Beiträge von dubito

    verwendet Dein Skoda Autohaus den korrekten OBD Stecker?

    Also Bitte, Michael ... Jetzt soll ICH überprüfen, ob die Vertragswerkstatt von Skoda auch weiß, wie sie und womit zu arbeiten hat?

    Bittest Du Deinen Zahnarzt vor der Füllung, Dir mal erst den Bohrer zu zeigen? :)

    Respekt dafür, wenn sich Fahrer auskennen, aber das kann doch nicht die Bedingung für eine fehlerfreie Funktion des Autos sein. Zumal, wenn man zum Skoda-Partner MUSS.

    Ich meine, es ist die verdammte Pflicht von Skoda, die Skoda-Partner früh genug sehr sorgfältig auf ihre Aufgaben vorzubereiten.

    Dass das Update lange dauert, hatte ich hier schon vor Wochen gelesen. Auch, dass ein paar Leute danach Probleme hatten.

    Dann hab ich mich trotzdem dafür entschieden:

    1. Updates sind (fast) immer sinnvoll)

    2. Dies ermöglicht künftige Updates direkt „over the air“

    3. Endlich sollte es sinnvolle Funktionen geben, die mit beim Kauf (und auch im Playstore für die App) bereits versprochen worden waren – etwa, dass man das Auto per App abschließen kann, falls man das mal vergessen hat, oder dass man es so auf einem großen Parkplatz besser findet, wenn man es per App blinken lässt.


    Hier nun der Bericht meiner Odyssee (1. Teil).


    Mitte Oktober mein Anruf beim Skoda-Händler: Ich hätte gehört, dass man das Update .. und dass das kostenlos sei … und ob das stimmt.

    Ja. Stimmt. Und gerne. Ich bekam sofort zwei Termine:

    - Mittwoch, 16. November, 14 Uhr, Abgabe

    - Donnerstag, 17. November, 17 Uhr, Abholung


    Am Mittwoch war ich überpünktlich da, bekam den Abholschein (immer gut aufbewahren!) und am Donnerstag gegen 17 Uhr stand ich wieder in der Halle.


    Kramen in Unterlagen. Frau R. zeigte ein etwas ratloses Gesicht. Telefonat.

    Ich möchte mich in den Wartebereich setzen. Herr L. würde mich abholen. Wieder Telefonat. Es dauerte.

    Dann rief Frau R. mich heran und teilte mir mit: Das Auto ist nicht fertig. Und es würde heute wohl auch nicht fertig. Zwei der Updates seien drin, die übrigen brächen leider immer wieder ab.

    Natürlich habe ich gefragt, warum man mich nicht angerufen hat, das Problem war schließlich auch eine Stunde vorher schon da, ich hätte mir den Weg gespart. Aber sei’s drum.


    Neuer Termin: Freitag, 18. November, keine Uhrzeit, mein riefe mich an.


    Freitag, 16 Uhr, habe ich mich gemeldet. „Ja … gut, dass Sie anrufen!“

    Nee, eben nicht, gar nix gut.

    „Es tut uns so leid. Das Update läuft nicht. Es gibt Tausende von Fehlermeldungen.“

    Echt, Tausende? Das klingt beängstigend.

    „Wir haben schon längst bei Skoda angefragt, was wir machen können. Wir haben aber noch keine Rückmeldung.“


    Also: Wieder keine Abholung. „Wir rufen Sie aber ganz sicher an. Wir sind ja morgen bis 13 Uhr da, versuchen es weiter.“

    "Und dann ist Wochenende."

    "Ja - aber so ist das Auto jetzt nicht mehr betriebsbereit. Wir können es Ihnen deshalb nicht zurückgeben."

    Klar, halbes Update ist so gut wie gar keine Software.


    Samstag, 19. November,12 Uhr. Anruf vom Autohaus. „Wir haben leider keine guten Nachrichten …“

    „Hat sich Skoda denn mal gemeldet?“

    „Leider nein. Wir haben es aber immer und immer wieder versucht, der Wagen nimmt das Update nicht an.“

    Ich sage: „Ist schon etwas befremdlich, wenn ein Konzern nicht in der Lage ist, die eigenen Produkte upzudaten, oder? - Und ich weiß aus Foren, dass ich da nicht der Einzige bin mit solchen Problemen.“

    „Ach“, sagt sie, und man hört am Telefon schon fast so etwas wie Verzweiflung, „ich finde das ganz traurig. Zumal Skoda in solchen Fällen ja noch nicht mal bereit ist, ein Ersatzfahrzeug zu stellen.“ Ich hatte mich gar nicht getraut, danach zu fragen, aber jetzt war das ja auch geklärt. Weiter warten auf den Anruf „Sie könnnen Ihr Auto abholen.“


    Heute ist Montag, 21. November, kurz vor Mittag. Ich warte …


    (Fortsetzung folgt!)


    P.S.: Für die Wartezeit empfiehlt sich ein Artikel über die Probleme bei den Schwestermodellen von VW - die Haltung des Konzerns dazu kommentiere ich mal nicht:

    Volkswagen Software: "ID.-Fahrer sind in Holschuld" - eine Betrachtung
    Volkswagens Softwareprobleme bei den VW ID.-Elektroautos scheinen nicht gelöst. VW und ID.-Fahrer äußern sich zum aktuellen Stand & den Herausforderungen.
    www.elektroauto-news.net

    In den Diskussionen zur Klima-Entlastung durch E-Autos kommt fast immer nur der CO2-Ausstoß auf den Tisch ... immerhin seit einiger Zeit auch jener, der bei der Produktion von Verbrennern entsteht.

    Ich hatte da kürzlich mal einen ganz anderen Gedanken: Es geht um den Wirkungsgrad. Während unsere Autos bei 80 bis 90 Prozent liegen, kommen die Verbrenner kaum über 20 Prozent hinaus (korrigiert mich, wenn Ihr andere Zahlen habt).


    DAS heißt: 80 Prozent der Energie eines Verbrenners verschwinden als Wärme in der Atmosphäre.

    DAS heißt: Neben den Treibhausgasen, die das Sonnenlicht absorbieren, emittieren die Verbrenner jede Menge Wärme direkt (wer mal einen heißen Motorblock oder auch nur Auspuff berührt hat, weiß, was ich meine).


    Nun können wir mal rechnen:

    In Deutschland werden jährlich (so ganz rund) 40.000 Millionen (also 40 Mrd.) Liter Kraftstoff verfahren (Kraftfahrtbundesamt).

    Ein Liter Kraftstoff wiegt ungefähr 0,7 Kilogramm.

    Ein Kilogramm hat einen Energiegehalt von rund 12 kWh.


    Berechnen wir nun die freigesetzte Energie:

    40.000.000.000 Liter = 28.000.000.000 Kilogramm

    Dies entspricht 336.000.000.000 (336 Mrd.) Kilowattstunden (28.000.000.000 x 12 kWh) oder 336.000 Terawattstunden

    Von dieser Energie gehen - jährlich und allein in Deutschland - 80 Prozent als Wärme in die Luft: 268.800 Terawattstunden.


    Wohlgemerkt, hier geht es nicht um die Verschwendung fossiler Energie oder die CO2-Emission, sondern allein um die HEIZ-Wirkung von Verbrennungsmotoren.

    Diese Wärme bleibt ja schließlich auch im "Treibhaus" und sorgt, Jahr für Jahr und weltweit, direkt für die Klimaerwärmung, während der Treibhauseffekt ja nur die Wärmestrahlung der Sonne betrachtet.

    Darüber habe ich allerdings bislang noch keine Betrachtungen gefunden ... weiß jemand etwas darüber? Oder liege ich gedanklich völlig daneben?

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    Ist wohl ne rein hypothetische Frage. Da die technischen Innovationen, die ich mir erträume, wohl nicht vor Ende meines Leasing-Vertrages marktreif sind, könnte es sein, dass ich den Wagen dann doch kaufe.

    Skoda gibt acht Jahre Garantie auf den Akku (mind. 80%) ... und irgendwann ist er dann wohl dran mit Austausch, sofern der Rest des Wagens noch gut ist.

    Hat jemand ne Ahnung, ob ein Akkutausch überhaupt geht, und wenn ja, was das in etwa kostet?

    Auch wenn die Frage jetzt etwas zurückliegt ...

    Erst einmal: Der Durchschnittsverbrauch ist der Durchschnittsverbrauch - also das, was war, seit ...

    Demgegenüber ist das, was der Enny als Reichweite angibt, das, was er "vermutet" (und meiner Erfahrung nach ist er da meist recht optimistisch).

    Er schaut sich seine letzten 30 km (das hab ich hier irgendwo gelesen, klingt aber plausibel) an, fragt sich, wie er sich fühlt und schaut dann in seine Glaskugel.

    Soll heißen, die Vorhersage hängt von verschiedenen Faktoren ab:

    - Wie kalt ist es beim Laden? Bei kalter Batterie passt einfach weniger rein.

    - Wie warm ist es beim Fahren? Bei Kälte braucht er mehr.

    - Wie schnell warst Du die letzten Kilometer unterwegs? Autobahn heißt deutlich höherer Windwiderstand, er braucht mehr und merkt sich das auch.

    - Wie flott bist Du an den Ampeln angefahren und wie viel Bremsleistung hast Du der Rekuperation überlassen?


    Ich hab es schon erlebt, dass die Reichweite während einer Fahrt zugenommen hat, etwa nach einem Autobahnstück, wenn dann eine langsame, gleichmäßige Stadtfahrt folgte.

    Und auch umgekehrt: Dass die Reichweite auf der Bahn deutlich schneller abnahm als die tatsächlich zurückgelegte Strecke.

    Wenn ich heute gefragt werde: Welche Reichweite hat dein iV60? Sage ich: um die 300 ... WLTP ist er mit 405 angegeben, das ist absoluter Nonsens, das hat er noch nie geschafft.

    100 Prozent sind bei mir so etwa 340 bis 360 km. Erst war ich stinksauer, jetzt habe ich mich dran gewöhnt. Hab sowieso das Gefühl, dass die letzten Prozente sehr langsam geladen, aber schnell wieder verbraucht werden, deshalb lade ich nur noch bis 80 oder 85 Prozent, auch auf längeren Strecken - Ladestopps habe ich ja eh.


    Ärgere mich heute nur, dass ich die rund 4000 mehr für den iV80 nicht ausgeben wollte. Größere Batterie heißt ja nicht nur größere Reichweite, sondern auch (was viele nicht wissen) schnelleres Laden. Denn der Bereich bis 80 Prozent ist größer.

    Folgendes hatten wir ja schon mal durch:

    1-phasig lädt er ab 1,4 kW bis 3,5 kW

    3-phasig lädt er ab 4,2 kW bis 11 oder im Eco+ so viel, wie die Sonne hergibt


    Der "Gap" dazwischen ist das Problem (so lange die automatische Umschaltung nicht läuft), denn sobald sich mal kurz eine Wolke vor die Sonne schiebt, ist aus mit 3-phasig.

    Deshalb stelle ich oft lieber 1-phasig ein. Ist die Wolke weg, kommt Power, die aber nicht weitergereicht wird.


    Nun gibt es die Zappi auch in 1-phasiger Ausführung, und soweit ich weiß, liefert die bis zu 7 kW. Frage: Wie kann das überhaupt sein? Da müssten ja 30 Ampère fließen!

    Und wenn das tatsächlich klappt - kann man eine 3-phasige Zappi evtl. so einrichten, dass sie wie eine 1-phasige werkelt und KONTINUIERLICH von 1,4 bis 7 kW liefert?


    Klar, das nähme mir die Möglichkeit, mit 11 kW aus dem Netz zu laden, aber im Zweifel ist dies vielleicht das kleinere Übel ...