalen Kommunikation (wobei diese meiner Meinung nach auch teilweise an Cariad gelegen hat, Skoda hätte schon die OTAs released, wenn sie das GO von Cariad bekommen hätten, und wir wissen selbst dass auch VW selbst das OTA (2.4->3.0) nach einer Anfänglichen Welle gestoppt hat und dann 3.2 OTW ausgerollt hat) und des Gefühls dass man die Bestandkunden komplett hängen lies.

    Worti23 nein, das Auto kommuniziert mit den Servern nur über Mobilfunk. WLAN ist (relativ) nutzlos: es kann Hotspot bereitstellen und für Internetradio kann man umgekehrt einen Hotspot benutzen.

    Nur als interesse: wozu? Auch wenn das Navi nervt und einen Ladestopp meint Einlegen zu müssen, man weiß ja dads man zu Hause laden kann, und ignoriert das einfach? Oder man passt die % bei Ankunft an dann sollte das auch gehen?

    Langstreckenfahrer zu 3: dazu 3 Punkte: a) ja 3.7 ist eine gute Weiterentwicklung gegenüber 2.x/3.0, wäre traurig wenn nicht. Aber b) das ganze hat viel zu lange gedauert, die Kommunikation war schlecht (ich erinnere dass es geheißen hat dass nach dem 3.0 Update Zeitnah 3.1, dann 3.2 kommen hätte sollen) und c) aufgrund b) wurde me4 gezeigt/in den neuen Autos installiert, und dieses ist dann nochmal um einiges besser als me3.7 so haben die Leute mit 3.0 "neidisch" auf 4.x geschaut und werden mit 3.7 "abgespeist" und werden mit Versprechungen getröstet dass bestimmte Funktionen "versucht" werden backzuporten (Stichwort: Preheating). Wenn man zudem bedenkt dass das Update der 3.2 auf 3.7 noch gar nicht gestartet ist, ist das ganze einfach ein Trauerspiel.

    Man mag sich eigentlich nicht vorstellen was bei denen (bei meinem zum Glück mit nur eine zerschossene Frotnkamera die innerhalb ein paar Tagen von Skoda ersetzt wurde) mit Problemen gewesen los wäre wenn das ganze per OTA abgelaufen wäre.

    Und das bei einer Plattform die vor 3 Jahren Groß mit OTA Updates beworben wurde. Das Auto selbst ist gut, 3.7 OK und, was man liest 4.x usw. gehört schon zu der besseren Software (Serverstabilität bezüglich Apps mal außen vorgelassen).

    Die größten Probleme für die Early Adopter waren/sind die Versprechungen bezüglich Updates die gemacht wurden. Wer denkt schon bei einem Auto, bei welchem bei der Vorstellung auch mit regelmäßigen Softwareupdates geworben wird, dass nach 3 Jahren keine Majorupdates mehr kommen. Wir reden hier über ein Auto dessen durchschnittliche Lebenserwartung über 10 Jahre sein sollte (schon alleine Aufgrund der Ökologischen Auswirkungen die ein Neuauto verursacht, bei einem eAuto noch mehr).

    Dass die technische Entwicklungen weitergeht ist klar, aber da wurden, zumindest in diesem Bereich, sehr viele Entscheidungen zu Ungunsten der Kunden getroffen. (Meine Meinung!).

    Aber dass z.b. dann der eh schon eingeschränkte Funktionumfang der App (der bei den Verbrenner schon besser ist/war) nur bei den neuen Modellen erweitert wird (Remoteparking, Aufsperren/Abschließen per App und was noch kommt?) ist schon ein ziemlicher Stinkefinger Richtung Bestandskunden. (Meine Meinung!).

    Das "preheating" gabs aber nur bei den ersten me2 mit 0792, soweit ich weiß wurde bei 0795 schon von 8°C auf 1°C reduziert. Der Nachteil des stumpfen, Batterie unter 8°C-> wird beheizt bis sie min. 8°C hat, war der extrem hohe Winterverbrauch auf Kurzstrecken. Da VW gesehen hat dass die Batterie auch bei 0°C keinen Schaden davonträgt, sind sie von "Nummer ultrasicher, also heizen auf 8°C" auf Nummer sicher, also heizen auf 0°C zurückgegangen. Nachteil war halt dass die Ladeleistung am HPC im Winter gesungen ist wenn man nicht mit unter 10% SoC angesteckt hat. Allerdings denke ich war der hohe Verbrauch der größere Nachteil im Verhältniss zur langsameren Ladegeschwindigkeit. Aber diese Diskussion wurde schon x-Mal geführt, denke das kann man so langsam begraben.

    Ob die Preheatingroutinen des ME4 jemals Backportet werden? Ich denke nicht, am Ende dürften nicht mehr so viele übrigbleiben die darauf angewiesen sein: die meisten Berufsfahrer dürften Leasingverträge haben die nach und nach auslaufen (obs danach noch ein MEB wird, ist eine andere Frage), andere die evt. gekauft haben, aber auf einen hohe HPC Ladeleistung im Winter angewiesen sind, dürften das Auto schon verkauft haben (evt. nach Nordeurope, unter Umständen sogar noch mit Gewinn).

    mfg