Beiträge von nitech

    Warum muss jedes Jahr eine neues Software entwickelt werden, die dann auch noch mit einem Modelljahr zwangsverbandelt wird? Warum tut man sich so etwas an und dem Kunden? Warum lässt man die Software nicht einfach reifen und macht sie immer besser? Warum wird stattdessen immer eine neue Version auf den Markt gebracht und jedes Mal bringt diese eine Fülle neuer Probleme und Fehler mit sich und jedes Jahr hat jeder Neuwagen andere Softwareprobleme, die mit einem Nachfolger ja nicht behoben werden - nein, der bekommt dann schon wieder eine neue zwangsverbandelte software mit all ihren Fehlern. Das ist echt krass und krank finde ich.

    Denke das hat Gründe im Hardwareeinkauf: man verbaut was im Konzernregal gerade da ist bzw. was der Stammlieferant hergibt, dadurch ist man limitiert. Tesla hat da ja z.b. fürs Infotaiment einfach Consumer Hardware verbaut (zuerst Intel Celeron CPUs, danach AMD Ryzen) die Leistungstechnisch jedem Automotiv SoC überlegen sind, und habe daher genügend Leistungsresevern für neuere OS Versionen. Wobei es da auch schon Funktionseinschränkungen zwischen den Modelljahren gab/gibt (Modelle mit Celeron sowieso, letztens habe ich gelesen dass der neue FSD nur für Modelle ab einer bestimmten verbauten Hardware gibt, ob es einen Retrofit für diejeningen mit der alten Hardware aber bezahlten FSD gibt, weiß man noch nicht).

    Die Entwicklung geht momentan halt sehr schnell voran, evt. vergleichbar mit den Anfangsjahren der PCs oder Smartphones.

    Allerdings: ja ein MEB mit 3.x wirkt gegenüber einem ME 5.x oder 6.x langsam beim Infotaiment und es fehlen Funktionen (abgesehen vom gebrochenen Versprechen der OTAs und nachgelieferten Funktionen) aber man kann das Auto weiterhin gut benutzten. Versuch mal heutzutage ein iPhone 3gs in die Hand zu nehmen und damit zu arbeiten 8o.

    Zudem ist bei einem Auto auch der Nutzungszweck bzw. den Fahrer zu beachten: es gibt auch Leute die mit einen eUP noch mehr als Zufrieden sind. Und wenn ich z.b. an meinen Vater denke wäre ein id.3 mit ME2 (oder eben eigentlich sowas wie ein Renault Zoe) auch mehr als ausreichend, Hauptsache es fährt und im Radio kann man zur Vollen Stunde die Nachrichten hören.

    Aber ich bin bei dir VW hat bei der Vorstellung des id.3 sehr sehr, zu viel versprochen und vor allem im Bereich Software so gut wie gar nichts gehalten. Das Update der ME2 auf ME3 sehe ich eher als Bugfix bzw. ME2 eigentlich als Betaversion. Und auch da kam das Update nicht OTA sondern OTW.

    NitramTsaf ja, zumindest die Front gefällt mir besser. Auch dass man mit Skoda sich als Kunde zweiter Klasse (meine Emfpindung) fühlt und bei VW schneller auf Probleme reagiert, wird der nächste wahrscheinlich kein Skoda mehr. Am besten eigentlich auch keiner mehr aus dem VW Konzern. (Europäische evt. noch Südkoreanisch/Japanische) Alternativen sind leider rar gesät. Ein i3 Kombi, ix3 wäre zwar sehr schick, aber außerhalb des Budget (idem Mercedes, aber evt. als Jahreswagen interessant). Stellantis? lieber nicht. Toyota kommt auch nicht so recht in die Gänge, aber der BZ4x nach dem Facelift scheint doch gut zu sein, leider ist der Touring mir! zu lang. Kia EV5 bzw. Hyundai 5 - da kann man sich auch übers Design streiten bzw. eben nicht - mir gefällt werder der eine noch der andere. Bleibt noch Renault Scenic? Der ist leider Technisch (Antriebsstrang/Laden) nicht ganz auf heutigen Stand, da kommt aber demnächst ein Facelift. Da muss man Zugeben dass VW mit dem APP550 gute Arbeit geleistet hat und aus der 400V Technik beim Laden das Maximum Rausquetscht.

    Naja noch läuft der Enyaq soweit ohne Probleme.

    cschmidtshl es gibt bei jedem Auto (gaube ich zumindest) mit Notruffunktion noch einen kleinen Akku das mit dem Steuergerät des Notrufs verbunden ist, sollte bei einem Unfall das 12V Bordnetz nicht mehr funktionieren, kann so trotzdem noch der Notruf abgesetzt werden. Allerdings ist das Problem mit der Batterie bei den MEB eigentlich ein ME3.8 Problem, dort wurde beim Update der SoH dieses Akkus soweit runtergesetzt dass man die Meldung bekommt (je nach Alter) dass der Notruf defekt ist. Manche (wie meinereiner) haben den Wert mit OBDEleven einfach resettet und seitdem wieder Ruhe, andere sind damit in die Werkstatt gefahren: zwischen "übernimmt Skoda" und ist x€ zu bezahlen (wobei dann die User hier mit Hilfe der Skoda Facebookseite es doch meist Skoda dazu überreden die Kosten zu übernehmen) ist im entsprechenden Thread alles dabei. Dass jetzt bei einem neueren Enyaq auch diese Batterie kaputt sein soll, ist Neu, aber kauptt werden kann ja alles.

    p.s. der Akku ist eigentlich auf 10 /12 Jahre Laufleistung angelegt, erst dann steht auf dem Wartungsplan dass er auszutauschen ist. (Möge jemand mit Erwinzugang mich korrigieren).

    mfg

    Aber muss ich den Service wegen der Batterie-Garantie nicht zwingend bei einem Skoda-Betrieb machen lassen?

    Gruss


    Roland

    Jein, soweit ich weiß sprechen die Garantiebedingungen nur davon dass der Service nach Skodavorgaben gemacht werden muss. Würde aber trotzdem schauen dass dier Service von einem offiziell anerkannten Betrieb druchgeführt wird, aber es muss nicht die Werkstatt des Händlers sein.

    Deshalb kann man ruhig sich ein paar Kostenvoranschläge machen lassen, vielleicht findet man so auch eine Werkstatt mit der man zufriedener ist als mit der aktuellen. Garantiesachen gehen dann über diese Werkstatt. Wegen Kulanz muss man halt unter Umständen nachfragen.

    es betrifft alle mit 3.8, da die Laufzeit von 10 Jahren auf 5 Jahren verkürzt wurde.

    Ob 3.9 es ab Ende diesen Jahres mit fixen wird oder ob man weiterhin in die Werkstatt muss, wird man dann sehen. Aber mit 3.8 sind alle betroffen.

    Gibt es dazu offizielle Quellen und auch was mit 3.9 (außer dem rSoH der SoS Batterie) gefixt wird oder gar neue Funktionen dazukommen?

    mfg

    Denke mit einem Batteriebalancing, also auf 100% Aufladen und dann auf unter 10%, besser 5% kommen wieder an paar % dazu. Meiner, 21ger iv80 mit über 130.000km ist bei ca. 93% SoH (laut Carscanner). Was man bedenken muss: am meisten SoH verliert der Akku am Anfang und dann am Ende seines "Lebens".

    Korrekt, hier wurden mal wieder ein paar Cent eingespart. Die dummen Kunden können es ausbaden.

    Soweit ich es verstanden habe muss das Auto immer in dem Modus starten mit dem es homologiert wurde. Damit es (rechtskonform?) sich den letzten Zustand merkt müsste man also das Auto mit jeden Modus homologiern lassen den das Auto beherrscht. Was das kostet weiß ich nicht, ich denke (weiß es aber nicht) dass das bei jeder technischen Änderung am Antriebsstrang usw. wieder gemacht werden muss. Aber wenn man das auf ein einzelnes Auto runterrechnet wird es wirklich nur ein paar €cent ausmachen (abgesehen von der dann langwierigerer Prozedur für ein Modell die Typenzulassung zu bekmmen).

    Ein "Schlupfloch" wäre eigentlich dass man den Modus an das Benutzerprofil koppelt: das sollte dem Recht genüge tun dass das Auto in einem Standardmodus startet, und dann, sobald der Benutzer ausgewählt/bestätigt wurde, in dem vom Benutzer gewählten Modus umschaltet.

    Aber VWCariad/Skoda und Software ist halt so ein Thema... (Habe beim Update von ME2 (keine Profile) zu ME3 (Profile) auch mehr erwartet was im Profil alles abgespeichert wird - eben gehofft dass ich auch den EcoModus als Standardmodus abspeichern kann).

    mfg