Beiträge von Stella

    Ich habe gerade diesen Artikel vom Focus gelesen. Demnach sind derzeit 12,4GWh an stationärem Stromspeicher installiert, hauptsächlich kleinere private Heimspeicher, mit einer monatlichen Zubaurate von 0,4GWh. Der jährliche Strombedarf in Deutschland liegt in der Größenordnung 500TWh. Bei der Dimensionierung eines Heimspeichers sagt man ja so Pi-mal-Daumen 1kWh Speicher je 1000 kWh Energiebedarf. Wenn man das mal hochskaliert, wären wir bei einem Speicherbedarf von ca. 500GWh. Damit ließen sich sicher nicht alle Lastspitzen abfangen, aber eine gute Basis sollte das schaffen. In dem Artikel geht es auch um die zukünftige Nutzung stillgelegter AKW, da diese bereits über eine ausreichend dimensionierte Netzanbindung verfügen. Das finde ich sehr sinnvoll. Wenn wir in den nächsten Jahren aufgrund weiter sinkender Speicherpreise und unter Einbindung der E-Mobilität (V2G, hat erhebliches Potential) am Ball bleiben, ist das Erreichen dieser 500GWh Kapazität auf jeden Fall realistisch.

    Es sei denn, Dieseldämpfe-inhalierende blaue Schlümpfe, die von Wasserstoff träumen, reißen das ganze mitm Ar... wieder ein.


    https://www.focus.de/earth/analyse/sogar-akws-werden-umfunktioniert-jetzt-kommt-die-grosse-speicher-revolution-nach-deutschland_id_259814872.html

    Was mir bei allen obigen Bildern auffällt ist, dass die KI scheinbar diesen Bereich am Fuße der A-Säule, wo beim Enyaq dieses schwarze Kunststoffteil sitzt (beim "normalen" gerippt, ansonsten mit Badge "RS" oder "Sportline" oder "Laurin&Klement" beschriftet) nicht sauber hinbekommt. Das ist aber auch ein sehr Enyaq-spezifisches Detail. Sieht auf den Bildern immer irgendwie geschwungen oder verwaschen aus.

    Wem gehört die Anlage? Dir? Dann gehören Dir auch ALLE Passwörter und Zugänge, die muss er dir aushändigen....

    Da hast du grundsätzlich erstmal recht. Aber es ist nicht ganz so trivial wie es aussieht. Ich habe mir den Technikerzugang geben lassen, musste dafür aber einen Wisch unterschreiben, der den Solateur aus der Haftung für den Unfug, den ich mit diesem Zugang treibe, entlässt. Denn man kommt damit an Einstellungen ran, wo man selbst als E-Ingenieur erstmal überlegen muss, was das für Auswirkungen hat.

    Es ist eigentlich an den WR-Herstellern, bestimmte Funktionen und Einstellungen aus der Technikerebene in die Kundenebene zu verschieben. Denn grundsätzlich ist es schon richtig, dass bestimmte Einstellungen, die ggf. Auswirkungen auf die Netzstabilität haben, nicht jedermann zugänglich sind.

    Ich brauchte das Technikerpasswort z.B. um das Laden des Hausspeichers von zusätzlichen Stromerzeugern im Haus AC-seitig zuzulassen (hier konkret ein zweiter WR) und auch bei der Nachrüstung eines weiteren Smartmeters am Modbus, da ich einen Großverbraucher separat im Portal monitoren wollte. Das sind so Sachen, die man auf Kundenebene unter "Erweiterte Einstellungen" führen könnte.

    Das ist bei mir so gemischt, teils-teils. Wenn genug produziert wird, bin ich da etwas großzügiger beim Verbrauch. Also da muss jetzt keine Einspeiserekord aufgestellt werden. Wenn im Winter grundsätzlich zu wenig PV-Strom vorhanden ist, versuche ich aber schon so gut es geht Netzbezug zu vermeiden und überhaupt Strom zu sparen. Letztlich ist das Verhalten monetär bestimmt. Die Einspeisevergütung ist gering, also nimm ruhig. Netzbezug ist teuer, also achte darauf. Grundsätzlich sensibilisiert das Vorhandensein des Monitorings durch die PV-Anlage allein aber schon sehr für das Verbrauchsverhalten.