Beiträge von Hannes1971

    Ein Auto ist für die meisten Leute eine erhebliche Investition. Diese Investition soll möglichst alle Transportbedürfnisse abdecken, die man so hat. Warum soll man man ein 50000€ Auto (oder meinetwegen ein 15000€ Auto) kaufen, wenn man dieses dann alle Nase lang nicht nutzen kann.

    Ich gebe offen und ehrlich zu:

    Wenn es kein Firmenwagen gewesen wäre und ich nicht maximal 3 Jahre an eine eventuelle Fehlentscheidung gebunden gewesen wäre, wäre es (noch) kein Elektroauto als Familienwagen geworden. Aus eigener Tasche wären mir fast 60.000 € und das "Gebundensein" über einen wesentlich längeren Zeitraum, verbunden mit dem Risiko, dass man das Auto evtl. nicht wieder los wird, wenn es doch ein Fehlgriff gewesen wäre, zu viel gewesen. Da hätten wir uns erst einmal zurückgelehnt und eines Tages den betagten Roomster meiner Frau durch einen kleinen BEV-Jahreswagen ersetzt. So trägt das Risiko (das Stand heute keins war) mein Arbeitgeber...

    Also, wenn Du mit niedrigerem SoC anschließt, lädt er ganz normal mit ca. 11 kW?


    Ich habe gerade mal in die Historie meiner PV-Anlage geschaut, wo man auch die zeitlichen Verläufe des Hausverbrauchs nachvollziehen kann. Da ich nachts lade kann ich nicht sagen, ob er bei hohem SoC herunterregelt. Beim letzten Mal, als ich bis 100 % geladen habe, ist der Hausverbrauch konstant bei >11 kW verlaufen und dann schlagartig auf 200 W (Grundlast: Kühlschränke, Lüftungsanlage etc.) abgefallen. Da kann ich keine zwischenzeitliche Reduzierung auf 4 kW erkennen.

    Wie Praktikabel das nun ist darüber lässt sich streiten. Aber der § 19 Abs. 2 der Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) besagt ganz klar, das Ladeeinrichtungen bis 12 kVA bei dem Versorger anzumelden sind. Bei mehr wie 12 kVA ist es sogar genehmigungspflichtig. Da in dem Gesetztestext von "Ladeeinrichtungen" gesprochen wird und dies nicht näher eingegrenzt wird, gilt dies sowohl für feste als auch Mobile Ladeeinrichtungen.


    Wenn man den Lader hin und wieder extern nutzt .. naja wo kein Kläger da kein Richter... aber die meisten werden ihn Zuhause nutzen... und da verstehe aber auch nicht was das Problem ist, dem Versorger kurz ne Mail zu schreiben und die Wallbox oder den Mobilen Lader anzumelden. :/

    Die Frage ist was er dann macht, wenn Du auf eine feste Wallbox umstellst. Streng genommen müsste man dann erst den Ladeziegel ab- und die WB anmelden.


    Dazu kommt die Unwissenheit. Jeder den ich kenne, und da sind einige dabei die schon seit Jahren mit dem mitgelieferten Ziegel laden, hat erst mit der Beschaffung der Wallbox bzw. der Beantragung des KFW-Zuschusses überhaupt von der Anmeldepflicht gehört. Auch ich wäre nicht auf die Idee gekommen, dass die Nutzung eines mitgelieferten Ladeziegels anmeldepflichtig sein könnte...

    Bin heute mal an einen Schnelllader gefahren, Säule kann100 KW/h laden.

    Bin mit 41 % angekommen und komm nicht über 47,5 KW/h hinaus obwohl ich die erhöhte Ladeleleistung habe. Temperatur lag bei 7,0⁰. Hat da einer ähnliche Erfahrung gemacht? Akku war ein wenig vorgeheizt da ich 20 Minuten mit 11 KW/h geladen hatte.

    Ich würde mal behaupten, 11 kW Ladeleistung erwärmt den Akku kaum. Hier wurde schon mehrfach empfohlen, vor dem Ansteuern des HPC mindestens 15 Minuten 140 zu fahren, da dürften dann Entladeleistungen von ca. 25 kW anliegen. Von daher: 47,5 kW bei 41 % Start-SoC und kaltem Akku halte ich nicht für ungewöhnlich.

    Ich fahre im Jahr nur zwischen 12000 und 15000 km und werde nahezu immer zuhause Laden.

    Habe vorhin mal nach Tarifen geschaut (Powerpass) ohne Grundgebühr 0,79€ mit 4,99€ Grundgebühr für Enyaq Fahrer 0,49€

    Macht bei ca. 20 kwh Verbrauch 6 Euro pro 100 Km aus demnach würde sich die Grundgebühr vieleicht doch rechnen.

    Jedoch wenn ich das Richtig rausgefunden habe bedarf es noch einer Kredietkarte für die Abrechnung weitere 30 Euro bei meiner Hausbank.

    Meine Frage an die erfahreneren hier was gibt es für Alternativen und was braucht man um sicher überall laden zu können nur nicht unbedingt für 0,79€. Ich zahle ja auch keine Grundgebühr um zb. bei Aral tanken zu dürfen.

    Thema Kreditkarte: du musst ja nicht die teure Karte von der Hausbank nehmen, es gibt auch kostenlose Kreditkarten, bei denen die Gebührenfreiheit aber meist an einen Jahres-Mindestumsatz gekoppelt ist. Da musst Du mal bei Vergleichsportalen schauen. Leider ist es aber in der Tat so, dass für den PowerPass eine Kreditkarte gebraucht wird.


    Thema Grundgebühren:

    Da musst Du halt rechnen. Zwar hat der PowerPass eine Grundgebühr, dafür sind die Ladetarife bisher unschlagbar günstig und die Akzeptanz ist vergleichbar mit den Karten von EnBW und Maingau. Für mich, der ich 60.000 km pro Jahr fahre und davon 3/4 auf Dienstreisen, rechnet sich der PowerPass immer. Für jemanden, der nur gelegentlich am HPC lädt, sind wahrscheinlich Karten ohne Grundgebühr (z.B. EnBW) günstiger.


    Und ja, du kannst auch ohne Ladekarte an die Ladesäule fahren. Dann zahlst Du halt nur die teuerst möglichen Preise (Ad-hoc-Laden). Von daher: betrachte die Ladekarten einfach als Angebot, günstigere als die Ad-hoc-Preise zahlen zu dürfen. Und nein: du brauchst nicht 20 verschiedene Karten. Ich komme mit zwei Karten zurecht (PowerPass und EnBW), habe die EnBW-KArte aber im September 2021 das letzte Mal genutzt. Innerhalb Deutschlands käme ich wohl auch alleine mit dem PowerPass überall hin.

    Ja, hab ich auch gehört. Ich will aber drei Einzelsitze auf Schienen - die Entwicklung geht wieder mal sowas am Bedarf von Familien mit 3 Kindern vorbei (oder sehe nur ich das so?). Eine dritte Sitzreihe will ich auch nicht (maximaler Kofferraum). Der Alhambra (Sharan) ist da echt perfekt aufgestellt.

    Dito. Ein elektrischer Sharan wäre perfekt. So wie geschildert, wäre mir der ID.Buzz schon fast zu groß bzw. zu hoch. Das Platzangebot bei vollständig vorhandener Alltagstauglichkeit (Tiefgarage etc.) war ja der Riesen-Pluspunkt beim Sharan...


    ...aber, wie sagte mir ein VW-Verkäufer:

    Bei denjenigen, die den Sharan wirklich brauchen, fehlt meist das Geld für einen Neuwagen. Als Gebrauchtwagen ging der Sharan sehr gut, leider als Neuwagen nicht. Dienstwagenfahrer haben den Sharan nur selten geordert (ich war so einer), gut betuchte Familien griffen gleich zum Bus...

    Die Idee, dass man Fehler in den HERE Karten korrigieren kann, ist an sich sehr gut. Aber die Umsetzung ist frustrierend.

    So vergrault man die die Leute einfach wieder :(

    Soeben noch mal bei HERE nachgeschaut: dort sind die Geschwindigkeitsdaten so hinterlegt, wie ich sie im Juni eingetragen habe,


    Karl:

    Das erklärt aber nicht, wieso Skoda beim letzten Update nur die eine Hälfte der Korrekturen übernommen hat, die (gleichzeitig vorgenommene) andere Hälfte aber nicht.

    enopol wie oft musstest du denn schon an das gelbe Ladekabel, wenn den Kofferraum bis unters Dach voll ist?


    Ist es dann nicht vielmehr so, dass man in dem Fall sowieso am HPC läd?

    Ich muss bzw. will jede Woche beim Einkaufen ans Ladekabel, dann habe ich den Kofferraum voll mit Leergut. Am Ende des Einkaufens voll mit den Einkäufen. Ich verschenke also wertvolle Lademinuten, da ich erst den Wagen holen und das Leergut ausräumen muss und nachher erst abstöpseln und dann den Wagen leerräumen kann.


    Bei den Dienstreisen habe ich abends im Hotel oft den Kofferraum voll mit Ausrüstung. Die Sporttasche mit Klamotten etc. liegt dann auf dem Rücksitz.

    22.1 habe ich auch, ganz ohne Reset o.ä. Den musste ich einmal machen, um vin 21.7 auf 21.9 zu kommen, nachdem er aber 21.5 auf 21.7 ohne Probleme aktualisiert hat.


    Absurd:

    Für unseren Ortsteil waren falsche TL hinterlegt. Der gesamte Ort ist 30-Zone, schon seit mehr als 15 Jahren. Im Navi war aber hinterlegt, dass auf der Hauptstrasse und allen Straßen südlich davon Tempo 30 gilt, auf allen Straßen nördlich der Hauptstraße (wo auch ich wohne) 50. Ist man von der Hauptstraße rechts abgebogen, hat der Enyaq plötzlich beschleunigt.


    Das habe ich bei HERE bereits im Juni korrigiert, bis 21.11 wurde die Korrektur aber nicht übernommen. Mit 22.1 hat er jetzt die Straßen im nordwestlichen Bereich korrekt mit 30 hinterlegt, für die Straßen im nordöstlichen Bereich nach wie vor 50. Mit dem unschönen Effekt, dass wenn ich bei mir losfahre und auf der parallel zu Hauptstraße verlaufenden Straße nach Westen fahre, das Auto nach ca. 100 Metern plötzlich beschleunigt.


    Ich habe im Juni definitiv bei allen Straßen das Limit korrigiert! Mal sehen, was bei 22.3 passiert...