Ich habe gerade diesen Artikel vom Focus gelesen. Demnach sind derzeit 12,4GWh an stationärem Stromspeicher installiert, hauptsächlich kleinere private Heimspeicher, mit einer monatlichen Zubaurate von 0,4GWh. Der jährliche Strombedarf in Deutschland liegt in der Größenordnung 500TWh. Bei der Dimensionierung eines Heimspeichers sagt man ja so Pi-mal-Daumen 1kWh Speicher je 1000 kWh Energiebedarf. Wenn man das mal hochskaliert, wären wir bei einem Speicherbedarf von ca. 500GWh. Damit ließen sich sicher nicht alle Lastspitzen abfangen, aber eine gute Basis sollte das schaffen. In dem Artikel geht es auch um die zukünftige Nutzung stillgelegter AKW, da diese bereits über eine ausreichend dimensionierte Netzanbindung verfügen. Das finde ich sehr sinnvoll. Wenn wir in den nächsten Jahren aufgrund weiter sinkender Speicherpreise und unter Einbindung der E-Mobilität (V2G, hat erhebliches Potential) am Ball bleiben, ist das Erreichen dieser 500GWh Kapazität auf jeden Fall realistisch.
Es sei denn, Dieseldämpfe-inhalierende blaue Schlümpfe, die von Wasserstoff träumen, reißen das ganze mitm Ar... wieder ein.