Beiträge von Hannes1971

    Ich zahle jetzt (E-Werk Mittelbaden, regionaler Anbieter) für Ökostrom im Hochtarif 28,19 Cent und im Niedrigtarif 24,84 Cent. Im Autotarif wären es 24,05 Cent rund um die Uhr. Wenn man dann noch betrachtet, dass man für den Autotarif einen zusätzlichen Zähler braucht und noch der Grundpreis von 6,98 Euro pro Monat dazukommt, rechnet sich das nicht wirklich. Zumal ich unter der Woche überwiegend im Niedrigtarif laden werde und tagsüber hoffentlich ordentlich PV-Leistung anliegt.

    Soeben bestellt: EVBox Elvi Wallbox 11 kW - WLAN / MID


    Lieferzeit: 50 Werktage - also 10 Wochen. Das wäre ca. Ende Mai / Anfang Juni.


    Mein Elektriker hat mir gersaten, die WB selber zu besorgen. Seine "Hauswallboxen" sind erst wieder im September lieferbar...

    ... mein ebenfalls seit 2016 in Betrieb befindlicher Sonnen-Speicher macht das schon. Das steuert der Betreiber (Sonnen!) Wenn nachts günstig Strom übrig ist, dann wird der Speicher geladen und bei Bedarf auch wieder etwas entnommen. Davon bekomme ich nur in der Auswertung meiner Smart-Home-Steuerung etwas mit. Daran verdient der Betreiber ja auch und stellt mir im Gegenzug 8.000 kWh im Jahr zu einem Festpreis von 29EUR (monatlich, vor Steuern) zur Verfügung.

    Das hat E3DC so ähnlich auch mal angeboten, leider eingestellt. Das war aber bei weitem nicht so günstig wie bei Dir.


    Musst Du dafür Speicherkapazität freihalten? Im Sommer ist mein Speicher abends voll, da würde dann z.B. keine Regelenergie mehr reinpassen...


    Im Auto könnte ich es mir so vorstellen, dass ich mir z.B. 70 % Akkukapazität für das Fahren reserviere und 30 % für die Netzspeicherung "vermiete". Das wären dann ca. 23 kWh, erheblich mehr als mein Speicher im Keller insgesamt hat. Wenn ich weiß, dass ich am nächsten Morgen eine weitere Tour machen muss, kann ich die 30% dann ja für den Netzbetreiber sperren.

    Wie schon von den Vorschreibern richtig gesagt wurde, wird dies ein Teil der Energiewende sein.

    Strom speichern!

    Da warte ich schon seit 5 Jahren drauf.


    Als ich 2016 meinen PV-Speicher beschaffte wurde dieser damit beworben, dass er Regelenergie speichern könne. Bereits damals hieß es, dass dann zu Zeiten von hoher Verfügbarkeit erneuerbarer Energien im Netz der Speicher mit verbilligtem Regelstrom aufgeladen werden kann. Dies werde demnächst umgesetzt, hieß es damals. Seither nichts mehr davon gehört.

    Stromzähler im Sicherungsschrank nachrüsten ist immer möglich. Ist auch meine Option im Hinterkopf, weil bei den integrierten in der Box auch ein Fragezeichen vom Steuerberater kam in wie weit die dann wirklich als offiziell anerkannt werden.

    Mein sich täglich erweiternder Wissensstand ist, dass ein MID-Zähler in der Wallbox ausreicht, um geladenen Strom gegenüber dem Arbeitgeber oder dem Finanzamt abzurechnen. Wenn Du den Strom "verkaufst", muss es ein geeichter Zähler sein. Das wird für Privatleute wohl eher wenig Bedeutung haben.


    Auf keinen Fall ausreichend ist es, wenn die Strommenge über die Software berechnet wird, ohne "richtigen" Zähler. Deshalb habe ich von der Go-E Home fix auch Abstand genommen.

    Ich bin recht froh, den Enyaq als Firmenwagen von meinem AG für 3 Jahre geleast zu bekommen. Ich gehe davon aus, dass sich die Technik bei den BEV allgemein rasant weiterentwickelt, so dass zum einen das Risiko eines niedrigen Wiederverkaufswert mein AG trägt und ich zum anderen so die Möglichkeit habe, in drei Jahren auch wieder den dann aktuellen Stand der Technik zu bekommen.

    Ich bin daher noch immer fasziniert wie es möglich war diese doch knackigen Ziele mit hohen Strafen einzusetzen entgegen der starken Lobbies. Ich vermute da habe ein paar geschlafen und das nicht wirklich richtig geschnallt was das für die Autoindustrie bedeutet.


    Ich würde eher sagen, VW und die anderen, die sich nicht haben erwischen lassen, haben dafür gesorgt, dass ihre Lobbyisten zumindest vorübergehend nur wenig Gehör gefunden haben.


    Das sollte gerne so bleiben...

    Zunächst würde ich einfach einmal behauptet, das i3, Leaf, e-Golf's, diverse ZE's und Zoe sicher auch ohne Tesla die Mobilitätswende geprägt hätten.

    Ich würde eher behaupten, diese sind erst durch das Aufkommen von Tesla zu gebrauchstauglichen Fahrzeugen entwickelt worden.


    Zumindest der E-Golf war doch in seiner ersten Version ein "Abwehrangebot". Herausgebracht um zu scheitern. Sein Zweck war doch zu zeigen, dass kein Mensch ein E-Auto haben will und doch lieber Diesel weiterentwickelt werden sollten. Erst als Tesla gezeigt hat, dass man E-Mobilität alltagstauglich auf die Straße bringen kann, sind die anderen wach geworden.


    Und nein: mit 160 habe ich keine Probleme. Mit einem TL von 130 hätte ich auch keine...