Beiträge von enopol

    Und selbst der offizielle VW Test wird beim gleichen Akku am Montag 93,3% ermitteln und am Freitag 96,1%. Wenn ein Akku wirklich so knapp unter 70% hat, dann braucht VW nur 5x testen, bis sie 70,1% erhalten um dem Kunden zu sagen „alles ok, kein Garantiefall“

    Wobei (behaupte ich einfach mal...) hier niemand weiß, wie VW den SOH-Test durchführt und mit welchen Korrekturfaktoren beim VW-Test gearbeitet wird, um z.b. einen jederzeit (z.b. im Sommer oder Winter) besser vergleichbare SOH-Wert nennen zu können.


    Vermutlich wird es auch beim VW-Test Abweichungen geben.

    Ich nehme an, dass die nicht so deutlich ausfallen würden, wie bei Aviloo und Co oder bei dem Selbsthilfetest.


    Allein, dass VW sich (meine ich gelesen zu haben) beim 77kWh-netto Akku auf die versprochenen 77kWh und nicht auf einen angenommenen Fantasie-Basiswert bezieht, macht die Sache "anders" und lässt vermuten, dass, je nach Bedingungen, mit anderen Korrekturwerten gearbeitet wird.

    Aber eines ist sicher, diese SoH-Werte werden auch wieder runtergehen. Kann man ja am Diagramm sehen. Ein dauerendes auf und ab.

    und das zeigt halt, dass die unterschiedlichen SOH-Werte durch unterschiedliche Randbedingungen zustande kommen (die wir nicht kennen...).

    Eines passiert eher kaum:

    Der SOH-Wert wird nach deiner, nicht ganz geringen Laufleistung, nicht auf einmal besser.....

    Das sehe ich anders:

    Die Werte, die du genannt hast, sind halt an der tatsächlich zul Tragfähigkeit bei den Luftdrücken plus "etwas Aufschlag" gemacht worden.

    Die tatsächliche Tragfähigkeit ist zum allergrößten Teil von der Reifendimension und vom Luftdruck abhängig und daher ist es auch ziemlich egal, von welcher Firma z.b. ein Reifen der Dimension 255/50R19 kommt und welche Bauart der hat.


    Dass Skoda bei dieser Reifendimension, voll beladen, auf 3,5bar geht ist schon deutlich.

    Zwischen dem, was du für die HA genannt hast (2,5bar) und dem, was Skoda nennt (3,5bar) besteht halt ein himmelweiter Unterschied und da sollte man nicht nach Gutdünken, weil es irgendein Reifenhersteller so geschrieben hat, 2,5bar für sein Auto nehmen, wenn der Fz-Hersteller, unabhängig vom Reifenhersteller, Bauart usw. für die Reifendimension 3,5bar fest setzt.

    Es gibt in meinen sämtlichen Unterlagen von Skoda , inkl. des Aufklebers an der B-Säule, nicht einen einzigen Hinweis, der besagt, dass die Angaben der B-Säule nur für bestimmte (oder einen bestimmten) Reifen gilt.

    Im übrigen ist der Wortlauf bei (meinem) Enyaq in allen Unterlagen von Skoda nicht Empfehlung, sondern "Vorschrift".....

    Conti erstellt doch jährlich sein "Bereifung und Luftdruck" als PDF. Sind die GJR dort aufgeführt? Aus meiner Kenntnis sind die Angaben der Autohersteller immer höher als die konkreten Werte der Reifenhersteller bezogen auf den jeweiligen Reifen.

    Wir fahren auch ein Wohnmobil mit zulässigen Gesamtgewicht 4600 kg, welches mit Michelin SR ausgeliefert wurden. Beim Reifenhändler wurden dann Conti GJR aufgezogen. Laut Fiat als Hersteller sollten alle Reifen den max Druck 5,5 bar haben. Nach Auswiegen der Achslasten von unserem Wohnmobil fahren wir 4,1 bzw. 4,5 bar. Das ist natürlich für das Wohnmobil aber auch für uns wesentlich angenehmer.

    Derjenige, der den konklreten Luftdruck für das Fz empfiehlt, sollte der Fz-Hersteller sein.

    Reifenhersteller können auch für Fz empfehlen, aber das ist eher nachrangig. Für das Fahrverhalten ist der Fz-Hersteller zuständig.


    Da Skoda einer der Hersteller ist, der im Fz-Schein (bei mir...) 19-Zoll T-Reifen stehen hat, kommt als Besonderheit hinzu, dass ich mit meinen Conti GJR mit T-Speedindex den höchsten Luftdruck, den Skoda auf meiner B-Säule nennt, gar nicht fahren darf, denn der Reifen ist bezüglich des höchst zulässigen Druckes nur bis 3,0bar zugelassen.


    Ähnliches gilt übrigens auch bei ein paar Winterreifen mit T-Speedindex.


    Conti hat m.E. inzwischen nach gezogen und bietet den GJR mit Speedindex T jetzt bis 3,5bar zul Druck an....


    Übrigens, wenn es nur um die zul Tragfähigkeit ginge und das Fahrverhalten, verbesserter Rollwiderstand usw. keine Rolle spielen würde, käme mein Enyaq mit 19er-Bereifung, bei voller Zuladung, mit 2,3bar an der Hinterachse aus.....das wiederum, kann man bei Conti nachlesen.....

    Selbst 3,0bar sind bei den 19ern daher schon ein deutlich erhöhter Luftdruck.

    Die Anbieter sparen m.E. durch schlechte Wartung....

    Bei großen Stationen fällt das oftmals kaum ins Gewicht.


    Besonders doof ist es, wie z.b. bei EWE Go-"Stationen", wenn oftmals nur 2 Säulen vorhanden sind.

    Gerade ganz im Norden bei Niebüll erlebt:

    Es funktionierte immer nur eine der Säulen und zwar immer nur die zuerst genutzte.....

    Solche Fehler sollte die SW m.E. erkennen und weiter leiten können....

    Dass die Spannung beim Laden in Relation zur Spannung kurz vor dem Laden herunter geht, ist normal und das ist auch bei einer fest installierten 11kW-Wallbox der Fall und auch deren Zuleitung wird etwas warm...

    Die Frage ist halt nur, bei welchem Spannungsfall man bereits von einem Installationsdefekt ausgehen kann.


    Es ist nicht ausgeschlossen, dass ein bestimmter Spannungsfall lediglich dadurch zustande kommt, dass halt, wie früher üblich, eine recht lange 1,5mm²-Zuleitung vom Sicherungskasten, irgendwo im Haus, zu der (es kann ja mehrere geben...) 230V-Steckdose im Außenbereich führt.

    Dann geht die Spannung selbst bei der 2,3kW (10A)-Einstellung des Lidl-Gerätes schon merklich nach unten.

    Überhitzen muss deswegen aber gar nichts.....

    Grobe Abschätzung:

    40m Zuleitungslänge (20hin, 20rück) zur Sicherung ergeben bei 10A und 1,5mm² einen Spannungsfall von rund 5V.

    Real wird der Spannungsfall auf bei 100% intakter Installation größer sein, denn bei der Abschätzung handelt es sich lediglich um den Spannungsfall von der Sicherung bis zur Steckdose, ohne jegliche zusätzliche Installationskomponenten (Verbinder, Sicherung). Bis zur Sicherung wird die Spannung bei 10A zusätzlicher Stromlast zusätzlich noch etwas sinken, denn die Haussicherung ist keine "Fest"-Spannungsquelle.


    Die sich aus dieser Abschätzung rund 50W Wärmeleistung (10A x 5V) ergeben, verteilt auf 20m Kabel, nur eine geringe Erwärmung die zu keinem Brand führen kann.


    Andersherum könnte der gleiche Spannungsfall bei einer kurzen 2,5mm²-Zuleitung von der Sicherung zur Steckdose bereits darauf hin deuten, dass es an einer Stelle (meist an irgendeinem Kontakt) zu einem erhöhten Übergangswiderstand kommt und dann könnte eventuell bereits Brandgefahr bestehen.

    Genau das ist, trotz gut dimensionierter Zuleitung bei Schukosteckdosen im Außenbereich, die mehrere Jahre auf dem Buckel haben, gar nicht so selten der Fall.

    Dort sind oftmals die Kontakte, die die Stifte des Steckers berühren, das Problem.


    Wenn 5V Spannungsfall bei 10A zu einem großen Teil durch einen örtlich sehr begrenzten, erhöhten Übergangswiderstand zustande kommen, entwickeln sich an dieser Stelle deutlich erhöhte Temperaturen und die können eventuell einen Brand auslösen.


    Wodurch der Spannungsfall, den du in der Anzeige des Lidl-Gerätes beobachten kannst zustande kommt, weißt du letztendlich nicht und von daher ist eine potentielle Brandgefahr ohne gesonderte Messungen auch nicht aus zu schließen.

    Das Lidl-Gerät selbst, kann prinzipiell nur den zuletzt genannten Fehler (Kontaktfehler an den Stiften des Geräte-Steckers) detektieren und so einen Brand verhindern.