Beiträge von A66

    Speicher

    100% Zustimmung, dass sind auch meine Erfahrungswerte in den letzten 30 Jahren egal ob mit 50tkm oder 30tkm im Jahresdurchschnitt, egal ob Verbrenner oder E- Fahrzeug. Wer dabei immer mal auf die Anzeige durchschnittliche Geschwindigkeit nach längeren Fahrten geschaut hat, war zumindest erstaunt. Mir hat es aber, zumindest am Anfang, auch auch oftmals gezeigt, dass das subjektive Empfinden von einer durchschnittlichen Reisegeschwindigkeit viel höher war, als die im Fahrzeug angezeigte.


    Tatsache ist, ja beim "Ballern" ist man definitiv schneller, wieviel (resp. wie wenig) ist dann abhängig von den Streckeneigenschaften, Betrieb, Baustellen, Wetter etc.


    Die Frage für mich ist dann eher, in welchem Verhältnis steht die eingesparte Zeit, zu Risiko, Verbrauch, Belastung (Mensch und Maschine), Abnutzung etc.


    Mein Fazit ist klar: Risiko, Verbrauch, Belastung, Abnutzung (Mensch und Maschine) etc. stehen für mich in keinerlei Verhältnis zur eingesparten Zeit!


    Deswegen :thumbup: für und zu deinem Beitrag.

    Danke @alle, die hier regelmäßig reale Messwerte und Erfahrung für den 60er posten.


    Meinem Eindruck nach haben hier viele 80er Fahrer das dringende Bedürfnis Leuten die vernünftigerweise 60er fahren zu erklären, dass ihre Akkus zu klein sind.

    Nein definitiv nicht!!! Wie geschrieben ich hatte beide, gleichzeitig. Diese wäre eine pauschale Aussage die stimmt immer nur in einem gewissen Bereich.



    Ich muss den Akku auslegen für 90% meiner Strecken.


    Unter reinen Streckengesichtspunkten....

    Wenn dies ausschliesslich Kurzstrecken sind, würde sogar ein 50er oder sogar kleiner reichen.

    Der 60er ist nach meiner Erfahrung ein guter Kompromiss für diejenigen die 90% kürzere Strecken fahren, aber gelegentlich auch mal Langstrecke (Urlaube)

    Der 80 ist für alle die regelmässig Langstrecke fahren die bessere Wahl, logisch, weil weniger Ladepausen.


    Es ergeben sich aber weitere Gesichtspunkte, je nach Voraussetzungen:


    - Kannst Du zu Hause oder während der Arbeit laden, prima, kannst du es nicht ist ein grösserer Akku eine Überlegung

    - Reist du überwiegend mit Bus, Bahn oder dem Flieger in den Urlaub... dann kann sogar ein kleinerer Akku eine Überlegung wert sein. Hier vermisse ich den Skoda City go e.

    - und die Finanzen sind auch nicht ganz unwichtig. Ich ziehe den Hut, vor jedem der anstatt sich mit seinem Budget einen gebrauchten Verbrenner, lieber ein teureren, aber dann vielleicht mit einem kleinerern Akku kauft.


    Fazit: Der 60er Akku ist nicht zu klein und auch nicht zu gross, es kommt immer darauf an. Für mich, wie geschrieben, ein guter Kompromiss.

    Das es Mazda nicht peinlich ist ein Fahrzeug mit den technischen Eigenschaften Ende 2025 noch auf den Markt zu werfen. Ein "Long Range" Modell mit 90kw Ladeleistung und knapp 50 Minuten von 0 auf 80%. Wer denkt sich das aus?

    Naja von 0% auf 80% wären bei 90kWh Akku mit einer max Ladeleistung von 165 kW, 47 min für ca 72 kWh. So langsam ist das dann auch nicht.

    Man muss sich aber die Ladekurve in der Praxis dazu anschauen.


    Wir laden von 10 auf 80 in ca. 30 min.

    Am besten läuft das System zusammen mit einem Heimspeicher. Dann kann man als Ladeintervall ruhig 10 Minuten einstellen und er nuckelt dann ergänzend aus dem Speicher, wenn die PV-Leistung kurzzeitig einbricht.

    Genau So auch bei mir, ich nutze den Hausspeicher ebenfalls als Puffer für kurze Wolkenzeiten, allerdings schaue ich mir genau an wie die Situation ist.

    Ist es wirklich beständig leicht bewölkt, ziehe ich auch gerne die vollen 10kWh aus dem Hausakku, dann sind es ja meist nur Minuten bis wieder die Leistung vom Dach kommt. Den Hausakku kann die Anlage auch laden wenn ich wieder unterwegs bin. Kommt halt immer darauf an.

    Ich für meinen Teil komme im Alltag auch mit der "kleinen" 60 kWh-Batterie gut hin und vermute, dass es bei entsprechender Ladeinfrastruktur für sehr viele, wenn nicht sogar den meisten Privatfahrern, reichen würde. An das Laden wird sich auf der Zeitachse die Mehrheit gut gewöhnen, genauso wie ans Gurt anlegen, TV-streamen oder Handy laden, und die Urlaubsreisen werden dann wie selbstverständlich nicht mehr (wie vermutlich jetzt überwiegend auch schon) nicht mehr mit 1000km am Stück gereist.

    Ich denke du bist da genau auf dem richtigen Weg. Wir hatten vorher auch einen 60er und einen 80er. Der 60er hat sich im tagtäglichen Betrieb bewährt und war mehr als ausreichend. Auch mit dem 60er sind längere Reisen möglich. Nach unseren Erfahrungen hat er auch vergleichbaren Strecken einen kleineren Verbrauch als der 80er. Ganz grob gerechnet hast du ca. 100 km weniger Reichweite als im 80er. Je nach Streckenlänge macht das am Schluss dann vielleicht eine Ladepause mehr aus.


    Die Ladeinfrastruktur ist natürlich in den jeweiligen Ländern unterschiedlich. D, F, CH, A, NL, nach meiner Erfahrung überhaupt kein Problem entlang der Hauptrouten. Was mich noch ärgert sind die unterschiedlichen Tarifstrukturen mit teilweise deutlich überhöhten Preisen wenn man nicht genau schaut.

    Dieses wenn und dann aber dabei ist ein tägliches Ärgernis. Ich komme ganz gut mit dem Ionity Tarif durch, wenn mal kein Ionity vorhanden ist, kann man vorab eine Alternative dazu buchen.


    Ob man 1000 km am Stück fahren will ist Geschmackssache, ja ich fahre solche Strecken auch im Anhängerbetrieb, aber eher selten im Jahr.