Beiträge von enopol

    Deswegen lasse ich es.....mich in die verschwurbelte Logik ein zu arbeiten, ist mir zu aufwändig.


    keine Ladeorte usw., nur die Standard Einstellung bis 80% zu laden.

    Wenn es mal mehr sein soll, schaffe ich es ohne Anleitung, dies im Fz und sogar in der App ein zu stellen.

    "Überraschungen" gab es diesbezüglich nach mittlerweile 1 Jahr nicht. Was will man mehr?

    ADAC Mitglied bin ich schon seit 33 Jahren. Die Mitgliedschaft besteht auch nicht wegen des E-Autos.

    ich habe zwar mittlerweile nur noch 2 Fz, aber auch beim Motorrad möchte ich eine vernünftige, weit reichend Pannenhilfe, hauptsächlich im Urlaub, nicht vermissen.

    Wenn man dadurch, wenn man E-Fz hat, die Möglichkeit oben drauf gesattelt bekommt, über den ohnehin recht atraktiven Anbieter EnBW, eine Vergünstigung (vermutlich ähnlich Ladetarif M bei 6€ pro Monat) beim Ladestrom zu bekommen, macht das die Mitgliedschaft beim ADAC definitiv attraktiver.

    Das wäre eben genau meine Anwendung, finde den Assistenten vor allem im zähen Verkehr enorm komfortabel.

    dann würde ich ACC auch empfehlen.

    Man muss halt das Verhältnis von Nutzen zu Fehlern dieses Systems abwägen. Beim AB-Betrieb ist das m.E. ein akzeptables Verhältniss.

    M.E. kein Verlust, solange man nicht häufig Autobahnstrecken fährt.

    Ich hatte jedenfalls mein einmonatiges ACC-Probe-Abo auslaufen lassen, ohne zu kaufen und nutze seitdem wieder die "überraschungsfreie" GRA.

    Man könnte den PSM in diesem Fall leicht mit Strom beaufschlagen, so dass er quasi segelnd mitläuft. Das ist aber energetisch unsinnig,

    ...wird aber, wenn man nicht gerade in B fährt, beim Zurücknehmen vom Gas auf ebener Strecke von meinem Fz nahezu ständig gemacht, denn anders segelt so ein Fz mit fest angedockter PSM-Maschine halt nicht.


    Technisch wäre es daher ohne weiteres möglich, das Gleiche auch bei einem Gefälle zu machen und nahezu die gesamte Bremsarbeit den Fz-Bremsen zu überlassen.

    Energetisch ist das in etwa gleich unsinnig, wie das Aufheizen des Innenraums, wenn Rekuperieren wegen überfüllter Batterie nicht klappt.


    Technisch kann es aber durchaus notwendig sein, zumindest zusätzlich den Innenraum per "Rekuperation" zu beheizen, um schlichtweg die Fz-Bremsen thermisch zu entlasten.

    Beim Verbrenner soll man aus dem gleichen Grund ja auch einen möglichst kleinen gang geschaltet lassen.

    Was man könnte und was man sollte ist schön und gut...

    Was wurde wie bei den bisherigen 3 unterschiedlichen Skoda-MEB-Batterien realisiert.

    Das ist entscheidend.

    Dazu kenne ich bisher die Angaben zu den Batterie und den Zellen und ich kenne das, was man diesbezüglich über OBD auslesen kann.

    Die Grunddaten, inkl. der Zellenanordnung kann man z.b. der VW SPP 811213 entnehmen und die Livedaten des Batterie-Steuergerätes 8C über ein OBD-System aus zu lesen, dürfte jeder hinkriegen....

    Alles andere ist für mich, sofern nicht eindeutig recherchiert oder vom Hersteller offiziell beschrieben, Glaskugelleserei....


    Bisher gibt es für mich absolut keinen Hinweis auf eine Einzel-Zellspannungs- oder strommessung bei den MEB-Batterien und zudem würde eine Einzelzellspannungsmessung innerhalb des parallel geschalteten Packs sinnfrei sein.

    Das sollte unter Leuten mit E-Kenntnissen unstrittig sein.....


    Zu OBD:

    Die 108 Einzelspannungswerte die man auslesen kann, sind nicht von der Software des Handys vorgegeben, sondern vom Batteriesteuergerät selbst....

    Von daher sind auch mit anderen fahrzeugspezifischen OBD-Diagnosesystemen, wie z.b. OBDeleven max. 108 Werte auslesbar und beim iV50/iV80 erscheinen halt nur von Nummer 1 bis 96 der 108 Möglichkeiten reale Messwerte.

    Warum kann ich bei meinem iV80 real nur 96 Einzelspannungswerte auslesen, obwohl mir 108 Einzelspannungsanzeigemöglichkeiten angezeigt werden und laut VW SSP 288 Zellen vorhanden sind?.....hmm, schwierig....


    Eine "Einzelstrommessung" wirst du per OBD ebenfalls nicht finden....egal ob das eigentlich sein "müsste" oder nicht.


    Carscanner als nicht fahrzeugspezifisches OBD-Diagnosesystem bietet zwar nur eine Auswahl vom Livedaten der Steuergeräte, aber gerade im Bereich des Batteriesteuergerätes 8C ist das eine ganze Menge.

    Die bis zu 108 Einzelspannungswerte und 24 Temperatureinzelwerte der Batterie gehören in jedem Fall dazu.

    CATL müssten 96s2p sein, haben dafür als dicke prismatische Zellen 50 % mehr Kapazität.

    Die 12 Module haben hier einen schwarzen Deckel.

    das kann gut sein und bestätigt die Vermutung, dass die Batterie/Fz-Elektronik mit einer unterschiedlichen Anzahl von Zellen im Pack umgehen kann, weil es nach außen keine Änderung gibt.

    Wichtig ist pro Pack lediglich, dass die max. Kapazität/Energie stimmt.

    Ob man die aktuellen, max. rund 850Wh pro Pack mit 2 oder 3-zelligen Packs realisiert, spielt halt für die Fz-Elektronik keine Rolle und es wäre grundsätzlich auch möglich, anstatt von 2 oder 3 parallel geschalteten kleineren Zellen, eine größere zu verwenden.

    Ich weiß, wollt jetzt aber nicht noch ne Abhandlung über Parallelschaltung schreiben :D

    Im Endeffekt gibt es da aber genauso Probleme, wenn ich den Akku "blind" lade/entlade.


    Grundsätzlich muss das BMS halt alle Zellen kennen, um auch vernünftig laden und balancen zu können.

    Es gibt diverse Li-Batterien, wo Zellenpacks fest parallel verdrahtet sind. Bei meinem E-Bike-Akku ist das z.b. auch nicht anders.


    Auch dort "kennt" das BMS daher definitiv nicht alle Zellen.....


    feste Parallelverdrahtung bedeutet, dass die Spannungen aller Zellen dieses Packs den gleichen Wert aufweisen und somit kann man zwangsläufig keine Spannungen einzelnener Zellen im Pack messen.

    Wenn eine Zelle schwächer wird, merkt man das u.a. an der Spannung des Zellenpacks bei Belastung. Diese bricht dann, bei Entladung, stärker ein, als andere der in Reihe geschalteten Packs.

    Welche Zelle des Packs das genau ist, weiß man von außen aber nicht.

    Man weiß nur welches Pack schwächer geworden ist.


    Wenn man das nicht möchte, sollte man anstatt 2 oder 3 Zellen-Packs, lieber größere Zellen verwenden.

    Ansonsten müsste man zusätzlich den Strom einzelner Zellen messen.

    Dann würde man die schwache Zelle von außen erkennen.

    Das wäre allerdings ein sehr großer Aufwand, denn bekanntlich können z.b. beim iV80 bis zu 800A (der Grenzstromeintrag meines iV80 beträgt bis zu 800A) fließen. Mindestens 1/3 (im Falle des iV80) davon muss man dann für eine Einzelzelle auch messen können.

    Ich denke mal, dass der Aufwand schlichtweg zu groß ist und es reicht eben, schwache Zellen-Packs eindeutig zu identifizieren.


    Was zeigen (übliche) OBD-Diagnose-Geräte beim Enyaq zumindest bis Mj 23 an?


    Die maximale Zahl anzeigbarer "Zellen"-Spannungen beträgt hier 108.

    Warum 108?

    Der iV80 hat ja bekanntlich 288 Zellen. Die Einzelzellen können es daher schon mal nicht sein.....


    Es gibt halt auch den iV60 und der hat 216 Zellen, als genau das doppelte von 108.

    Im iV60 ist die Anordnung der Zellen:

    108s2p.

    Das bedeutet 108 Zellenpacks mit jeweils 2 parallel geschalteten Zellen in Reihe.

    Der iV60 hat den AKKu mit den meisten in Reihe geschalteten Zellenpacks (und daher die höchste HV-Batterie-Nennspannung der bisherigen MEB) und deswegen zeigt das Steuergerät 8C (Batterie) über die OBD-Diagnose halt maximal 108 "Zellen"-Spannungen an.

    Da die 2er-Packs parallel geschaltet sind stimmt die Aussage ja letztendlich auch.....


    Beim iV80, genau wie beim iV50 zeigt das Stg 8C über OBD nur 96 Zellenspannungen an (von 97-108 bleibt es leer).

    Grund:

    beim iV80 ist die Anordnung der Zellen: 96s3p

    beim iV50 ist die Anordnung der Zellen: 96s2p


    Temperaturwerte gibt es nicht mal für einzelne Zellenpacks, denn mehr als m.E. rund 24 Werte (die genaue Zahl weiß ich jetzt nicht), gibt es für die gesamte Batterie nicht.


    So super genau, wie man es gerne hätte ist es halt nicht.....aber es reicht m.E. völlig aus.

    2. CSC - Cell Supervising Circuit, welches als weiteres kleines Steuergerät die Zellspannung aller(!) Einzelzellen misst (ebenso wie die Temperaturwerte der im Speicher verbauten Sensoren) und ans BMS weitergibt.

    dann müssten beim iV80 288 Einzelspannungen ausgelesen werden können.

    Zudem:

    Was sollte das Messen von 3 Einzelspannungen bei 3 parallel geschalteten Zellen bringen?

    Ich hoffe ja immer noch auf den After Markt der sich solcher Themen annimmt.

    So komplex ist es dann doch nicht und beim MEB sehr attraktiv weil davon etliche rum fahren.

    Nach 10 oder 15 Jahren einfach ein neuer Akku der aktuellen Generation und schwups hat man deutlich mehr Reichweite und evtl. Sogar mehr ladeleistung.

    Selbstverständlich muss dann auch an der Software gearbeitet werden. Aber das machen Tuner ja heute auch schon.

    Ich bleib gespannt ob da etwas kommen wird.

    Ich hoffe auch in diese Richtung.....

    Wenn man, außer der Kapazität, alles unangetastet lässt und es schafft, die Fz-Regelung auf eine höhere Gesamt-Kapazität ein zu stellen, sollte es (eventuell) gar nicht so sehr schwer sein.


    Beispiel iV80:

    aktuell hat der Akku 96-Packs, die jeweils 3 parallel geschaltete Zellen beinhalten. Diese 96Packs befinden sich in 12 Modul-(Boxen).

    Genauer auflösen, als auf diese 96 Packs kann das BMS nicht.....d.h.:

    Ob so ein Pack aus einer, zwei oder 3 Zellen besteht, merkt das Fz nicht....


    Jede dieser Zellen hat bisher 284,7Wh Energieinhalt.

    So ein 3er-Pack kommt daher auf 854,1Wh.

    Wenn es zukünftig möglich sein sollte Packs oder eventuell Einzelzellen zu basteln, die z.b. in Summe auf 1000Wh kämen, aber nicht mehr Platz benötigen, als die aktuellen 3er-Packs und davon 8 in einem Modul unterzubringen sind, wäre das m.E. keine schlechte Sache und eventuell (vielleicht) sogar in ein paar Jahren prinzipiell realistisch.


    Dann stünden 96kWh (besserer Qualität...) statt bisher 82kWh-Brutto zur Verfügung. man müsste "nur" noch die Fz-Elektronik dazu bewegen, mit dieser größeren Kapazität zurecht zu kommen.

    Das Fz wird durch diese Maßnahme in keiner Weise höher belastet, als vorher.

    Theoretisch alles sehr nachhaltig.

    Ob die Qualität des Restautos dann allerdings überhaupt noch dazu reicht, den neuen Akkusatz entsprechend zu nutzen, steht auf einem ganz anderen Blatt.....Unterstützung von Skoda, z.b. für alle "Connect"-Spielereien, sowie für sonstige Steuergeräte wird es dann vermutlich bereits nicht mehr geben.