Beiträge von enopol

    Zum Thema Batterie-vorkonditionieren meine Erfahrungen:

    Ich nutze die VK regelmäßig mit guten Erfahrungen und spürbar besseren Ladeleistungen. Dauert allerdings lange, bis der durchgekühlte Akku auf Temperatur ist, 45 min. sind keine Seltenheit. Einen Unterschied zwischen automatischer Aktivierung und manuell erkenne ich nicht. Verbrauch steigt dann spürbar, ob es die vorher erwähnten 5KW sind kann ich nicht bestätigen.


    Alles in allem eine feine Sache-auch wenn ich mir die Aktivierung per App (ähnlich wie Standheizung) wünschen würde.

    die 5kW zusätzlich benötigte Leistung wird schon stimmen, denn vermutlich will man die Konditionierung möglichst kurz gestalten und dann wird man auch die ca maximal mögliche Leistung des PTC-Batterieheizers in Anspruch nehmen.


    Wie sich das auf den im BC sichtbaren Verbrauch, also in kWh/100km auswirkt, kann dagegen sehr unterschiedlich sein, weil das zusätzlich von der Geschwindigkeit abhängt.


    Für 45 Minuten Konditionieren können dann halt maximal ca 3,75kWh zusätzlich "verbraten" werden und in 45 Minuten kommt man z.b. bei Durchschnitt 110km/h ca 83km weit.

    D.h.:

    Der Verbrauch/100km steigt dann während des Konditionierens um ca 4,5kWh/100km.

    Diesen Mehrverbrauch sollte man deutlich erkennen, sofern die Verbrauch/100km-Anzeige im Cockpit die Leistung des PTC-Batterieheizers auch beim Vorkonditionieren berücksichtigt.

    Es geht darum, dass CO2 ein natürliches Gas (WP) ist und in der normalen Klima ein sehr giftiges Gas verwenden wird.

    Ja, das ist mir schon klar, nur spielt das während des Betriebs eines Fz über Jahre hinweg keine Rolle, eine uneffektive Betriebsweise über Jahre dagegen schon.


    Hätte übrigens vermutlich niemand VW/Skoda daran gehindert, auch die Ausführung ohne WP-Funktion mit R744 als Kältemittel und entsprechend geänderten Komponenten aus zu statten.

    Der genaue (hohe) Anfangsverbrauch hängt sehr von Zufälligkeiten und den exakten Bedingungen ab, dass man das, m.E., auf diese Wiese nicht vergleichen kann. Zudem nimmt meine WP innerhalb der ersten 2km i.d.R., laut OBD, keine Leistung auf.


    Die Leistungsaufnahme der zusätzlichen HV-Verbraucher laut OBD, wenn sich die WP anfangs sporadisch einschaltet, wird auch nicht größer, sondern ändert sich kaum und der durchschnittliche Verbrauch wird auch nicht merklich größer, wenn die sich, anfangs ohnehin mit sehr geringer Leistung, einschaltet.


    Aber genau an der Stelle gibt es, mal wieder, etwas, was ich an den OBD-Daten nicht verstehe.....:


    Ich habe es oftmals getestet und das auch immer mit einem Durchschnittswert der letzten 5 Minuten, so dass ich einen Irrtum oder eine nur geringe "Ungenauigkeit" der Messwerte ausschließen möchte:

    Die laut OBD aufgenommene Leistung des Kompressors ist häufig größer, als die Leistung der zusätzlichen Verbraucher. Das "geht" eigentlich nicht....


    Zuletzt erst vor ein paar Tagen, nach einer bereits etwas längeren Strecke:

    Durchschnittswert der Kompressorleistung über 5 Minuten: 2,1kW

    Durchschnittswert der Leistung der zusätzlichen Verbraucher über die selben 5 Minuten: 1,6kW


    Da steige ich nicht durch, bzw. stimmt eventuell etwas mit der Beschreibung der einzelnen Live-Daten nicht.

    ich habe den Einsatz der WP über Carscanner schon öfters gemacht und erkenne bisher keinen Grund.

    Es ist ja während der Aufheizphase des Innenraums nicht so, dass die WP gar nicht aktiv ist, sondern es ist (oftmals) so, dass sie kurze Zeit (1 Minute o.ä.) mit geringer Leistung (ca 200-400W) läuft und dann wieder eine ähnlich lange Pause folgt.

    Dieses Spiel ist nicht nur z.b. während der ersten Minuten vorhanden, sondern geht durchaus länger.


    Ich verstehe es bisher nicht, weswegen man, sagen wir mal zumindest ca 2 Minuten nach dem Start, die WP nicht mit deutlich höherer Leistung beaufschlagen kann.

    enopol:

    Soweit ich weiß sind die normalen Batterien doch u.a. getauscht worden weil die nicht für OTA lang genug durchgehalten hätten.

    Was ich so gar nicht verstehe: So viele Leute wie quer über alle MEB Fahrzeuge betroffen sind, hätte das doch irgendwann in den Tests auffallen sollen das es zu Problemen kommen kann. Die Möglichkeit über die Fahrbatterie die 12V Batterie zu stützen ist ja vorhanden. Wieso es hier nicht ein "Notfallupdate" in Form von "Wollen sie lieber mit dem aktuellen Problem leben oder ist es akzeptabel das sich die Fahrbatterie um Faktor X entlädt um die 12V Batterie zu stützen bis es eine finale Lösung gibt" weiß ich nicht. Aktuell hängen mal wieder die Kunden und die Werkstätten in der Luft. So wie es aktuell ist, ist das Fahrzeug für mich nur bedingt nutzbar (Stichwort Hund im Auto) - Aber jetzt ewig mit der Werkstatt diskutieren die auch nichts machen kann ist ja auch nicht hilfreich...

    Soweit ich weiß, gab es früher mit der Batterie (und eventuell auch der Ladetaktik) Probleme.

    OTA gab es da m.E. noch nicht...

    Wenn man eine gute Ladetaktik hat, die bei Bleibatterien immer darauf abzielen sollte, diese in einem guten Ladezustand zu halten, sollten eigentlich keine Probleme auftauchen.

    Schwierigkeiten von Bleibatterien aufgund geringerer Ladezustände, wie sie bei heutigen reinen Verbrennern durch Start&Stop plus Rekuperation per 12V-Batterie, vorhanden sind, gibt es beim E-Auto ja nicht.


    Warum sollte eine gut gepflegte, einfache Starterbatterie mit 49Ah und guten Ladezustand für ein OTA nicht genau so gut reichen, wie eine ebenso behandelte EFB mit 49Ah?


    Der einzige Grund, eine EFB zu verwenden, ist deren erhöhte Zyklenfestigkeit.

    Die Zyklenfestigkeit spielt z.b. bei Start&Stop plus 12V-Rekuperation eine wichtige Rolle, deswegen nimmt man dann auch häufiger die noch zyklenfestere AGM-Batterie und man wählt i.d.R. eine etwas größere Batterie.


    Wenn die 12V-Batterie quasi immer in einem guten Ladezustand wäre, so wie bei vielen älteren (intakten) Verbrennern ohne aufwändige Technik (hauptsächlich S&S plus Rekuperation) der Fall, reicht eine "gewöhnliche" Starterbatterie bekanntlich häufig für mehrere Jahre.


    Beim E-Auto sollten tiefe (schädigende) Ladezustände der 12V-Batterie nahezu unmöglich sein, wenn man die vorhandene Technik richtig einsetzt und dann bräuchte es nicht einmal eine EFB.

    bei den MEBs gibt es m.E.:

    1. keine optimale Ladung (ab SW 4)

    2. kein rechtzeiges, autonomes Nachladen und

    3. scheint es durch bestimmte optionale Austattungen zu teilweise relevantem Zusatzverbrauch während der eigentlichen "Ruhephasen" zu kommen.


    Zumindest an die Punkte 1 und 3 sollte man unbedingt heran gehen und wenn man der Auffassung wäre (das würde allerdings ernsthafte Praxistests bedeuten...), dass es gewöhnliche Praxissituationen gibt, wo das trotzdem nicht reichten könnte sollte man zusätzlich Punkt 2 realisieren.

    Gibt halt Leute, die mit Schlüssel in der Tasche am Tag mehrmals an ihrem Auto vorbei gehen. Dieses Szenario hatte VW wohl nicht auf dem Schirm....

    (Punkt 2 wäre sowieso recht sinnvoll, denn an der 12V-Dose im Kofferraum hat man ja ein Relais eingespart und somit kann man dort elektrische Verbraucher nicht unbekümmert über längere Zeit angeschlossen lassen)


    Da Skoda sich um die "alten Möhren" aber nicht wirklich kümmern möchte (kostet Geld...), wird es vermutlich eher darauf hinauslaufen, die Fahrer der "alten Möhren", über die Garantiezeit mit Batteriewechseln hin zu halten.

    Sie schont die Umwelt, da sie keine künstlichen Gase verwendet 🤷🏼‍♂️

    Was aber direkt nichts mit Kurzstrecken zu tun hat.

    Wenn die WP während ihrer Betriebszeit im Auto m.E. bei Kurzstrecke keinen Sinn macht, weil der Fz-Hersteller nicht in der Lage ist, die energetischen Vorteile dieser Technik bei Kurzstrecke zu nutzen (oder es vielleicht aus irgendwelchen, mir unbekannten techn. Gründen gar nicht möglich ist), ist u.a. ein wichtiger Teil der möglichen Umweltschonung, verschenkt.

    Findest Du?

    Ich erwarte eigentlich wenn "Spielkram" verbaut ist, der auch entsprechend funktioniert.


    ich auch.....

    Klappt halt nicht immer gleich gut, wie man sieht.


    Man sollte ja auch meinen, dass Skoda es beim Enyaq z.b. mit der elektrischen Leuchtweitenregulierung der Einfach-LED-Scheinwerfer hinbekommt.

    Das hätte ich definitiv ebenfalls erwartet......und auch das sollte es schon mal gegeben haben und auch das ist keine Raketentechnik.


    Es gibt noch ein paar Dinge mehr, die ich erwartet hätte.....aber hier geht es ja um die 12V-Batterie.


    Mit der 12V-Batterie hatte es von Anfang an Schwierigkeiten gegeben, worauf es u.a. zum Tausch "einfache Starterbatterie gegen EFB-Batterie" kam.

    Spätestens zu dem Zeitpunkt, hätte man sich der 12V-Ladebilanz ernsthaft widmen müssen.


    In Bezug auf die Batterie hätte ich, gerade bei einem E-Auto, wo das ja möglich ist, erwartet, dass eine angeblich vorhandene Notfallladung grundsätzlich rechtzeitig erfolgt.

    Ist aber, jedenfalls nach meinem bisherigen Kenntnisstand, nicht der Fall....


    Stattdessen sehe ich jetzt (bei SW 4.X) eine Ladetaktik, die eher dazu führen kann, dass die Batterie deutlich teilentladen ist und damit die Batterie deutlicher belastet/schneller schädigt.


    Wenn ein Hersteller nicht mal in der Lage ist, derartige Dinge nach mittlerweile mehr als 2 Jahren inkl. facelift zu bereinigen, ist das ein trauriges Bild und da ich es vor dem Kauf nicht wissen kann, welche Fehler bei einem Fz (wieder mal) gemacht werden, halte ich es für grundsätzlich ratsam, auf Spielerreien, die m.E. nicht unbedingt notwenig sind, zu verzichten.

    Die Wahrscheinlichkeit, dass etwas schief geht, steigt nun mal mit Anzahl zusätzlicher Steuergeräte/Funktionen/Hardware, obwohl das viel zusätzliches Geld kostet.


    Als Leasingnehmer, kann man damit vielleicht noch gut leben, als Käufer, der mit dem Gedanken spielt, ein Fz länger zu behalten, eher nicht.