Getriebe kosten doch einiges an Geld. Das wird also sicher in den nächsten 10 Jahren nur in der Premium-Luxusklasse zu finden sein, ist meine Meinung.
Das sehe ich genau so.
Es kostet nicht nur Geld, sondern die Technik (inkl. der automatischen Ansteuerung) ist viel aufwändiger, so dass Getriebe-know-how beim Hersteller vorhanden sein sollte...
Dann reicht die Devise für die Grund-Konzeption eines E-Antriebs:
"man nehme sich einen E-Motor plus primitiv-Untersetzungsgetriebe plus Batterie"
nicht mehr aus....
Wird meiner Einschätzung nach daher, bei der Pkw-E-Mobilität, keine entscheidende Entwicklung sein, denn da kommt es eher auf die Produktions-Kosten, als auf ausgefeilte Technik an.
Weder braucht man man für die allgemeine E-Mobilität super Beschleunigungswerte, noch hohe Endgeschwindigkeiten, vor allem dann nicht, wenn sich 130km/h auch in D mal durchgesetzt haben sollten.
Für relativ geringe Endgeschwindigkeiten, die 160km/h der einfachen Enyaqs würden (irgendwann) zukünftig ja völlig reichen, ist eine feste Untersetzung vollkommen ok.
Statt auf Mehrgang-Getriebe bei E-Pkw, sollte man sich lieber verstärkt um die Batterien kümmern, denn die sind bis jetzt der eigentliche Knackpunkt aller E-Fz.
Spätestens dann sind mehr als 400PS bei E-Pkw ohnehin kompletter Unsinn und auch ein E-Porsche macht bezüglich des Geräusches keinen ernsthaften Unterschied mehr, zu einem Einfach-Enyaq und somit kann man mit einem Porsche nur noch optisch auffallen.
Ob man dann noch gewillt wäre, quasi nur noch für die Optik, so viel Geld hin zu legen, weiß ich nicht...
Vielleicht wäre das (geförderte E-Fz plus Geschwindigkeitsbeschränkung) endlich mal der Startschuss für Autobauer, sich weniger auf "brüllende" PS-Monster, sondern eher auf bezahlbare Allerwelts-Autos zu konzentrieren, die die E-Mobilität in der Masse weiterbringen.