Beiträge von Hannes1971

    Ich durfte während des Navis mit einem T-Roc Langstrecke fahren. Einbaunavi: eine Generation veraltet ging gar nicht. Hinweg: Google Maps über Android Auto: naja. Für den Rückweg TomTom aufs Handy installiert: naja. Ich war froh, als ich den Skoda wieder hatte.


    Wenn ich voreingenommen wäre, dann für TomTom. Damit bin ich mangels tauglicher Festeinbau-Navis (über alle Marken hinweg) 10 Jahre Außendienst gefahren. Das Enyaq-Navi ist das erste, das mir besser als TomTom gefällt.

    Bezüglich Staus und Sperrungen ist das Navi so gut oder schlecht wie Google Maps. Ich habe schon ein paar "Vergleichsfahrten" gemacht, bei denen mich ein Arbeitskollege von Google Maps überzeugen wollte...


    Die Stauinfos kommen von TomTom, werden also durch die gleiche Systematik gewonnen wie bei Google Maps. Baustellenbedingte Sperrungen können nur angezeigt werden, wenn sie auch gemeldet werden. Komischerweise gab es da schon beides: bei Skoda angezeigt, bei Google Maps nicht und umgekehrt. Im Tunnel interpolieren kann Google Maps erst recht nicht. Und Ladeplanung schon gar nicht...


    Was ich sehr angenehm finde: es wird kein Umleitungsaktionsmus betrieben. Wenn sich Umfahren nicht lohnt, wird auch nicht umfahren. Andere Navis (z.B. TomTom) schlagen bei jedem Ministau sofort eine Umfahrung vor, häufig holt man dann nach Rückkehr auf die Autobahn den gleichen auffälligen LKW wieder ein den vor dem Abfahren schon Mal überholt hatte. Das ist mir im Skoda noch nie passiert.


    Ich gebe dem Skoda-Navi eine 2. Mir fehlt lediglich die Möglichkeit, manuell Straßensperrungen melden zu können um eine Umleitung zu erzwingen und bei der Ladeplanung dürfte es ein paar mehr Filtermöglichkeiten geben.


    Aber manch einer kann nur schwarz-weiß und erwartet absolute Perfektion. Vermutlich aus Trotz werden dann Alternativen empfohlen, die es auch nicht besser können. Vielleicht kommt gleich noch einer mit ABRP um die Ecke 🤣

    Sagen wir mal so: Mein nur für den Audi A4 freigegebener Adapter passte auch auf den Sharan und passt jetzt auch auf den Enyaq...


    ...obwohl ich auf vielfachen Wunsch einer einzelnen dann doch den Enyaq-freigegebenen Adapter bestellt habe.

    Ich hatte Ende August beim Servicepartner in der Nähe nach dem Update angefragt und direkt eine nicht gerade freundliche Abfuhr erlebt. Dieser Händler verkauft kein Skoda, ist aber als Servicepartner der VW Leasing gelistet.

    Das könnte damit zusammenhängen, dass das Durchführen des Updates von Skoda nicht allzu üppig vergütet wird und dass bei einem BEV auch kein lukratives Folgegeschäft (Inspektionen mit Ölwechsel etc.) zu erwarten ist. Und da er Dir ja nicht einmal eines Tages einen neuen Skoda verkaufen kann...


    Das darf aber alles nicht das Problem des Kunden sein.

    Dito. Abends wird er angehängt und auf 80 % geladen, dann bin ich jeden Tag für alle Eventualitäten, die mein Beruf so mit sich bringt, gerüstet. Vor geplanten Langstrecken halt auf 100 %.


    So ist sichergestellt, dass vor den meisten HPC-Besuchen eine gewisse Strecke gefahren wurde, wenn möglich bis in einen passenden SoC-Bereich. Klappt nicht immer, da ich natürlich Ionity bevorzuge. Oder, wie am Dienstag, dass der Rest-SoC für den Ionity-freien Sprung durch Frankreich nicht langt...

    Den erneuten Kauf einer Marke an der Werkstatt festzumachen, finde ich eh krass: Nur weil (mal übertrieben) einer unfähig ist, ist ja nicht gleich das Auto schlecht.


    Es ist ja überall so, dass man gute und schlechte Erfahrungen macht und wenn man wechselt, total glücklich wird ... oder noch enttäuschter.

    Wenn die eine Werkstatt schon aus dem Wechseln der Winterreifen einen Staatsakt macht (Terminvergabe nur nach Rückruf möglich, frühester Termin in 14 Tagen, dann aber nicht morgens oder abends sondern nur mitten am Tag etc.), was bei der anderen Werkstatt nie ein Problem war (Anruf am Montag: kann ich Donnerstag früh schnell zum Reifenwechsel durchkommen? Jou, komm vorbei) und das mit allem anderen auch so läuft, ist das bei zwei vergleichbar guten Autos bzw. Marken durchaus entscheidend.


    Ich bekomme sowieso alle drei Jahre ein neues Auto vom Arbeitgeber gestellt. Da habe ich überhaupt kein Problem, auch mal Fahrzeuge anderer Hersteller auszuprobieren...

    Die Schlussfolgerung von dubito, deswegen nun kein Auto aus dem VW-Konzern mehr fahren zu wollen, kann ich deshalb nicht ganz teilen, Inkompetenz, aber gottseidank gelegentlich auch noch das Gegenteil davon gibt es überall gleich verteilt.

    Wenn die Werkstatt einer anderen Automarke hier bessere Ergebnisse liefert, kann ich das durchaus nachvollziehen. Sollte ich nach der Laufzeit des Enyaq tatsächlich zum ID.4 wechseln dann ausschließlich deswegen, weil meine Lieblingswerkstatt nur VW und Audi schrauben darf, nicht aber Skoda und Seat.


    Obwohl der schon vor 12 Jahren bei unserem ersten Kontakt bei mir abgrundtief verschi... Glaspalast jetzt mit dem Skoda, nach einigen Anlaufschwierigkeiten, doch recht gute Ergebnisse liefert. Gerade das Update und alles drumherum (Leihwagen für drei Tage etc.) ist überraschend gut gelaufen.

    dubito


    Man könnte sogar die ganz harte Schiene fahren. Wenn das Auto aufgrund eines Fehlers des Autohauses nicht fährt, ist das ein Sachschaden. Ob dies das Steuergerät ist oder eine falsch aufgespielte Software ist unerheblich. Entscheidend ist, dass das Auto durch das fehlerhafte Handeln der Werkstatt nicht funktionsfähig ist.


    Dann liegt ein Sachschaden vor, den die Werkstatt für Dich kostenlos beheben muss. Außerdem resultiert aus dem Sachschaden ein so genannter Sachfolgeschaden: Deine ausgefallene Mobilität. Auch dafür muss die Werkstatt in voller Höhe haften. Stellt Sie Dir kein Fahrzeug zur Verfügung, könntest Du Dir ein angemessenes Fahrzeug woanders mieten und der Werkstatt die Kosten weiterleiten, Deine Bahnfahrkarten einreichen etc.


    Der Knackpunkt ist: Du musst der Werkstatt nachweisen, dass sie einen Fehler gemacht hat. Die wird versuchen, den schwarzen Peter an Skoda weiterzureichen. Wenn sie damit Recht hätten, wäre Skoda in der Pflicht, da sie dann ja einen Fehler in ihren Updateprozessen haben, der den Sachschaden verursacht hat. Höhere Gewalt (Blitzschlag in die Stromleitung während des Updates) war es ja wohl nicht. Wenn dann nicht geklärt werden kann, wer von den beiden den Schaden verursacht hat, bleibt der Schwarze Peter rechtlich gesehen bei Dir.


    Aber drohen (und ein paar Fachbegriffe in den Raum schmeißen) kann man ja mal.