Es gibt nun mal diverse Vorschriften zur Lichterführung, Binneschiffahrtsstraßenordnung, SBF-See,... 
Und genau deshalb ist eine Fähre auch nicht "dunkel".
Neben rot (backbords) und grün (steuerbords) je 1 weißes 225° Topplicht und ein - tiefer befindliches - weißes 135° Hecklicht, alternativ ein 360° Rundumlicht für sehr kleine Fahrzeuge.
Dann erkennt der andere Verkehrsteilnehmer a) das andere Fahrzeug und wichtiger - b) wo hinten und vorne ist, also in welche Richtung sich die Fähre bewegt.
Man passiert eine quer zur Fahrrinne fahrende Fähre auch als an sich Vorfahrtsberechtigterin der Regel immer an Heck.
Wenn aber jemand Auto-Lichter mit dem Hecklicht einer Fähre verwechselt und an Bug passieren will, dann passierts schonmal... 
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Wenn du schon öfters mal auf Fähren des NOK gefahren bist, müsstest du dich jetzt eigentlich fragen, wie denn der Kapitän der Fähre bei einigen Schiffen überhaupt noch erkennen kann, wie sich diese bewegen.
Deren normale Schiffsbeleuchtung ist so sehr hell, dass es manchmal gar nicht einfach ist, die (in Relation sehr bescheidenen) Positionslichter aus zu machen.
Wie schafft der Fährkapitän das bloß...?
Hat er vielleicht noch andere Zaubermittel, um zu erkennen, in welche Richtung die Schiffe fahren....?
Die Schiffe auf dem NOK stören sich übrigens absolut Null daran, ob sie die Fähren an Bug oder Heck passieren:
Der Fährkapitän muss letztendlich dafür sorgen, dass dessen Überfahrt gefahrlos klappt (in Rendsburg an der Schwebefähre war das ja bekanntlch nicht immer der Fall...).
Die Schiffe fahren schlichtweg mit ihrer vorgesehenen Geschwindigkeit weiter und könnten manchmal im Notfall eh nicht mehr rechtzeitig stoppen.
Wichtig ist das Ausschalten der Beleuchtung von Fz daher nur für den Kapitän der Fähre, denn dessen Sicht wird beim "Einparken" dadurch eventuell eingeschränkt.