Beiträge von ferreron

    Hier mal ein Update bezüglich Verbrauch meines IV 60 mit einer Vergleichsfahrt Sommer / Winter sowie meine Jahresendabrechnung.

    Diese Woche habe ich meine Fahrt vom Breisgau nach Oberschwaben und zurück wiederholt, welche ich im Sommer bereits gemacht habe. Die Temperaturen lagen so im Schnitt bei 9 Grad, d.h. keine Akkuheizung und nur moderate Innenraumheizung nötig. Die Sonstigen Bedingungen waren vergleichbar wie im Sommer. Die Route und auch die Durschnittsgeschwindigkeit war fast gleich. Wichtigster unterschied Temperatur 9 statt 25 °C und Winterräder Hankook Icept evo 3 auf Borbet Z Felgen statt 19 Zoll Aero Sommerräder.


    Hier der Link zum Bericht der Tour im Sommer.

    Skoda Enyaq iV 60 Reichweite und Verbrauch - Erfahrungen aus der Praxis


    Ergebnis für diese Strecke laut Bordcomputer:

    Verbrauch Sommer: 14,5 kWh / 100 km

    Verbrauch Winter: 18,3 kWh / 100 km


    Ich hatte ehrlich gesagt bei den "milden" Temperaturen mit weniger Unterschied (also geringerem Verbrauch) gerechnet. Deshalb wollte ich nochmal überprüfen ob das plausibel ist und habe die Route auf https://www.ecalc.ch/evcalc.php nachgebaut und den Rechner mit den entsprechenden Daten gefüttert inklusive Reifen, Temperatur und Nebenverbraucher.


    Ergebnis aus Rechner für diese Strecke:

    eCalc Verbrauch Sommer: 14,2 kWh / 100 km

    eCalc Verbrauch Winter: 18,5 kWh / 100 km


    Da bin ich doch wieder verblüfft wie genau der Rechner ist, wenn man ihn mit den korrekten Daten füttert. In diesem Fall gerade mal eine Abweichung von 0,3 kWh / 100 km.

    Da ich etwas die nicht ganz so effizienten Winterreifen in Verdacht habe, hab ich im Rechner dann noch mal probiert wie der Winterverbrauch anstatt mit meinen Hankook Winterreifen (C) mit Michelin Ganzjahresreifen (A) aussehen würde. Hier spuckt der Rechner dann 17,4 kWh / 100 km aus. Wie ich finde, mit 1 kWh / 100 km ganz ordentlicher Unterschied. Ich würde evtl auch deshalb mittlerweile zu Ganzjahresreifen (im Winter statt Winterreifen) greifen.


    Auf der Rückfahrt habe ich die Strecke darüber hinaus auch noch mit Carscanner aufgezeichnet (leider bei der Hinfahrt abgestürzt). Interessante Erkenntnis war hier für mich, dass auf den 170 km insgesamt ca. 7 kWh durch Rekuperation "geladen" wurden. Auch wenn es über den Schwarzwald ging und ich mit hohen Zahlen gerechnet habe, zeigt es wie ich finde dennoch wie viel Energie früher einfach über die Bremsen in die Umgebung verpufft ist.



    Da ich mittlerweile auch das Auto 6 Monate habe und das Kalenderjahr rum ist, habe ich auch mal eine Jahresabschlussrechnung gemacht.


    Ergebnis:

    ~ 8000 km, Laternenparker, (Vor-) Klimatisierung immer aus Akku.


    Durschnittsgeschwindigkeit: 51 km/h

    Duchschnittsverbrauch laut Bordcomputer: 18,1 kWh / 100 km

    Ungefährer Verbrauch laut Aufzeichnungen (Tronity / Energiezähler / Abrechnungen): 21,3 kWh / 100 km

    Ich bin soweit eigentlich zufrieden, und es deckt sich ziemlich mit meinen Annahmen.

    Enyaq-HB

    Ich persönlich bin der Überzeugung, dass der Fahrmodus selbst kaum Einfluss auf den Verbrauch hat. Aber wiederum deine Fahrweise und Heizverhalten. Um gute Verbrauche zu bekommen gilt es vorausschauend und gleichmäßig fahren, ggf. niedrigeres Tempo bevorzugen. Zusätzlich noch die Heizung ein paar Grad zu reduzieren.

    Ansonsten D ist sparsamer als B. Ob Eco/Normal/Sport, schätze ich als egal ein, wenn ich in Sport die Heizung niedriger Stelle und zurückhaltend fahre, wird der Verbrauch vergleichbar sein.

    Daher wäre doch der 50er von der Kapazität her völlig ausreichend, oder sehe ich das falsch? Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.

    Mit dem Profil auf jeden Fall, wenn du Zuhause laden kannst. Selbst unter schlechten Bedingungen sind 150 km auch nach ein paar Jahren und alterndem Akku noch drin. Wenn dich die genannten Einschränkungen nicht stören, spricht meiner Meinung nach nichts gegen den 50er.


    Mir fällt gerade noch ein, dass es glaube auch Unterschiede in der Soundanlage gib (4 Lautsprecher vs 8 oder so). Weiß aber nicht ob das mit einem Paket comfort 50 oder Innenausstattung dann wieder dabei ist. Vielleicht nochmal prüfen wenn Ausschlaggebend.

    • Nicht alles an Sonderausstattung verfügbar
    • 2 phasig statt 3 phasig AC (7,2 statt 11 kW)
    • (Bis vor kurzem noch nur 50 kW DC möglich, das wurde glaube mittlerweile erhöht)

    Ich habe mich damals speziell wegen 11 kW AC laden für den 60 entschieden, da ich nicht Zuhause laden kann, und somit jede kWh die ich bei Gelegenheit nachladen kann hilfreich ist. Ansonsten wäre es bei mir vermutlich auch der 50er geworden. Und so freue ich mich halt an der besseren Beschleunigung und hab quasi ein paar Jahre Akku Degradationspuffer bis meine Batterie auch auf 52 kWh ist.

    Ich hätte eigentlich sogar lieber, dass dies über Android Auto funktioniert. Also aus meiner Sicht sollte die Forderung an Google und nicht an Skoda gestellt werden.

    Wahrscheinlich sind die Apps schnell eingebaut (falls die Architektur sowas vorgesehen hat), aber sie müssen auch gepflegt werden. Andernfalls hat man die Apps zwar drin, aber nach ein paar Jahren kann man sie nicht mehr benutzen. So wie bei den meisten Smart TVs die ich kenne. Hier sind die externen Geräte wie Fire TV oder ähnliches aus meiner Sicht die bessere, weil aktuellere, Wahl. Genauso sehe ich es auch bei Entertainment im Auto. Das "Display" soll die Schnittstellen bieten um die Dinge anzuzeigen, aber um die Bereitstellung der Informationen kann aus meiner Sicht gerne auch über Android / Apple erfolgen.


    Und wenn ich zu Tesla blicke, klar geht da mehr, aber 1. auch nicht alles ging von Anfang an und 2. geht dort kein Android Auto, was für mich persönlich noch schlimmer ist wäre.


    Meine Wunschvorstellung: Es gibt eine standardisierte Schnittstellen für Car Infotainment Systeme, über diese können jegliche Zuspieler verwendet werden. Android Auto ist aus meiner Sicht schon sehr weit hier. Man müsste sich "nur" noch dahingehend öffnen im Stand alle Apps zu zulassen.

    Nee, evtl. einen Hybrid. Die Wallbox will ja auch noch „arbeiten“

    D.h. du kannst Zuhause laden? Dann hast du ja tatsächlich nur ein finanzielles Problem? Wie gesagt die Akkuheizung wird keine 100 Eur im Jahr verbrauchen. Und ansonsten auch ein Hybrid will geheizt werden, ich glaube da würdest du nichts gewinnen, nur ein Verbrauch von 30 kWh / 100 km gegen einen Verbrauch von 30 kWh / 100 km + 2 l Benzin eintauschen.

    Kann mal jemand etwas zum Abrollgeräusch des Hankook Winter i*cept evo 3 sagen?

    SIe sind definitiv lauter als die originale Hankook Sommerreifen. Bis so 70 kmH fallen sie mir nicht sonderlich negativ auf. Darüber sind sie schon deutlich wahrnehmbar und ich finde auch etwas zu laut. Mittlerweile habe ich mich aber auch schon wieder dran gewöhnt. Freue mich dennoch wieder auf den Sommer...

    Leider konnte ich sie noch nicht im Schnee fahren. Aber bei trockener und nasser Fahrbahn sehe ich schon oft das ESP eingreifen (in Kurven). Allerdings fehlt natürlich der Vergleich zu anderen Winterreifen und dass hier die Sommerreifen besser sind ist zu erwarten.


    Wenn der Preisunterschied nicht zu groß ist würde ich persönlich aber mittlerweile eher zu etwas leiseren wie Michelin Alpin oder so greifen. Mich hätten diese aber insgesamt 250 Euro mehr gekostet. Und das war es mir nicht wert.

    mkmbk Der hohe echte Verbrauch kommt eben durch das vorheizen (inklusive Batterieheizung). Wenn du aber 16 km pro Strecke fährst, brauchst Du dennoch "nur" alle 5 Tage laden. Kannst du Zuhause laden? Als Laternenparker ist die Akkuheizung tatsächlich ungeschickt (wie z.B. bei mir) Ansonsten aus meiner Sicht egal, da es auf Langstrecken kaum einen Einfluss. Rein von den Kosten her wird die Akkuheizung pro jahr vermutlich weniger als 100 Euro an Energiekosten verursachen.

    Ich habe grob geschätzt einen um ca. 30-35 Prozent höheren Verbrauch und eine entsprechend geringere Reichweite als im Sommer/Herbst.

    Also von ca. 16 auf 21 kWh / 100 km und Reichweite von ca. 380 auf 280 km.


    Auf Kurzstrecken macht sich auch die Akkuheizung bemerkbar, hat mich auch erst massiv gestört, aber rein finanziell sind das im Verhältnis Peanuts im Jahr. Und falls dadurch tatsächlich der Akku dadurch auch nur ein Jahr länger irgendwie genutzt werden kann, könnte es sogar von Vorteil sein. Wenn ich Zuhause laden könnte wäre mir es wohl ziemlich Wurst. So muss ich nun tatsächlich meine regelmäßigen Ladungen teilweise planen, was im Sommer gar nicht notwendig war.


    Generell finde ich aber diese Vergleiche hier schwierig, ich meine niemand hat die selben Fahrstrecken und Stile und diese haben nunmal einen erheblichen Einfluss auf den Verbrauch. Kurzstrecke auf der Autobahn, Zack 30 kWh, Langstrecke über Landstraße, geht auch im Winter mit 19 kWh. Eine Abweichung um 20 Prozent sind meiner Meinung keine Aufregung wert und völlig normal. Oder habt ihr früher auch immer gefragt ob der Motor kaputt ist, wenn das eigene Auto 7 l verbraucht, das vom Nachbarn aber nur 6 l?