Beiträge von enopol

    Ich habe ganz vergessen, dass ein OBD Adapter nur Daten liefert, wenn die Zündung an ist. Dann wird die Batterie geladen. (siehe 15.2V) Sprich, "Eigenspannungswerte" der 12V Batterie erhältst du damit nie.

    Was heißt "Eigenspannungswerte"?

    Über OBD (Werte über StG 19) erhält man durch den 12V-Batteriemonitor u.a. sehr genaue Spannungs- und Stromwerte der 12V-Batterie.


    Das einzige Problem bei den Spannungswerten per OBD ist, dass man keine nahezu "realen" Echtzeit-Ruhespannungswerte erhalten kann, da Werte über OBD nur dann gesendet werden können, wenn halt mindestens einige StG aktiv sind, was eben zusätzlich Strom kostet.


    Der 12V-Batteriemonitor, das ist das StG J367 (wie auch bei allen normalen Verbrenner-Fz des VW-Konzerns mit S&S. Befindet sich am Minuspol der Batterie), speichert übrigens den durchschnittlichen Ruhestrom in der LIN (-bus)-Ruhephase.

    Dieser Wert (bei mir -0,019A) ist aber m.E. hier teilweise nicht interessant, da die Schwierigkeiten ja häufig erst durch das Aufwecken entstehen.

    Dann lädt man auf 100% und hat eine ausreichende Reichweite.

    und genau das hatte ich ja vorher gemacht, weil m.E. zu vermuten war, dass ich mit den bei mir ansonsten üblichen sonstigen Standard-80% nicht auskommen könnte.

    Man muss halt nur vorher dran denken, denn die 100% brauche ich dann, wenn ich losfahren möchte und selbst wenn 80% voraussichtlich reichen sollten, müssen auch die direkt vor der Fahrt vorhanden sein.


    Wenn mir morgens um 8 Uhr einfällt (was manchmal noch früh ist....), um 10 Uhr eine Tagestour dieses "Ausmaßes" zu machen und der SOC-Stand bei 50% ist, wird es mit 100% an der Wallbox eher nichts.


    Man sollte mit E-Auto, vor allem im Winter, möglichst rechtzeitig vorher wissen, was man machen möchte und dementsprechend rechtzeitig laden.

    Das sind halt "Probleme", die es beim Verbrenner nicht mal im Ansatz gibt.

    Gab es keine Lademöglichkeit unterwegs oder hab ich was überlesen?

    Ja, dass ich keinen Bock habe, bei einer, für meinen Geschmack, simplen Halb-Tagestour (Vormittag bis Nachmittag), mich zwischendurch noch ums Laden kümmern zu müssen und dabei, trotz Ladung direkt vor Fahrtbeginn (wo man zudem rechtzeitig dran denken muss...), mit der normalen, empfohlenen Standard-Ladung (80%), nicht hinkomme.


    Zudem gibt es in weniger frequentierten Gebieten z.b. nahezu keine ernsthafte Auswahl an Schnelladesäulen (Tesla z.b. gar nicht), ich habe als "Nahezu-ausschließlich-Wallboxlader" in meiner Nicht-Urlaubszeit keine Abos und zudem würde die Ladegeschwindigkeit am Zielort (also in diesem Fall ca auf halber Strecke bei vielleicht 40%SOC) bei rund 6-7Grad Batterietemperatur, unterirdisch sein.


    Somit müsste ich dann eventuell relativ kurz vor zuhause mit ebenfalls 6-7Grad Batterietemperatur noch mal kurz "schnell" laden (und um so einen Schnelllader bei uns zu erreichen, müsste ich zudem immer einen Umweg von einigen Kilometern fahren...).


    Das "geht" selbstverständlich alles, nur ist das halt, im Verhältnis zum Verbrenner, wo so eine "bis zu 250km-Tour" auch mit sehr warmem Innenraum inkl. Standheizung beim Warten, unkomfortabel.

    Wird einem im Winter eben erst deutlich bewusst und speziell deswegen (Winter...) müssen m.E. die Akkus für universell nutzbare E-Fz (u.a....) unbedingt mehr Energie laden können.

    Bis die das können, ohne dabei so viel wie ein Kleinstwagen zu wiegen, wird es noch ein paar Jahre dauern..


    Das würde zudem zukünftig auch viele kleine AC-Säulen in Wohngebieten mit Mietwohnungen sparen, die ohnehin in ausreichender Anzahl kaum zu realisieren sind.

    Man würde z.b. einfach einmal pro Woche "irgendwo" Schnellladen und hätte dann. im Normfall. Ruhe....einige ältere kennen das in ähnlicher Weise vielleicht noch von früher...

    Na ja, ist eigentlich relativ einfach:

    Klappt das AC Laden (also bis 11kW) normal oder nicht?

    Wenn es ganz normal klappt, soll wohl der 12V-Lader defekt sein....

    Das Thema „12V Batterie schwach“ habe ich gerade auch. Mein Enyaq 85, Erstzulassung 09.2024, gefahren knapp 2.500 km, ließ sich nicht mehr fahren. Von P ging es nur noch in N. Diagnose des Herstellers ist, dass das Hochvoltladegerät defekt ist und getauscht werden muss. Verstehe ich zwar nicht, da ich vor dem Fehler noch laden konnte....

    Welcher Lader (Hochvoltladgerät...) genau:

    Der Lader HV auf 12V oder der Lader 230VAC auf HV?

    Bin heute bei rund 2-3Grad 230km mit ca 1/3 AB-Anteil mit oftmals maximal 120km/h gefahren.

    2/3 Landstraße/Ortsdurchfahrten

    Besetzung: 2 Personen ohne Gepäck

    Wind:

    ja, noch etwas.

    Den hatte ich aber auch entsprechend bei der Rücktour. Dürfte also ca ausgeglichen sein.


    Strecke: Schleswig-Holstein halt, also keine ernshaften Steigungen.

    Fast nur trockene Fahrbahn.


    Klimaanlage: normal, 19 Grad, insgesamt ca 15 Minuten Wartezeit mit Standheizung. Fahrzeug war anfangs kalt.

    Die HV-Batterie hat sich über den gesamten Tag auf einen Spitzentemperaturwert von 7 Grad ( nach einer längeren Strecke mit konstant 120km/h) "hoch" geschaukelt....

    Ergebnis:

    SOC zum Schluss: 34%

    SOC zum Anfang: 100%

    Also hochgerechnet ganze 350km Maximal-Reichweite, trotz zurückhaltendem Fahren, aber ohne Zurückhaltung bei der Heizung.


    Mit 80% Ladung wollte ich, wie sich heraus gestellt hat: zurecht, nicht losfahren, denn die genau Strecke hatte sich erst während der Fahrt ergeben und auf Ladewirrwarr mit kalter Batterie (auch das war mir vorher klar) oder Beheizung ausschalten hatte ich keinen Bock.


    Von daher:

    Einmal Kiel - Westküste und zurück mit 80% im Winter nicht unbedingt machbar.