Beiträge von Hannes1971

    Ich verstehe rein technisch auch gar nicht, was die Feuerwehr für Probleme mit PV hat, speziell wie in diesem Falle nachts, wo die PV spannungsfrei ist. Klar, die Module behindern das Löschen rein mechanisch. Sie sind ja im Weg. Aber ich habe jetzt schon etliche Male gehört, dass die einen Dach-(stuhl)brand bei vorhandener PV bestenfalls kontrolliert ablaufen lassen, aber nicht löschen. Wegen Stromschlaggefahr. Auch nachts, wo Modulspannungen bis höchstens im niedrigen einstelligen Bereich liegen? Ist das wirklich so?

    Nein. Da wurde in den frühen 2000ern etwas Panikmache betrieben. Mit den Gefahren durch Strom hat die FW bei fast jedem Brandeinsatz zu tun. Bei uns werden z.B. noch in einigen Ortschaften bzw. Straßenzügen die Häuser über das Dach mit Freileitungen versorgt. Bis Nachts und am WE der Stromversorger vor Ort ist, vergeht schon mal eine halbe Stunde. Da stehen wir so lange auch nicht daneben und schauen zu, auch die Drehleiter nicht.


    Wieviel Spannung durch Beleuchtung erzeugt wird, kann man ja überschlägig berechnen. Ein Scheinwerfer hat eine Leistungsaufnahme von 1.000 W. Lichtleistung also allerhöchstens 200 W. Lasd im Einsatz mal 10 Scheinwerfer in Betrieb sein, von denen keiner (außer vielleicht zwei von der Drehleiter) direkt auf die PV-Anlage strahlen dann kann man abschätzen, wie wenig Leistung diese nachts durch die künstliche Beleuchtung umsetzt: vernachlässigbar.


    Beim Dachstuhlbrand ist die PV-Anlage allerdings lästig, da ich sie für einen Zugang von außen erst vom Dach flexen muss...

    Die Kunststoffe sind nicht das Problem, die sind selbstverlöschend nach UL!

    :D Hier sollte ein Schenkelklopfersmiley stehen...


    Ich habe in meinem früheren Berufsleben in meinem durch die UL zertifizierten Prüflabor so viele "selbstverlöschende" Kunststoffe abgefackelt...


    Nach UL brandgeprüfte Kunststoffe sind meist genau so selbstverlöschend wie die PU-Fassadenisolierstoffe. Sobald die in der Norm definierte eingebrachte Energiemenge überschriiten wird, geht es ab. Und das wird sie bei einem echten Schadenereignis häufig.

    Der frühestmögliche Termin ist allen Ernstes der 02.08.2022. Den habe ich nun auch gebucht.

    Ich fahre also jetzt ohne Stauinformation nach Südfrankreich. Und meinen Fehler im Elektrosystem kann ich bis dahin auch nicht klären.

    Wenn gerade ein generelles Problem mit den Stauinformationen besteht, hilft ein Termin in der Werkstatt genau gar nicht. Ich würde aber dabon ausgehen, dass das Problem Skoda bzw. VW bekannt ist (dürfte dann markenübergreifend sein) und früher oder später gelöst wird.


    Kann das Problem gerade selber nicht testen, bin noch mindestens bis Dienstag Covid-bedingt aus dem Spiel...

    Wenn Ihr aber meint, dass es mit Konfiguration und richtiger Handhabung deutlich besser wird, dann schaue ich mir das für die nächste längere Fahrt nochmal genau an.

    schau mal in den Codierungs-Thread. Der große Schwachpunkt ist, dass anscheinend bei allen Enyaqs der kleinste Akku und 50 kW Ladeleistung hinterlegt sind und er dann entsprechend wenig sinnvoll plant. Das kann man aber ändern, entweder indem man einen kooperativen Skoda-Händler findet (anscheinend eine seltene Spezies) oder sich per OBD11 selber hilft. Ansonsten hat das Navi auch eine Selbstlernfunktion, so dass es sich wohl irgendwann merkt, dass man z.B. lieber an Ladepunkten direkt an der AB lädt, dass man Ionity bevorzugt etc. Nur muss man es dafür auch fordern...