Beiträge von A66

    So kann sich ja keiner trauen zu schreien!

    Dennoch sei die Frage gestattet: Welche Subventionen auf Kraftstoffe? Alle Energieformen sind besteuert, keine ist subventioniert! Einzig verzichtet der Staat momentan auf die Umsatzsteuer für selbst genutzten Solarstrom - aber auch das ist keine Subvention.

    Ja, du hast natürlich recht, es ist keine Subvention sondern eine geringere Versteuerung von


    Kraftstoffsteuer:

    47,04 /l Diesel

    25,56 /l Agrardiesel

    65.45 /l Benzin

    0.00 /l Kerosin (gewerbliche Flüge)

    0.00 /l Schiffsdiesel


    Wenn man also alleine bei Diesel die Mindererträge von ca. 10 Milliarden Euro sieht. Und dann über auch ca. 10 Milliarden kosten der Förderprämie (die abgelaufene) für ca. 2.2 Millionen E-Fahrzeuge diskutiert....


    Sorry ist OT gehört eher an eine andere Stelle, ich stoppe jetzt hier auch, versprochen.

    Genau so, einfach mal den Händler kontaktieren und das melden. Dann braucht es überwiegend und vorweg keine rechtlichen Diskussion, so meine Erfahrung.

    Und ja, es würde für die Qualität des Händlers sprechen wenn er das vorher gewechselt hätte, resp. beim Kauf erwähnt hätte, dass es noch gewechselt werden muss. Aber, wenn der Test bei Tageslicht gemacht wurde, geht sowas auch einem Händler mal durch.


    Geben und nehmen.

    Deutschlands letzte Hoffnung auf ein Tempolimit :D

    Immer das leidige Tempolimit (ja, deine Ironie habe ich verstanden!). Warum muss da immer ein Gesetzt her. Jeder darf doch langsamer fahren, es zwingt ja keiner zum schnell fahren. Ich bin früher auch schnell gefahren - mit Verbrenner - viele Kilometer geschäftlich und privat im Jahr.


    Heute fahre ich da gleichmässiger, langsamer (aber nicht langsam), ruhiger. Und das geht fast tagtäglich auch ohne Tempolimit in D. Aber muss ich diesen Fahrstil auch anderen aufzwängen? Ja, man muss dann tatsächlich die rechte Spur nutzen und die gibt es auf nahezu allen ABs. :)


    Wenn also tatsächlich so viele ein Tempolimit wollen, warum fangen sie nicht heute an selbst langsamer zu fahren? Wenn es so viele sind, wird der Verkehr doch dann auch langsamer? Oder ist da auch ein wenig Neid auf die die ein schnelleres Fahrzeug haben dabei? Oder, sind dann am Ende die sogenannten Umfragen (natürlich fast alle nicht repräsentativ) Quatsch?


    ... und Tempolimit, welches darfs denn sein, 160, 130 oder 120, oder am Ende nur tagsüber. Mein Eindruck es wird viel über Tempolimit diskutiert, jeder meint da wohl sein eigenes.


    Wir haben hier in der Schweiz bekanntermassen ein Tempolimit, für die kleine Schweiz passt es, tagsüber ist es der Betrieb, manchmal bauliche Vorausetzungen etc. Manchmal nervt es, wenn die Bahn mal gerade und frei ist. Aber die Strecke Basel in den Norden (muss ja nicht gleich Flensburg sein) will ich mir mit 120 km/h nicht vorstellen.

    Die neue Regierung weiß ja noch nicht genau, wie sie die Elektromobilität ankurbeln will, im Koalitionsvertrag steht im Prinzip nur, dass sie das tun will.


    Ein diskutierter Ansatz ist, den Ladepreis so günstig zu machen, dass mehr Leute vom Verbrenner auf das E-Auto umsteigen. Und von reinen Kaufprämien möchte man eher weg, weil sie immer nur ein Strohfeuer sind und nicht langfristig wirken.


    Den Ladepreis günstiger machen kostet wieder viel Geld. Die "Regierung" müsste das Geld ausgeben und beim Ladeanbieter würde mindestens wieder ein Teil zum Jahresergebnis beitragen.


    Anstatt was künstlich und zusätzlich zu verbilligen, könnte man ja mal anfangen die Subventionen für Kraftstoffe zu streichen. Dann wäre Strom automatisch billiger und man müsste nichts ausgeben. Nebeneffekt die MwSt. Einnahmen auf Kraftstoffe würden auch erst mal steigen. :)


    Aber ja, ich höre die Schreie auch schon... interessant ist da immer zu sehen wer alles schreit, dann sieht man genau wer alles von den Subventionen profitiert.

    Es tut sich was, aber halt viel zu langsam (zumindest für uns). Es gibt, zu mindest bei uns, immer mehr Vermieter die begriffen haben, dass sie in Zukunft eine Lademöglichkeit anbieten müssen um am Wohnungsmarkt weiter zu bestehen. Selbst im Wohnungseigentum gibt es heute immer mehr positive Abstimmungen zum Thema Ladestationen. Das wäre vor ein paar Jahren noch nicht denkbar gewesen.


    Und zwischen nichts machen und zumindest installationsseitig sowas vorzusehen gibt es viele Möglichkeiten. Ein Kollege hat sich mit seinem Eigentümer auf eine rote CEE Dose geeinigt. Jetzt kann er zumindest mit einer mobilen Ladelösung laden.

    Also zwischen WB mit Lademanagement (manchmal halt auch techn. notwendig) bis zu einer einfachen roten CEE Dose liegt viel Potential.

    Natürlich muss baulich (Stellplatz) und die Infrastruktur (genügende Leistung) baulich vorhanden sein. Nachrüsten kostet da viel Geld. Der Anstoss einer Lademöglichkeit gibt hier auch vielen Eigentümern den Impuls mal grundsätzlich über Ihre Installationen nachzudenken. Zurück zum Thema...


    In meine Umkreis sehe ich, dass E-Auto ohne eigene Wallbox grundsätzlich geht, es ist aber mehr Planung und mehr Aufwand. Da habe ich grundsätzlich Verständnis, wenn man sich "noch" nicht für ein E-Fahrzeug entscheidet.


    Und zu den Preisen... ich denke wir werden in Zukunft sehen, dass sich Strom- (Lade-)preise sowie Kraftstoffpreise immer weiter entwickeln. Ich denke es wird immer die extremen Beispiele geben. Da ist der Verbrenner Fahrer der mit 4.5 Liter fährt genau so wie der E-Mobilist der mit 14 kWh vorwärts kommt.

    Mal sind die Benzinpreise höher, mal niedriger pro 100km. Meine Erwartung ist, dass E-Autos zumindest im Unterhalt nicht teurer sein dürfen als Verbrenner. Und wenn wir wollen (nicht die "Politik") das es mehr E-Autos auf der Strasse gibt, sollte es auch auch gefördert werden.


    Und fördern kann ich mit genug Lademöglichkeiten öffentlich und privat (Stichwort: Vorschriften) zu vernünftigen Preisen eben auch, das müssen dann keine Prämien, Steuererleichterungen etc. sein.

    Wir haben die Situation meist in den Ferien, ok das ist sicher nicht mit tagtäglichen Fahrten zur Arbeit und zurück vergleichbar. Aber Zeit verschwenden möchte ich auch in den Ferien nicht.


    Geladen wir dann wenn immer möglich:

    - bei einem Stadtbummel, 11kW Lader oder

    - beim Einkaufen, da hat es inzwischen viele mit min 50 kW Lader. Einkaufen + 1 Kaffee, Eis etc. im Anschluss und man hat wieder einiges drin.

    - Wer Fan ist von "Fast - Food" :) findet auch da diverse Lader.


    Mein Tipp ist also, mal schauen wo man sich die Woche über so mit dem Auto aufhält (Einkaufen, Essen gehen, Verwandschafts- /Freudeskreis Besuche.) und mal checken was es in der Umgebung da so für Lader hat. Dann wenn immer möglich einstecken. Und wenn man an einem HPC vorbeikommt, nutzen! schon nur 15 min bringend da was rein, und 15 min kann man mit E-Mail checken etc. schnell rumbringen.