Beiträge von enopol

    Aber für E-Autos aufgrund der wesentlich schlechteren Aerodynamik nicht zu empfehlen.

    wenn man 2 Räder auf dem Dach transportiert, spielt es bezüglich der dann spitzenmäßigen Aerodynamik sicherlich keine entscheidende Rolle mehr, ob der Dachträger einen Liftarm hat oder nicht......ob die Vorderräder ausgebaut sind oder nicht, spielt ebenfalls keine sehr große Rolle.


    Die beiden Akkus sollte man m.E. allein deswegen vorher demontieren, um gut 5kg hoch angeordnetes Gewicht zu sparen und um vielleicht den Klaureiz etwas zu vermindern......

    Bei hohem Akkustand zeigt das Display einen höheren Stand als das BMS. Bei niedrigem Akkustand ist es genau umgekehrt. Das kommt von den Puffern am oberen und unteren SoC des Akkus.
    Nur in der Mitte, also bei ca. 50% sind Displaywert und BMS auf Augenhöhe.
    Folglich ist 1%-Punkt SoC je nach Akkustand eben nicht immer derselbe Wert in Wh.

    Der Unterschied beim SOC ergibt sich hauptsächlich dadurch, dass bei der Displayanzeige, so wie ich es hier gelernt habe, man sich auf den Energieinhalt des Akkus bezieht, also Wh und man sich bei der anderen SOC-Anzeige, auf die Batteriekapazität bezieht.

    Bei der Kapazität werden nur Ah gezählt und daher spielt dabei nur die Stromstärke und die Zeit eine Rolle.

    Bei der Energie spielt dagegen das Produkt aus Stromstärke mal Spannung (also die Leistung) und die Zeit eine Rolle.


    Beispiel anhand der Brutto-82kWh-Batterie von LG Chem (Zelle:LGX E78 NCM 712)

    Techn. Daten der einzelnen Zelle:

    Nennspannung 3,65V, Nennkapazität 78Ah, Nennnergieinhalt der Zelle: 284,7Wh


    Die Batterie besteht aus 288 Zellen, die 96s3p angeordnet sind.

    Die Nennspannung der Batterie beträgt daher: 3,65V x 96 = 350,4V, die Maximalspannung. 4,2V x 96 = 403,2V

    Die Nennkapazität der Batterie beträgt: 3 x 78Ah = 234Ah.

    Daraus ergibt sich die Batterie-Nennenergie von 234Ah x 350,4V = 81993,6Wh, also die sogenannte "Bruttoenergie"


    Nehmen wir mal an, dass die Batterie jeweils 10 Minuten mit 20kW belastet wird.

    1 mal im oberen SOC-Bereich, als Beispiel bei 375V und

    1 mal im unteren SOC-Bereich als Beispiel bei 325V.

    Da der genaue Spannungverlauf nicht bekannt ist, wird jeweil vereinfachend angenommen, dass die Spannung für die 10 minütige Belastung jeweils gleich bleibt.


    Dei Leistungsbedarf soll konstant 20kW betragen, so dass die benötigte Energie für jeweils 10 Minuten: 20000/60x10= 3333,3Wh, also 4,1% des Gesamtenergieinhaltes der Batterie beträgt.


    Im oberen SOC-Bereich, bei durchschnittlich 375V sind 53,3A für 20kW Leistung notwendig. Das ergibt eine benötigte Kapazität für 10 Minuten von 53,3A/60x10= 8,88Ah also einem Anteil von 8,88Ah/ 234Ah= 3,8% der Batteriekapazität.


    Im unteren SOC-Bereich, bei durchschnittlich 325V sind 61,5A für 20kW Leistung notwendig. Das ergibt eine benötigte Kapazität für 10 Minuten von 61,5A/60x10= 10,25A, also einem Anteil von 10,25Ah/234Ah= 4,4% der Batteriekapziät.


    Diese 3 unterschiedlichen SOC-Differenzen zeigen den Grund, weswegen eine Wh-basierte SOC-Anzeige größtenteils nicht mit einer Ah-basierten SOC-Anzeige übereinstimmen kann.


    Dass der Fz-Hersteller den Nutzungsbereich auf weniger als die Nennenergie der Batterie eingeschränkt hat, kann diesen Effekt etwas verändern, aber der hauptsächliche Grund für die genannten Unterschiede sind diese vom Hersteller programmierten Puffer nicht.


    Letztendlich ist der SOC-Wert, der sich auf die Batteriekapazität bezieht, in der Praxis irrelevant.

    Für eine bestimmte Strecke mit einer bestimmten Geschwindigkeit wird eine bestimmte Energie benötigt und die wird im unteren und im oberen SOC-Bereich in gleicher Weise gezählt.

    Dass die Batterie für die dafür benötigte Energie, je nach SOC-Bereich, einmal mehr und einmal weniger Batteriekapazität benötigt, interessiert praktisch nicht.

    Der Hersteller verspricht dem Kunden eine nutzbare Energie von 77kWh. Das ist der Maßstab....

    Ich würde, gerade bei einem Leasing-Fz, keinen Heckträger verwenden; in jedem Fall dann nicht, wenn der recht intensiv genutzt wird.

    Die Gefahr, dass es zu Lackbeschädigungen an den Klemmstellen der Heckklappe kommt, ist recht groß, denn im Heckbereich wird zudem häufig Staub und Feuchtigkeit auf gewirbelt.

    In einer Stunde, also auf 130km, nicht auf 100km. Das wäre rund 230Wh/km, kommt ganz gut hin.

    Genau, der Herr Bloch von AMS Supertest hatte 24,5kWh/100km bei 130km/h für den iV80 ermittelt und von daher muss man wohl noch schneller "langsam dahinschleichen" um auf 30kWh/100km in der Ebene zu kommen.

    Für 140km/h hatter Herr Bloch 28kWh/100km/h ermittelt, so dass man schon weniger als 20km/h an die Höchstgeschwindigkeitz kommen muss, um mit rund 30kWh/100km zu fahren.


    "Langsam dahinschleichen" würde ich eher mit maximal 80km/h gleichsetzen und dann reden wir von rund 15kwh/100km in der Ebene.

    Dann hat die Heizung schon einen merklichen Einfluss, da man zudem für die gleiche Strecke schlichtweg länger heizen muss.

    Was soll die ADAC-Fahrzeugtechnik beantworten?

    Warum heutzutage offenbar nur noch rund 80kWh nachgeladen werden können, anstatt rund 87kWh beim ADAC-Test in 2021 oder warum aviloo real nur 72kWh nutzbare Energie messen kann?

    Grundsätzlich sollte VW das beanworten können......nur VW selbst weiß, ob und wenn ja, was sich in der Zwischenzeit geändert hat.

    Der ADAC kann höchstens beantworten, wie die Fahrzeuge "leer" gefahren wurden, denn das wird hier ja teilweise gefragt.


    Aviloo stellt real nutzbare 72kWh als Neuzustand fest, die im deutlichen Gegesatz zu der Herstellerangabe stehen und jetzt sollen diese weiteren 5kWh weniger (wir erinnern uns, der Bruttoenergieinhalt der Batterie soll laut Fz-Hersteller 82kWh betragen...) eine weitere Reserve sein, so dass man im Endeffekt auf 10kWh-Puffer kommt?

    Das wäre ja wohl ein schlechter Witz...und nur eine Vermutung, aber keine hilfreiche Info.


    Warum setzt VW beim eigenen Akkutest dann 77kWh als Referenz an?

    enopol was bedeutet komplett leer gefahren?

    Hat der ADAC den Akku´s von BMS angezeigten 0% auf 100% gebracht oder via OBD 0% BMS oder war das Auto tatsächlich soweit entladen das es sich nicht mehr bewegen lies?

    betrachte es doch erst einmal von der anderen Seite, die sehr einfach zu durchschauen ist:

    Der ADAC hat nach seiner Fahrt bis auf 0%?, sowohl beim ID.4 mit 77kWh-Netto-Batterie, als auch beim Enyaq iV80 ca 87kWh nachladen können.

    Was spielt da eine Entladung bis auf genau 0% oder 2% o.ä. eine Rolle?

    Weiter entladen, als bis zu der Grenze, die der Fz-Hersteller programmiert hat, kann ohne direkt an den Akku zu gehen, nicht.

    Wenn z.B. nur bis auf 2% entladen wurde, dann wären die 87kWh-AC-Ladenergie halt nur für 98% Aufladung gut.


    Bei heutigen Tests, z.B. von auto, motor und Sport können z.Teil nur weniger als 80kWh per AC nachgeladen werden und die AC-Nachladezeit ist zudem geringer, als vom Fz-Hersteller angegeben.


    Wird bei AMS nicht bis auf 0% leer gefahren?

    Ich denke schon, dass die das genau so gut oder schlecht können, wie die Kollegen vom ADAC in 2021. Ansonsten haben die doch Hr. Bloch im Team. Der sollte das klären können.


    Bei dem deutlichen Unterschied dessen, was man nachladen kann, steht eines fest:

    Der tatsächliche Netto-Energieinhalt (also das, was der Fahrer maximal nutzen kann) ist entsprechend kleiner und kann daher nicht 77kWh betragen. Ausgeschlossen...aviloo hat es ja gemessen....


    Falls die gesamten Zellen des Akkus noch 82kWh Nennenergieinhalt haben sollten (wissen wir letztendlich auch nicht...VW würde das niemals sagen), wäre es zwangsläufig entweder so, dass der Fz-Hersteller den Nettoenergieinhalt bewusst verkleinert hat (um der Batterie noch mehr Sicherheitspuffer zu bieten) oder, und das wäre ja eine Folge der bekannten MEB-Batterieproblematik von der angeblich nur rund 10t Fz betroffen sind:

    Einige Zellen der Batterie sind merklich schwächer als andere und daher fällt der effektive Energieinhalt geringer aus.

    (nextmove hat da m.E. die weitestgehende Erklärung in den News geliefert, aber VW lässt sich natürlich, wie immer, nicht wirklich in die Karten schauen)

    Abgesehen von unterschiedlichen Stromstärken bei der Entladung und die dazu gehörigen Auswirkungen:


    Für mich ist nicht verständlich, weswegen aviloo, im Gegensatz zu VW selbst...., von weniger Netto-Energieinhalt ausgeht, als vom Hersteller genannt.

    Dass man dann grundsätzlich einen besseren SOH errechnet ist unvermeidlich....


    VW rechnet, m.E. völlig korrekt, beim 77kWh-Netto-Akku mit 77kWh als Referenz. Was auch sonst....


    Zumindest beim Laden mit 11kW-AC sollte aber alles ausreichend vergleichbar sein.

    Wenn man einen Akku komplett leer gefahren hat, durch AC-Aufladung z.B. beim 77kWh-Akku teilweise keine 80kWh-AC-seitig! nach geladen werden können und auch die AC-Nachladezeit, die der Hersteller ja angibt, merklich unterschritten wurde, kann der Akku nicht mehr die genannten 77kWh abgeben.


    Das ist mit der vorhandenen Technik nun mal nicht möglich und sollte daher unstrittig sein.....und dann brauche ich mir keine größeren Gedanken mehr darüber zu machen, mit welcher Stromstärke bei Tests entladen wird.


    DerAkku kann dann grundsätzlich (also auch bei geringem Entladungsstrom) keine 77kWh mehr bieten, wie es der Hersteller nennt.

    Frühere AC-Lade-Messungen vom ADAC beim ID.4 und beim Enyaq (beide mit 77kWh-Akku) zeigen ja übereinstimmend, das dort ca 86-87kWh AC-Energie notwendig waren, die 77kWh-Akkus komplett zu laden.

    Diesen Test kann man (Stromzähler für die Wallbox vorausgesetzt) mit ausreichender Genauigkeit selbst durchführen, denn dieser indirekte Test hat mit unterschiedlicher Belastung beim Entladen nichts zu tun.


    Wenn man nur noch um die 80kWh AC-seitig laden kann, kann der 77kWh-Akku daher keine 77kWh abgeben.

    Für die Erkenntnis, braucht man keine OBD-Werte und keine Entladungstests....


    Sobald der Akku bereits einige Kilometer und Zeit auf dem Buckel hat, ist das (in entsprechenden Grenzen) ok, denn jeder Akku wird langsam schlechter.

    Wenn das bei neuwertigen Fz auftritt, ist das m.E, nicht ok, denn selbst VW würde dann keinen neuwertigen Akku mehr attestieren.


    Man könnte etwas Brisanz aus dem Thema nehmen, wenn die Hersteller als Werksabgabe gleich auf den 90%-Wert gehen würden, auf dem sich die Degradation scheinbar eine Zeit lang stabilisiert. Vielleicht kommt das ja mal als Vorschrift.

    Der Akku hat doch eigentlich 82kWh, denn die 82kWh basieren auf den Angaben der verwendeten Zellen.

    Der Nettoinhalt von 77kWh (also 94% von den Zellen-Herstellerangaben) ist doch bereits willkürlich vom Fz-Hersteller gesetzt und durch die Elektronik geregelt.

    Das hätten ja keine 77kWh sein müssen. Man hätte z.B. auch 79 oder 75kWh-vorsehen können. Das liegt im Ermessen des Fz-Herstellers.

    Daher müssen die angegebenen 77kWh auch bei fabrikneuen Akkus eingehalten werden können. Der Akku selbst hat dann ja noch 5kWh Luft.

    Wenn dem Akku anscheinend (was ja einige Messungen u.a. aviloo, bestätigen) nur um die 72kWh (knapp 88% der Bruttoenergei) entnommen werden können, ist das daher nicht akzeptabel.

    Beim VW-Test selbst würde so ein Akku nur noch mit rund 94% SOH abschneiden. Das wäre nach mindestens ca 1 Jahr und 15000km noch ok, aber nicht bei einem fabrikneuen Auto.