Beiträge von enopol

    Ich habe gerade von einem User einen carscanner wert von der damaligen Rückruf Aktion zum Modul Tausch gefunden.

    Er beobachte eine zellabweichung von 15-25mV. Und das Modul, indem die Zelle lag wurde tatsächlich ausgetauscht.


    Waren Stromstärke (Belastung), die Batterie-Temperatur und der durchschnittliche Ladezustand in deinem Fall denn mit dem Fall, wo ein Modul getauscht wurde, ca identisch?

    Ich denke mal dass unter PTC-Heizer eher der Flüssigkeitsheizer im Antriebskühlkreislauf gemeint ist.....die dazugehörigen Werte stammen m.E. vom BMS der Batterie.

    Für den PTC-Luftheizer habe ich bisher keine Werte gefunden.


    Heute habe ich mir, bei ca 6 Grad Außentemperatur und bereits aufgeheiztem Fz, die Komprssor-Leistung angeschaut.

    Im Prinzip kann ich sagen, dass der Kompressor ungefähr immer 1-2 Minuten aktiv war (bis zu 1100W) und 2-3 Minuten dazwischen nicht (Leistung 0W).

    Die Leistung der zusätzlichen Verbraucher war im gleichen Zeitraum immer im Bereich von ca 0,7- 1,2kW.

    Wenn der Kompessor auf 0 geht oder wenn er wieder anläuft, gibt es keine größeren Schwankungen bei der Hilfsverbraucherleistung.


    Wenn der Kompressor zwischendurch immer wieder aus geht, vielleicht ja zum Abtauen, und die Erwärmung der Luft zwischenzeitlich dem PTC-Lufzheizer überlässt, kann das nicht sehr effektiv sein.....

    Würden den halt kostenlos geliehen bekommen, damit rechnet sich auch der Mehrverbrauch ;)

    Die Kosten für den Mehrverbrauch (ca 15kWh/100km mehr) sind bei einer eher seltenen Urlaubsfahrt vermutlich nicht das große Thema.

    Wenn die Strecke relativ kurz ist, spielt das kaum eine Rolle und selbst mit aerodynamisch besseren, feste Wohnwagen, wie z.b. Eriba Touring, kommt man ja auch auf 5-10kWh/100km mehr.

    Hängt halt stark von der Durchschnittsgeschwindigkeit ab.


    Bei relativ kurzer Strecke ist es auch nicht so sehr nervig, dass man, geschätzt, im Gespannbetrieb rund doppelt so oft laden muss, wie solo der Fall und das meist inklusive WoWa-Umparken usw.

    Es wurde bereits geschrieben, dass der WoWa 1200kg "leer" wiegen soll.

    Somit wird die Masse im fahrbereiten Zustand wohl eher kaum unter 1000kg betragen....

    ich vermute, dass mehr als 1200kg nur über eine einzeln abgenommene AHK (mit entsprechenden Gutachten) möglich sind.

    Selbst bei meinem iV80, wo die 1200kg bis 8% in der ZB1 stehen, wäre ein WoWa mit 1200kg Leergewicht grenzwertig und daher kaum sinnvoll.


    1. die Einschränkung auf max. 8%

    2. die Verringerung der Enyaq-Zuladung von 200kg, gerade vor dem Hintergrund, dass ich in den 1200kg leer wiegenden WoWa ja nahezu nichts mehr zuladen darf und der eventuell ohnehin schon etwas mehr, als 1200kg wiegt...zumindest werkseitige Angaben zum Leergewicht, sind selten real ein zu halten.

    Na ja, bei diesen Angeboten zur Anhängelasterhöhung mit besonderen AHKs wird in der Werbung immer viel versprochen.....


    Für einen WoWa mit 1200kg-Leergewicht, sollte die Anhängelast m.E. mindestens 1300kg betragen und die Zuladung beim Enyaq selbst, sollte bei realen 1300kg Anhängelast möglichst nicht, verringert werden.

    Zudem sollten die 1300kg gerne für bis zu 12% gelten, außer du fährst auch zukünftig nur im Flachland.


    Wende dich doch an so einen Anbieter, sende dem alle geforderten Daten deines Enyaqs und lass dir vor dem Kauf die Anhängelast inkl. max. Steigung und das max. zul Gespanngewicht, das dein Fz danach haben soll, schriftlich bestätigen.


    1200kg Anhängelast (bei 8% Steigung, inkl. (indirekt) einer Zuladungsverringerung um 200kg beim Enyaq) könnte eventuell schon im Feld 22 (Bemerkungen) deiner Zulassungsbescheinigung stehen. Mehr wird es beim iV80 mit der originalen AHK und ohne Einzelabnahme oder gesonderter ABE vermutlich nicht, auch wenn die Berechnung über den D-Wert der AHK, mehr verspricht.

    Weil die Wärmepumpe die Wärme nicht aus der Kompressorleistung sondern entweder aus der Außenluft (Luftbetrieb) oder dem Kühlmittel der HV-Komponenten (Wasserbetrieb) generiert. Wenn da nur wenig zu holen ist (Außentemperatur niedrig, HV-Komponenten und -Batterie noch kalt) muss der Kompressor gedrosselt werden damit die Anlage nicht vereist.

    Da ist sicherlich etwas dran, nur erklärt das m.E. nicht, weswegen die WP gerade in der Aufheizphase mit weniger Leistung läuft, denn dann würde eine Vereisung ja erst beginnen.

    z.B. 15 Minuten später ist es dann, trotz gleicher Luft-Außentemperatur, anders.

    Dann nimmt der Kompressor meines Fz meistens mehr Leistung auf und der PTC-Heizer bringt nur noch wenig bis gar nichts. Eine Vereisung müsste dann, da sich außer der Kompressorleistung nichts geändert hat, noch deutlicher zutage treten.


    Wie sollte eine WP im Allgemeinen bei z.b. bei -10°C funktionieren, wenn halt eine größere Leistung notwendig ist?

    Bei der Luft-Haus-WP wird zwischendurch mal automatisch abgetaut.

    Die läuft aber auch z.Teil, im Gegensatz zur Fz-WP, stundenlang durch.


    Ich denke mal, dass die Vereisung kein sehr großes Problem sein kann, denn dann würden viele Haus-WP und auch Fz-WP, selbst bei Außentemperaturen, die knapp über 0 Grad liegen, kaum effektiv funktionieren können.

    Zudem enthält kalte Luft auch bei hoher spez. Luftfeuchtigkeit, absolut, erheblich weniger Wasser, als es bei warmer Luft im Maximum der Fall ist.

    Die Menge an Feuchtigkeit die pro Zeit kondensieren kann daher nur entsprechend gering sein.

    Bei 30°C, wenn man die Luft, die ins Auto strömt, kühlt und sie dadurch kondensiert, kann die Luft bis zu ca 30g/m³ Feuchte enthalten (was man nach dem Abstellen des Fz anhand der Pfütze unter dem Wagen nach vollziehen kann), bei minus 7°C sind dagegen maximal nur noch ca 3g/m³ möglich, die kondensieren können..


    Ich habe jetzt übrigens das Schaubild (Diagramm: Vergleich Reichweite des VW ID.3 1st max, mit und ohne WP, gefunden, welches vermutlich dazu beigetragen hat, dass die Meinung herrscht, dass die WP sehr viel bringt...

    Einstellen möchte ich es hier nicht.


    Das stammt aus einer Präsentation von 2019 und das Ziel ist dort klar und deutlich benannt:

    Zitat

    Bei kaltem Wetter die Reichweite erhöhen

    Kleine Anmerkung von mir:

    Das schafft man wohl kaum, wenn die mögliche Leistungsabgabe der WP, gerade bei kaltem Wetter, durch ständiges Vereisen kaum genutzt werden kann.


    Eine Aussage der Präsentation, die man auch dem Diagramm entnehmen kann ist:

    Zitat

    20% Reichweite bei -7°C gespart

    laut Diagramm soll die Reichweite bei -7°C mit WP 310km, anstatt ohne WP 250km betragen, also gute 20% mehr

    (meine Anmerkung: die WLPT-Reichweite sollte bei dem Fz: 424km betragen)


    Auf dem Diagramm ist zudem ersichtlich, dass der größte prozentuale Reichweitenvorteil der WP halt bei -7°C liegt.


    Leider (natürlich...) ist bei dem Diagramm nicht gesagt worden, wie der Verbrauch ermittelt wurde. Mit vorher auf -7°C ausgekühltem Fz inkl. auf -7°C ausgekühlter Batterie und kurzer Teststrecke vermutlich nicht.....


    Laut Diagramm wird der prozentuale Reichweitenvorteil immer kleiner, je höher die Außentemperatur ist. Bei 20 Grad plus, gibt es keinen Vorteil mehr, da dann mit Heizen Schluss ist.