Ja, die Regel habe ich auch und hat super funktioniert. Hab sogar eien Etappe von 500km damit geschafft um von Ionity zu Ionity zu kommen...in Norwegen.
Aber wenn man einem Ort verweilt, zum Urlaub machen, fährt man keine 50km um bei Ionity oder einem anderen für sich ausgesuchten Anbieter zu laden, sondern eben einen in der nähe zu einem akzeptablen Preis vorhandenen Einheimischen, der mit einer Karte funktioniert.....da kann ich zumindest einen AC-Lader mit der Shell-Karte nutzen für 54 cent....ich weiß, auch net grad der tollste Preis, aber grad noch so ok
wenn so ein AC-Lader wirklich "in der Nähe" ist, ist es ja ok.....
Wenn "die Nähe" allerdings so ist, dass man man von dort nicht mehr zu Fuß, nicht mehr unbedingt mit Fahrrad (sofern vorhanden) zum Feriendomizil zwischenzeitlich zurück kommt und es auch keinen nennenswerten ÖPNV gibt, so wie wir es in Schweden mehrfach hatten, wird es schwierig.
So ein AC-Lader schafft beim Enyaq gerade mal runde 50km pro Stunde. Da kann oder will man sich nicht unbedingt die ganze Lade-Zeit in der Nähe des Enyaqs aufhalten.
Entweder ist ein Schnelllader in der näheren Umgebung, bis m.E. ca 30km (die max. 30 Minuten bis zu 80% SOC kann man sich mal in der Nähe des Enyaqs herum treiben) oder es gibt eine Lademöglichkeit direkt am Ferienort oder der nächste öffentliche AC-Lader ist fussläufig in akzeptabler Zeit zu erreichen (für mich max. 1km Entfernung)
Ansonsten sind das halt die "Freuden" des E-Auto-Fahrers, über die nicht so häufig berichtet wird.