Beiträge von MuesLee

    BlauesCoupe was zusätzlich noch dazu kommt ist, dass die OEMs teilweise mehr machen dürfen, als bei etwaigen Nachrüstsätzen.

    Ich glaube so richtig technisch erklärbar ist das dann nicht, sondern eher dem teilweise guten Verhältnis zur zulassenden Behörde geschuldet. Es menschelt halt überall.


    Weis2020 ein SAV gibt es meines Wissens nach offiziell nur (noch) bei BMW, weil die da aus unerfindlichen Gründen nicht SUV heißen (selbiges bei den Coupés da ist es dann SAC anstatt SUC). Als SAV (Sport Activity Vehicle) wurde aber auch schon vor über 25 Jahren der erste X5 bezeichnet, also weit bevor das Wort SUV dafür gebräuchlich wurde.

    Dass sowas bei der Typenzulassung überhaupt durchgewunken wird ist mir ein Rätsel.

    Das wird vom KBA akzeptiert, weil es offiziell als Tagfahrlicht definiert ist.

    Aber jede Zulassungsbehörde in Europa hat so ihre Eigenheiten und warum zum Beispiel das KBA die OLED-Rückleuchten bei Q6 e-tron und A6 e-tron nicht erlaubt, die Niederländer aber schon bleibt ein Rätsel.

    enopol wie geschrieben die LiFePo-Technik bei 12 V wird in Europa sicher Einzug halten.

    Ehrlicherweise nimmt man dann die etwas höhere Grundspannung gern mit, da es im System die fließenden Ströme etwas reduziert.

    Die 16 V sind auch kein Problem, da im Prinzip fast alle Halbleiter die heute im 12 V-Bordnetz verbaut sind, auch locker bis 24 V Spannung dauerhaft ohne Degradierung über Lebenszeit betrieben werden können.

    Auch die restliche Elektronik und Lasten sind heute schon eher für mehr als 12 V ausgelegt, meist auf 16 V DC als dauerhafte obere Spannungsgrenze.

    Die Testbedingungen inkl. Spannungslagen sind auch in der ISO 16750 beschrieben.

    Wenn wie der ADAC es getan hat, Fahrzeug vollkommen unterschiedlicher Größen und Segmente verglichen werden, dann kann es meiner Meinung nach auch nie ein sinnvoll gleichwertiges Testsetup geben.

    Sei es weil die Stirnflächen deutliche Unterschiede zeigen, oder die Fahrzeuggewichte oder die Räderdimensionen die zulässig sind. Das alles spielt in den Test mit hinein. Dazu kommt die Frage ob wie beim ADAC geschehen, eine Autobahnfahrt mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit über 100 km/h oder eine Landstraßenfahrt oder Stadtfahrt simuliert wird.

    Dann noch der Punkt den enopol bzgl. der Heizleistung angesprochen hat, dass alles macht es sehr komplex und die Randbedingungen und Zielstellungen sollten schon deutlich kommuniziert werden, wenn die Testergebnisse interpretiert werden.


    Ein Punkt der noch mit herein spielt und meines Wissens im Test des ADAC überhaupt nicht angesprochen wurde, ist die Ausstattung der Fahrzeuge. Eher spartanisch um einen möglichst geringen Energieverbrauch zu haben oder doch die Vollausstattung die zumindest bei den absoluten Reichweiten nachteilig wirkt. Den letzten Punkt den ich hier noch erwähnen möchte ist die Laufleistung die die Fahrzeuge vor Testantritt hatten. Die scheint mir auch unklar zu sein, hat aber einen Einfluss wenn ein praktisch fabrikneues Fahrzeug mit einem Testwagen verglichen wird, der schon einige tausend bis wenige zehntausend Kilometer gelaufen ist.