Beiträge von enopol

    Ich bin jetzt doch etwas am (ver)zweifeln.....

    Der gute Herr Hildebrand aus dem "Gute Fahrt" Video, spricht davon, dass der ID.4 eine 5-Lenker-Hinterachse hat, der Audi Q4 e-tron eine 4-Lenker-Hinterachse und der Enyaq nur eine Verbundlenkerachse haben soll

    (Grundsätzlich wäre es Skoda durchaus zuzutrauen....wie die Vergangenheit zeigt)


    VW spricht in den offiziellen Unterlagen (z.B. SSP zum ID.4) tatsächlich immer von einer 5-Lenker-Achse. Übrigens auch beim ID.3


    Von Audi kenne ich eine offizielle Unterlage, wo von 4-Lenkerachse die Rede ist. Vielleicht hat Herr Hildebrand die gelesen....

    Audi-Media bietet dagegen ein Bild der Hinterachse des Q4-Etron, welches den Titel " 5-Lenker-Hinterachse" trägt.


    Bei Skoda gibt es ebenfalls, leider sogar deutlich widersprüchliche Aussagen:

    In den extra bereit gestellten techn. Daten wird von "Verbundlenker-Kurbelachse" geschrieben in den Verkaufs-Broschüren des Enyaq findet man dagegen die Aussage:

    Zitat

    Mehrelementachse mit 5 Querverbindungen und

    Torsionsstabilisator, entkoppelter Hilfsrahmen zur

    Aufnahme der Antriebseinheit

    Letzteres ist m.E. definitiv keine Verbundlenkerachse.....


    Irgendwie kann/will ich mir nicht so recht vorstellen, dass es beim MEB-Baukasten für die ansonsten sehr ähnlichen Fz, die zudem den selben Antrieb und die identische Techbnik besitzen, 3 unterschiedliche Hinterachskonstruktionen geben soll.

    Offenbar sind nicht nur die Autos selbst mit heißer Nadel gestrickt, sondern auch die Unterlagen.....


    Leider habe ich vom Enyaq keine wirklich verwertbaren Bilder der Hinterachskonstruktion gefunden. Dann wäre die Geschichte klar....

    Weiß jemand, wo man die finden kann?

    Normalerweise werden CW-Werte an makellosen Fz im Windkanal bestimmt. Von daher glaube ich nicht so recht an die 0,24 o.ä....


    Ich beziehe den Vergleich auf den Fz-Preis.

    Wenn ich mir einen Dacia kaufe, würde ich schon vor dem Kauf nicht davon ausgehen, dass mich eine besonders ausgefeilte Qualität erwartet.

    Dafür ist es dann aber auch eines der preisgünstigsten Fz am Markt.


    Für im Schnitt ca 40t€ aufwärts, die für einen Enyaq fällig werden, würden mich die im Video genannten Mängel (immerhin Absätze von rund 2mm an einigen Stellen im Sichtbereich) und die flatterigen, beuligen Sitzbezüge schon deutlich mehr stören.

    Ich bin da etwas zwiegespalten. Erstaunlich viele seiner angemerkten Punkte konnte ich beim Enyaq auch beobachten. Und ich finde es sogar gut, dass er da so penibel rangeht. Man darf eben nicht alles durch Herabsetzen der Ansprüche relativieren. Und er zerreißt das Auto ja auch nicht und bleibt sachlich.


    Nur, im Alltag stören mich die angesprochenen Punkte nicht. Kann sein, dass es nicht höchsten Ansprüchen genügt. Aber für mich ist es okay.

    das sagen Dacia-Eigner auch öfters....bei den Dacias gibt der Hersteller allerdings auch keine CW-Werte im Bereich von 0,25-0,26 an, die eventuell bereits durch die im Video aufgezeigten Außenmängel (Absätze) nicht mehr eingehalten werden können.

    wo hast du die Zahlen her? Ich finde nix im meinem ErWin dump.

    aus der VW SSP 811213.

    Die kommt von VW in den USA.

    Bei den hiesigen "ErWins" des VW-Konzerns findet man zum Thema (In dem Fall: High Voltage System ID.4) m.E. nicht viel....die Infos des Konzerns sind insgesamt sehr dünn, so dass man sich schon einige Dinge von VW und Audi zusammen sammeln muss, wenn man einen minimalen Überblick haben möchte.

    Beim Nutzungsprofil sollte man m.E. beachten, dass häufig nur bis 80% geladen wird und nur bis ca 10% entladen wird, so dass beim iV80 netto real häufig nur ca 54kWh zur Verfügung stehen und beim iV60 nur ca 41kWh.

    Gerade im Winter können 30% mehr dieser ohnehin eingeschränkten Kapazität häufig ganz angenehm sein.

    Ich würde im Winter bei meinen Strecken mit 25kWh/100km kalkulieren und dann sind weder 54 noch 41kWh "viel".


    Zudem hat eine größere Batterie eine größere Lebensdauer bzw., sie verliert normalerweise bei gleicher Behandlung und gleicher Gesamtstrecke weniger an Maximalkapazität, da sie schlichtweg weniger Zyklen durchläuft und zudem relativ weniger durch den Motor belastet wird.


    Wenn man also den Enyaq hauptsächlich als reines Kurzstrecken-Fz nutzt und zudem nicht auf eine große Gesamtstrecke innerhalb mehrerer Jahre kommen wird, muss es keine größere Batterie sein.

    Ansonsten macht die größere Batterie, die ja trotzdem, absolut gesehen, nicht viel Energie speichern kann, m.E. durchaus Sinn.

    In jedem Fall dann, wenn man das Fz längere Zeit behalten möchte.

    So wird es wohl sein. Die plausibelste Erklärung

    Es gibt, wie schon mal erwähnt, insgesamt 3 große Verbraucher die mit der Klimatisierung zu tun haben.

    Neben der WP (oder dem ansonsten, vorhandenen Klimakompressor), sind der Innenraum-PTC-Luftheizer und der HV-Batterie-Flüssigkeits-PTC-Heizer vorhanden.

    Alle drei können maximal jeweils rund (vereinfacht) 6 kW Leistung aufnehmen.

    Wieviel Leistung sie jeweils unter welchen Bedingungen aufnehmen, müsste man schon selbst (über OBD) aufzeichnen, denn dazu kenne zumindest ich keine offiziellen Angaben.

    Alle 3 Großverbraucher können jeweils quasi stufenlos angesteuert werden.


    Wenn alle 3 zur gleichen Zeit voll angesteuert werden sollten, ergäbe allein das einen Leistungsbedarf von 17kW.

    (Damit könnte der Enyaq bei gutem Wetter ca 100km/h konstant fahren.....)

    Davon gehe ich jetzt mal nicht aus, aber das hätte bei einer Superkurzstrecke im tiefen Winter selbstverständlich einen sehr großen Streckenverbrauch (kWh/100km) zur Folge.

    irgenwo muss man halt einen Kompromiss finden:

    25-70% SOC zu nutzen, ist nochmals besser, als "übliche" 10-80%.

    Irgendwie möchte man die Batteriekapazität aber vermutlich auch mal nutzen.....


    Bei 10-80% sind es ja immerhin noch gut 2/3 der Nettokapazität, die effektiv nutzbar sind.

    Bei 25-70% wäre es nicht mal mehr die Hälfte.


    Wichtig ist daher, dass man sich einen möglichst großen Akku zulegt.....

    Die Wärmepumpe nimmt bis zu 5,5kW an Leistung auf. Der zusätzlich vorhandene Innenraumheizer max. 6kW.


    Beim morgendlichen Losfahren und tieferen Außentemperaturen muss beim Laternen/Carport-Parker nicht nur das Fz-Innere erwärmt werden, sondern auch der Akku (leider immer noch Stand der Technik....)


    Wenn das gesamte Auto z.B. anfangs 0 Grad hat dauert es halt eine Zeit lang, bis die Zieltemperaturen (Batterie und Innenraum) erreicht werden und dann ist der Leistungsbedarf der Heiztechnik in diesem Zeitraum auch deutlich erhöht.


    Lass das Haus mal über Nacht bei 0 Grad , alle Fenster geöffnet, auskühlen. Dann die Fenster schließen und danach heizen.

    Wie lange dauert es wohl, bis du mit der bescheidenen Heizleistung heutiger Häuser, wieder die normalen Innenraumtemperaturen (z.B. 21 Grad) im ganzen Haus erreicht hast?


    Beim Auto möchte man vermutlich nicht mehrere Stunden warten, bis die Zieltemperaturen erreicht sind und deshalb braucht man anfangs halt eine, in Relation zum beheizten Raum, recht große Heizleistung.


    Dadurch das ein Auto, im Gegensatz zu modernen Häusern, kaum nennenswert isoliert ist und sich zudem häufig schnell bewegt(=Wind), braucht man auch nach der Aufheizung trotz des kleinem Innenraums, noch relativ viel Wärmeleistung.

    Soweit ich es gelesen habe:

    DC-DC-Wandler für 12V: max. 3kW

    PTC-Heizer für die HV-Batterie: max 5,5kW

    PTC-Heizer für den Innenraum: max 6 kW

    WP: max. 5,5 kW


    alle diese Verbraucher werden direkt von der HV-Batterie gespeist.


    Über den AC-Eingang des Autos können halt maximal nur 11kW zur Verfügung gestellt werden.

    https://www.volkswagen.co.uk/e…technology/heat-pump.html

    Es sieht eher so aus das die Wärmepumpe nur den Innenraum heizen kann... Der Akku ist Flüssigkeits temperiert... Dafür ist der Akku PTC heater verantwortlich.

    Ich denke mal, dass das ausschließlich eine Betrachtung des Innenraumheizkreises ist; also vereinfacht.


    Lies dir mal die SSP 811213 von VW (USA) zur HV-Batterie durch. Der Kühlmittelkreis der Innenraum-Klimatisierung ist über einen Chiller (Wärmetauscher) an den Flüssigkeitskreislauf von HV-Batterie, Motor und Leistungselektronik angeschlossen.

    Es kann über diesen Chiller sowohl Kälte der Wärmepumpe, als auch Wärme der Wärmepumpe an den HV-Batterie-Flüssigkeitskreislauf übertragen werden.

    So habe ich es wenigstens verstanden.....


    Auch der Innenraum wird trotz vorhandener Wärmepumpe im Zweifel (wenn es schnell gehen soll) über eine Luft-PTC-Heizer zusätzlich beheizt. Das Gleiche gilt für die HV-Batterie, die im Zweifel über den PTC-Flüssigkeitsheizer im HV-Batterie-Flüssigkeitskreislauf schneller geheizt werden kann.