Beiträge von Hannes1971

    Ich dachte Feuerwehr kann nur Wasser? Das Tauchbad ist doch ein bewährtes Mittel oder? Außerdem spült man doch nur seltene Erden in den Boden, daraus können spätere Generationen wieder Akkus bauen.

    Das Tauchbad bzw. der Abrollbehälter dazu war eine Anforderung eines Batterienherstellers, als in diesem Feld noch wenig Erfahrungen vorlagen. Sicher, damit kriege ich jedes Feuer aus und jeden Akku kalt... Anschließend hat der Hersteller das ganze nur geschickt vermarktet. Der Stand des Wissens und der Ausbildung ist mittlerweile weiter. Ausspülen tut man auch noch ganz andere Sachen, unter anderem Flusssäure...

    Generell:


    Wenn der Akku wirklich brennt, würden wir (Stand der Ausbildung der hiesigen Feuerwehr, erarbeitet durch die BF München) ihn einfach kontrolliert ausbrennen lassen (sofern die Umgebung nicht gefährdet ist). Das ist aber wohl nur in den allerseltensten Fällen der Fall. Meistens brennt das Auto "ganz normal" und der Akku ist in Gefahr, durch die Hitzeeinwirkung thermisch durchzugehen. Dann reicht ein einfaches Kühlen von außen, bis er unterhalb 85 °C ist (und auch bleibt!). Da wäre eine einfache Sprühvorrichtung angebracht, die man unter dem Auto platziert und unbemannt laufen lässt. Mit den ganzen Löschvorrichtungen wird vielfach ein Bedarf geweckt, wo eigentlich keiner ist...

    Also ich verstaue mein AC-Kable in der Kunststofftasche, die dem Transport-Paket beiliegt. Die findet ihren Platz links in der Aussparung im Kofferraum, so komme ich immer ran

    Da steht mein Sixpack Mineralwasser, das brauche ich deutlich häufiger als das Kabel. Und mein Liter Altöl aus dem Balkenmäher, das ich seit Wochen spazierenfahre und eigentlich schon längst beim Baumarkt abgegeben haben wollte (Thema Schusseligkeit...).


    Bevor gefragt wird: rechts sind der Verbandkasten und die Cargo-Elemente verstaut. Nach ersterem will ich im Fall der Fälle erst recht nicht lange kramen müssen, letztere benutze ich auch häufig.

    In der Regel werd ich daheim an der WB oder auf der Langstrecke an den CCS-Säulen laden und da sind die Kabel schon dran.

    Bei mir wird das Kabel hauptsächlich bei Hotelübernachtungen oder am Supermarktlader gebraucht. Selten bin ich auch mal bei uns im Parkhaus, wo man auch kostenfrei laden kann (wenn man einen der 4 Ladepunkte ergattert). In den ersten beiden Fällen ist der Kofferraum in der Regel voll. Nein, nicht mit dem Reisegepäck, das sowieso ausgeladen wird, sondern mit Ausrüstung die ich nicht jedesmal rauskramen möchte.


    Und ja: Dank meiner Schusseligkeit fällt mir natürlich immer erst auf dem Hotelparkplatz auf, dass ich das Kabel besser herausgeholt hätte bevor ich den Kofferraum vollpacke...

    Das würde ich so nicht unterschreiben: An einer Tankstelle, an der alle 5 Minuten jemand neues an der Säule steht, ist der Durchsatz an Käufern viel höher. Insofern könnte der Umsatz da genauso hoch, eventuell sogar höher sein.

    Ja, aber was nehmen die mit? Vielleicht eine Schachtel Zigaretten und ein Snickers. Der BEV-Fahrer hingegen will ja nicht schnell weiter und macht dann woanders Pause wo es schöner ist, er will (muss?) dort Pause machen wo er lädt.

    Alles was aufgestellt wird, hat seinen eigenen Lebenszyklus. Ich kann verstehen, dass IONITY kein Interesse daran hat, neben der Ladeinfrastruktur auch noch Wartung und Instandhaltung und Hygiene (Reinigung) von Tischen und Bänken zu übernehmen.


    Das kann nicht einfach so der Wartungstechniker für die Säulen übernehmen. Dafür ist seine Arbeitszeit zu teuer.


    Ladeparks wie in Hilden sind toll, so etwas wünsche ich mir sehnlichst flächendeckender. Das funktioniert, wenn sich ein Betreiber findet, der es aus Überzeugung startet und dann die Früchte in Form von Rendite erntet.

    Ionity könnte aber Gastronomen anlocken und denen Fläche oder fertige Gebäude verpachten. Das wäre eine Win-Win-Situation: Der Ionity-Standort wäre attraktiver und der Pächter würde (im Vergleich zu Tankstellenpächtern) aufgrund der längeren Verweildauern mehr verkaufen.