Beiträge von Hannes1971

    Wer ein eAuto für 40+x kauft kann auch die paar Kröten für die Wallbox locker machen...ein Satz Winterreifen kostet mehr..

    Nö. Ich kaufe kein Auto für 40+x, das tut mein Arbeitgeber für mich. Wegen der Förderung der WB bin ich überhaupt erst auf die Idee gekommen, beim fälligen Wechsel des Firmenwagens einen Enyaq in Betracht zu ziehen. Da habe ich dann den AG locken können mit: ich Wallbox, Du Elektroauto.


    Ohne den günstigen Eigenstrom wäre das Elektroauto für den AG unattraktiv gewesen, hätte ich die Gesamtkosten für die WB, in Summe ca. 1.500 Euro, komplett selber tragen müssen, wäre das ganze für mich unattraktiv gewesen. Dann wäre es ein Touran oder ein S-Max geworden...

    Ich habe einmal versucht mit Android-Auto eine Whattsapp-Nachricht per Spracheingabe zu beantworten. Dies wurde vom Infotainment mit einem elektronischen Pfeifen und Totalabsturz beantwortet. Es hat sich zwar nach ca. 1 Minute wieder von selbst gestartet, künftig lasse ich das aber lieber...


    Als ich neulich versuchte, die vom Navi vorgegebene Route (sie haben auf der A5 20 Minuten Verzögerung, es gibt keine bessere Route) mit Google Maps verifizieren zu lassen, nur kurz nachgeschaut, Google-Maps war der gleichen Ansicht, Maps wieder geschlossen, waren anschließend im Fahrerdisplay die Navianweisungen verschwunden. Nach dem Löschen der Route im Navi und der Neuberechnung waren sie wieder da.

    Den Speicher verbuchst du sicher unter Hobby

    Fürs gute Gefühl und weil 25% der Investsumme der Staat übernommen hat. Gut möglich, dass sich die Anlage ohne Speicher noch besser rechnen würde, allerdings könnte ich dann nicht stolz schreiben, dass ich (vor der Anschaffung des Enyaq) von April bis Oktober mein Haus vom Stromnetz hätte trennen können. So genau will ich es also vielleicht gar nicht wissen...

    wobei größere Anlagen natürlich noch mehr Eigenverbrauch ermöglichen

    meine Eltern haben mit ihrer 27kWp Anlage den Netzbezug halbiert (ohne defizitären Speicher)

    Das hat unser Solarteur schon gut durchdacht. Außerhalb der Heizsaison kommt fast der gesamte Strom vom Dach. In der Heizsaison (Wärmepumpe), die ja nun einmal auch in die sonnenarme Zeit fällt, wäre eine Versorgung über PV quasi nicht möglich. Darüber hinaus ist unser Dach auch voll.


    Bilanziell sind wir aber autark. Hätten wir einen Speicher, der den gesamten eingespeisten Strom aufnehmen könnte, würde der über den Winter vollkommen ausreichen. Allerdings ist auch da der Enyaq noch nicht berücksichtigt.

    Nach den ersten Langstreckenfahrten muss ich sagen, dass das Navi soooo schlecht gar nicht ist. Zumindest um Welten besser als das DiscoverMedia im Sharan. Noch habe ich mir mein TomTom nicht zurückgewünscht.


    Der größte Knackpunkt ist, dass das Navi gerne 50kW-Säulen vorschlägt. Ich vermute, der Dame hat keiner mitgeteilt, dass mein Enyaq die Schnellladeoption hat. Wenn das in einem Update behoben wird, dass man also zumindest manuell Mindest-Ladeleistungen vorgeben kann, wäre das Hauptärgernis schon einmal behoben. Wenn man dann noch seine Ladekarten hinterlegen kann, so dass z.B. nur Ladestationen angezeigt werden die den Power Pass akzeptieren, wäre es ein Traum. Dann würde ich dem Navi sogar verzeihen, dass er eine Zwischenladung 20 km vor der Heimat verlangt und dort offensichtlich (anhand der neu berechneten Ankunftszeit) vollladen möchte...


    Workaround: pACC von 130 auf 120 reduziert, dann kam ich mit 7% Restladung zuhause an...


    Übrigens:

    Eine Nachrecherche mit der EnBW-App (die Power Pass-App ist in dieser Hinsicht ja völlig unbrauchbar) hat ergeben, dass direkt neben der vorgeschlagenen 50 kW-Ladesäule häufig auch ein HPC steht. Aber, wie gesagt: die Dame kennt anscheinend nur den 50 kW-Standard-Anschluss und sucht dazu passende Ladesäulen.