Beiträge von Hannes1971

    Kann das sein, dass Ihr Euch hier die Sache schönrechnet. Hier drei Thesen von mir:


    1. Wir werden mit dem BEV berghoch mehr verbrauchen, als wir bergab zurückgewinnen können

    2. Da der BEV im Vergleich zum Verbrenner viel schwerer ist, steigt der Verbrauch berghoch mehr als beim Verbrenner

    3. Verbrauch auf flacher Strecke mit konstanter Geschwindigkeit ohne jegliche Rekuperation wird niedriger sein als bei gleicher Geschwindigkeit hoch und runter (Höhenmeter = Tiefenmeter)

    Meine Zahlen sind abgelesene Zahlen, da ist nix schöngerechnet. Bei der Schwarzwaldquerung ging eine Autobahnetappe voraus, die den Verbrauch hochgejagt hat (hatte ich ja beschrieben), beim Fjüelapass lag der Zielort auf der Nordseite 1.000 m tiefer als der Startort auf der Südseite. Nicht mehr und nicht weniger.


    Und Karls These 4 gleicht Deine These 2 mehr als aus.

    Bei mir ist direkt links über dem Go-e ein Halter für Gartengeräte (Besen, Harke usw.), die man da reinsteckt und die sich dann mittels Schwerkraft selbst festhalten. Da ist genau der letzte Slot frei und nimmt jetzt immer den Typ-2-Stecker auf. Macht sich super.

    Wenn der Stellplatz ohne Überdachung ist, würde es bei der Lösung aber genau in die Kontakte des Steckers regnen. Bei den üblichen Steckerhaltern sind die Kontakte geschützt.

    natürlich zeigt der Verbrenner unten mehr an. Der Verbrenner rechnet genau wie das E-Auto. Wenn ich am Sonntag mit meinem Sportsvan 1,2 TSI von einer langen Vollgasfahrt komme habe ich mit halb vollen Tank noch ca. 160km Reichweite. Das zeigt er dan auch morgens auf den Weg zur Arbeit an. Wenn ich die 10km absolviert habe, sind es immer noch 180km abends zu Hause habe ich noch 190km und am Wochenende habe ich wieder 370km. Was ja auch logisch ist. Sonntag Abend bin ich 100km mit ca. 16l/100km gefahren. Also komme ich mit den restlichen 25l ca. 160km. Dann fahre ich jeden Tag insg. 20km mit 5l/100km. Also habe ich Freitag Abend mit den restlichen ca. 20l noch theoretisch 400km

    Und wie viel mehr Sprit als oben ist beim Verbrenner unten im Tank?

    Wenn man zuerst bergauf fährt, wird der Akku ja entladen. Und bei der anschließenden Fahrt bergab kommt der größte Teil wieder in den Akku zurück.

    Was passiert aber ,wenn man in der umgekehrten Reihenfolge fährt? Der Akku ist dann ja voll. Dann kann dann nicht rekuperiert werden. Dann muss man immer mehr bremsen?

    Zugegeben: Die meisten Menschen wohnen ja unten im Tal und sehr selten auf dem Berg, so dass dieses Problem eher selten auftritt.

    Hat da schon jemand Erfahrungen?

    Genau deswegen wäre es ja unklug, z.B. am Brenner (da stehen Ionity HPC) vollzuladen.

    Nun ja, aber das Gebirge ist auch das perfekte Beispiel für die Verbrennerfraktion gegen das E-Auto. Einfach deine Strecke wieder zurückfahren.

    Auch dann rekuperiert das BEV bei der Passabfahrt und die Reichweite ist unten höher als auf der Passhöhe. Das kann der Verbrenner nicht, der Vorteil bleibt beim BEV.


    Für die Südtirolreise nächstes Jahr muss ich mir echt noch ausrechnen, wie voll ich den Akku vor oder auf dem Brenner mache damit ich in Bozen mit 90% SoC ankomme...

    Ganz einfach, da ich (ich spreche nur für mich) nicht die Bohne mehr Vertrauen in mein neues E-Auto, Skoda-Deutschland und die Werkstatt habe. Ohne Verbrenner-Zweitwagen (oder ein Fahrrad, App für ÖPNV,…) möchte ich aktuell noch nicht sein.

    Über das von dir angesprochene Thema Reichweite/Ladesäulen gibt es ja noch andere Aspekte, die ein Auto ausmachen…leider auch weniger erfreuliche.

    Soll ich Dir mal die Kontakdaten meines Kollegen mit einem nagelneuen Skoda Oktavia geben? Glaub mir, Deinen Zirkus kannst Du beim Verbrenner auch erleben. Der Kollege hat nur das Glück, einen starken Arbeitgeber (Dienstwagen) zu haben der zum einen jährlich 20 bis 30 Autos kauft und dessen Geschäftsführung zur Hälfte aus Rechtsanwälten besteht...

    Mir ist beim Originallack ein Orangenhauteffekt aufgefallen.


    Lack zu dick eingestellt (Viskosität) oder Schichtstärke zu hoch. Sollte bei einer industriellen Lackierung eigentlich nicht passieren. Ist außer mir noch keinem aufgefallen. Berufskrankheit aus meinem früheren Leben als Technischer Außendienst für Lackhersteller...