In diesem Thread geht es ja um Alternativen zum Enyaq und nicht allgemein darum, die E-Mobilität für alle möglichst attraktiv zu machen.
Wenn man Alternativen zum Enyaq sucht, sind halt Unterschiede zu anderen E-Modellen wesentlich.
In diesem Thread geht es ja um Alternativen zum Enyaq und nicht allgemein darum, die E-Mobilität für alle möglichst attraktiv zu machen.
Wenn man Alternativen zum Enyaq sucht, sind halt Unterschiede zu anderen E-Modellen wesentlich.
Klar, den ID.7 wird es ja auch mit der größeren Batterie geben (das ist eventuell durch die Karosserie, längerer Radstand, bedingt.
Bei 3m Radstand bekommt man halt mehr Batterie unter...).
Somit ist der ID.7 eher für den Vielfahrer interessant, weil er halt bequemer ist/bessere Aussattung hat (Massagesitze o.ä.) und durch geringeren Verbrauch plus mehr nutzbare Energie auf mehr Reichweite kommt.
In der Stadt ist er durch die 30cm mehr an Länge eher benachteiligt.
Ich finde die wenigen Zentimeter, die der Enyaq höher ist bequem und die Bodenfreiheit ist beim Enyaq dadurch größer.
Durch den zusätzlich geringeren Radstand des Enyaq, kann man mit dem auch eher etwas unbefestigtere Wege fahren, als mit dem ID.7.
Diese Eigenschaft des Enyaq habe ich im Urlaub auf der Insel Gotland durchaus schätzen gelernt....
Bei uns in der Stadt Bregenz haben sie es sogar ganz Lustig gemacht. Da kommt das Ortsschild mit einem 30iger Schild drunter, und einem 2ten Schild, Ausgenommen Landesstraßen.
Dh im ganzen Stadtgebiet ist 30. Aber auf den 4-5 Landesstraßen die durch die Stadt gehen ist 50. Aber das wird natürlich auch falsch erkannt.
Dazu kommt noch das ein alter Datenstandt im System ist. Und wenn ich bei mir Zuhause losfahre, er noch 60 erkennt, weil das erst dieses Jahr geändert wurde.
Gut, dass (Geschwindigkeitsschild mit Zusatz unter einem Ortsschild) würde ich noch als Ausnahmebeschilderung durchgehen lassen.
Diese Beschilderung ist bezüglich der Geschwindigkeit m.E. nicht eindeutig, da 2 Schilder, die die Geschwindigkeit bestimmen, sich am exakt selben Ort befinden.
Das muss eine VZE m.E. nicht verstehen.
Zudem wird das nicht mal jeder Fahrer komplett verstehen....
Da ist der Spartrieb der Gemeinde/Land wohl etwas durchgegangen.
Mir geht es ja nur um häufigere Standardfälle. Zumindest die sollte eine VZE m.E. fehlerfrei bewältigen können.....
Fahrt mal in den Niederlanden über eine Landstraße. Da sind die Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Bierdeckel-großen Schildern an den Leitpfählen angebracht. das erkenne ich manchmal selber nicht
in Skandinavien weichen, bei üblicher Größe, die Farben und Formen der VZ teilweise von dem ab, was wir in D kennen und dann erkennt mein Enyaq gar nichts...
Was? Wer hat es gesagt? Bis jetzt wurde nur űber kleinere Octavia gesprochen, ID7 ist Superb Format.
ja, äußerlich ungefähr.....
Ansonsten hat ein ID.7 Tourer z.b. ein deutlich geringeres Kofferraumvolumen.
Differenz rund 200L und damit bewegt er sich ca. auf dem Niveau vom normalen Enyaq oder vom Skoda Octavia Combi.
Der Verbrauch ist etwas geringer, als beim Enyaq.
Das war es aber auch schon bei den Vorteilen der anderen Karosserieform eines MEB.
Die VZE kann halt einige Zusatzschilder, z.b. die unter 30er-Schildern, nicht richtig lesen oder zumindest nicht richtig interpretieren.
Im Ausland werden solche Schilder z.Teil nicht mal als VZ erkannt....
z.b. wenn unter dem 30er Schild "100m" oder "200m" steht, wird die 30er-Beschränkung nicht nach 100 oder 200m aufgehoben, sondern, zumindest bei mir, standardmässig immer erst nach rund 400m, wenn zwischendurch kein weiteres Schild kommt.
Bei "Mo-Fr" unter einem 30er-Schild, würde mein Enyaq auch Sa und So 30km/h fahren wollen....
Zudem interpretiert die VZE ein Geschwindigkeitsschild, welches gemeinsam mit einem Gefahrenschild montiert ist, i.d.R. falsch.
Ein 70er Schild, über dem ein "Ampel"-Gefahrenschild montiert ist, führt bei meinem Enyaq nicht dazu, dass die Beschränkung auf 70km/h nach der "Gefahr", der Ampel, automatisch aufgehoben wird.
Das führt bei meiner Hausstrecke (ohne Ausnahme) dazu, dass nach der Ampel, obwohl dann 100km/h gilt (auch gem. der Here-daten), weiterhin, für ein paar Kilometer 70km/h, "erkannt" sind.
Wer mit Kraft den vollen Lenkeinschlag dagehenhält, knazst es zwangsläufig. Das ist die Servopumpe die dafür nichts kann.
Manchmal sitzt das Problem hinter dem Lenkrad.
ja, ja, die Servopumpe.....
Bisher war mir das noch nie wirklich aufgefallen. Ich wäre jetzt davon ausgegangen, dass ich bei einer 50 kWh Batterie mit 10 kWh Verbrauch 500 km weit Fahren kann. Dass ich die nicht von 100% auf 0% fahre, ist klar. Aber das ich mit einer 50 kWh Batterie bei 10 kWh Verbrauch 550 km weit komme, muss mir mal jemand erklären: Bitte
Na ja, ich habe die Vermutung, dass die nutzbare Energie real etwas erhöht wurde. Die 77kWh waren ja zudem nicht in Stein gemeißelt, sondern mit Sicherheit auch von äußeren Bedingungen abhängig.
Die nutzbare Energie bestimmt die Reichweite (und, wie es hier schon erwähnt wurde, man darf für die Reichweitenberechnung nicht den WLTP-Wert (= Fz-Energiebedarf) verwenden, der sämtliche Ladeverluste inkl. AC-DC-Umwandlung, beinhaltet)
Speicher hatte m.E. mal eine Aufzeichnung seines neuen Enyaq geliefert, wo zu sehen war, dass die "maximale Energie" etwas größer war, als bei den älteren Enyaqs.
Mein Enyaq kommt z.b. beim Wert maximale Energie in den Bereich 76kWh. Beim neuen Enyaq waren es aus meiner Erinnerung gut 78kWh.
Entweder wurde die Bruttoenergie der Batterie etwas erhöht, was ich nicht annehme oder es wurde Sicherheits-Energiepuffer der Batterie verkleinert, so dass letztendlich etwas mehr als nominal 77kWh zur Verfügung stehen, die dann für etwas mehr Reichweite sorgen.
Wir waren gerade mit unserem 1.200 kg-WoWa mit üblichem Querschnitt (2,5 m hoch, 2,2 m breit) ein Wochenende unterwegs, die Strecke war nur 150 km lang und ohne wirkliche Erhebungen hier im westlichen NRW, insofern also kein Zwischenladen erforderlich. Das Fahrverhalten war wie zu erwarten klasse, Tempomat auf 90 km/h eingestellt.
Interessant: der Verbrauch lag bei durchschnittlich ziemlich genau 33 kWh/100 km und damit niedriger als mit einem ID.4 , den wir auch mal für ein WE auf exakt diesem Campingplatz genutzt haben. Damit hatte ich in dieser Form nicht gerechnet.
Mich würde aber in der Tat mal sehr interessieren, wie es mit einem WoWa mit kleinerem Querschnitt aussehen würde, wobei ich da eher an einen Eriba als einen Klapp-WoWa denke.
Du meinst vermutlich einen Eriba-Touring (davon gibt es zudem unterschiedliche große Ausführungen)....von Eriba gibt es ansonsten durchaus auch WoWa mit ähnlichem Querschnitt, wie ihn deiner hat.
Dass du mit ID.4 einen höheren Verbrauch hast, wird, sehr wahrscheinlich, an anderen Wetterbedingungen liegen. Schon kleine Abweichungen bei Windstärke und Windrichtung führen zu deutlichen Verbrauchsänderungen, wenn man einen WoWa mit Standard-Querschnitt zieht.
Wenn du mit dem Standard-Querschnitt-WoWa bei (wo es geht) Tacho 90km/h, also "Lkw-Mitschwimmgeschwindigkeit" bereits im Durchschnitt (der ja auch langsamere Fahrtabschnitte beinhaltet) bereits auf 33kWh/100km kommst, würde der Wert bei Tacho 100km/h und damit verbunden, häufigerer Überholvorgänge von Lkws, noch merklich höher liegen (ca 40kWh/100km)
Mit einem Eriba-Touring wird der Verbrauch bei 90km/h dann geringer ausfallen, als 33kWh/100km.
Aktuelle, kleinere Eribas (3XX, 4XX) sind 2m breit und 2,27m hoch. Deren zul. GG kann von einem IV80/85 noch ausgenutzt werden. Die größeren haben mehr zul GG und sind 2,1m bzw. 2,19m breit.
Allein der grobe Vergleich der Querschnittsfläche anhand von Höhe und Breite sagt aus, dass das Gespann mit einem 3XX oder 4XX Eriba Touring rund 20% weniger Luftwiderstand hat, als ein Gespann mit deinem Standard-WoWa.
Dazu kommt, dass ein Touring grundsätzlich etwas windschlüpfriger ist, als ein Standard-WoWa mit mehr oder weniger ebenen Wänden.
Mit so einem Eriba-Touring, ca. gleiches Gewicht unterstellt, sollten bei 90km/h 10-15% weniger Energiebedarf möglich sein.
Nur beim ersten mal...
... an der gleichen Stelle....
Ansonsten kannst du kaum vorhersehen, bei welcher Gelegenheit die VZE falsch erkennt und TA bzw. pACC deshalb zwangsläufig falsch reagieren.
Vielleicht hat deine VZE auf unbekannter 100km/h Strecke irgendwo, leicht entfernt vom Straßenrand, ein 30er-Schild entdeckt.
Reagieren wirst du erst, wenn die deutliche Bremsung einsetzt...