Beiträge von Hannes1971

    Sorry, was ich geschrieben habe stimmt objektiv nicht.

    Für mich wäre es allerdings indirekt eine Fahreinschränkung, wenn ich durch eine Ladebegrenzung an der heimischen Wallbox, gezwungen wäre mit deutlich teurerem Strom zu fahren.

    Dann schränke ich mich nämlich ein......

    Auch das verstehe ich nicht. Ladebegrenzung hieße, die Ladeleistung temporär zu drosseln oder abzuschalten. Nicht den Preis hochzujubeln. Lösungen in der Hinsicht gehen eher in die andere Richtung, als Anreiz. Nämlich die WB flexibel so zu steuern, dass sie zu Niedrigpreiszeiten verbilligten Strom lädt.

    Was ist eigentlich aus diesen neuen AKWs geworden die angeblich alte gelagerte Brennstäbe recyceln und verwerten können? War das nur ein Flop oder wird das nur verhindert? Denn eigentlich ist es ja Recycling und von der Idee her gut finde ich.

    Das waren der Schnelle Brüter und der HTR grundsätzlich auch. Aber das Risiko ist halt zu hoch.


    Die Deutschen Kernkraftwerke haben sich auch nur gerechnet, weil die wesentlichen Kosten und Risiken durch den Staat übernommen wurden. In den 70ern mussten die Stromversorgern zum Bau von KKW geprügelt werden. Die wollten nicht, der Staat wollte die Kraftwerke. Der tolle neue französische Reaktor, der nicht ans Laufen kommt, wurde schon erwähnt. In Finnland (?) und Großbritannien gibt es ganz ähnliche Beispiele.


    Von der Planung bis zur Inbetriebnahme kannst Du unter Idealbedingungen locker 30 Jahre rechnen. In D eher 50. Und dann ist die Kernfusion technisch umgesetzt (die steht ja schließlich seit mehr als 40 Jahren jedes Jahr 30 Jahre vor der Praxisreife) und Deine ganze Investition war für den Ar... Ganz zu schweigen davon, welche Fortschritte "konventionelle" oder neu erdachte Erneuerbare Energien in diesem Zeitraum machen, die den Betrieb eines neuen KKW bis dahin unwirtschaftlich machen.


    Über den Weiterbetrieb bestehender KKW kann man gerne reden. Über die Errichtung neuer KKW ganz sicher nicht.

    Es geht um Kritische Infrastruktur, die ist nicht ohne Grund KRITISCH, da finde ich könnte man schon mal ohne Diskussionen was umsetzen

    Zumindest die Diskussion abkürzen bzw. ein Schlussdatum setzen.


    Bei uns wird gerade der längste Eisenbahntunnel Deutschlands geplant. Klick. Seit über 10 Jahren, es gab diverse Infoveranstaltungen der Bahn etc. Eines der Nordportale wird direkt neben unserem Wohnort entstehen, letztes Jahr wurden erste Probebohrungen durchgeführt und Markierungspflöcke eingeschlagen. Jetzt kommen die "besorgten Mitbürger" aus unserem Ort (die üblichen "wir-sind-gegen-alles-Vertreter") aus ihren Löchern gekrochen, für die der Tunnel laut eigener Aussage völlig überraschend und überrumpelnd kam und wollen klagen. Da könnte ich im breiten Strahl...

    Sprich: 148 € Arbeitskosten + Rest Material?

    Naja - ohne Speicher kann ich die Kiste nicht laden, da ich tagsüber nicht zu Hause bin und mir eine PV-Anlage für das Fahrzeug im Winter nichts bringt (Stichwort Vorheizen bei WB-Anschluß und Ladevorgang).

    Ach ja, hatte ich vergessen: der Speicher hilft tagsüber beim PV-Laden, durchziehende Wolken und Lastspitzen (WP, Kochfeld, Waschmaschine) zu überbrücken, da meine WB nur dreiphasig, also minimal 4 kW liefern kann. Nachts aus dem Speicher den Enyaq laden würde ich aber nicht.

    Solange es physikalisch, ökologisch und wirtschaftlich keinen Sinn macht, solche Speicher zu betreiben, werden das nur Menschen tun, die in Physik Kreide holen waren oder mit dem Taschenrechner auf Kriegsfuß stehen.

    Und natürlich Menschen, denen etwas an diesem Planeten liegt.

    Unser 10 kWh-Speicher sorgt dafür,


    - dass wir letztes Jahr eine Autarkie (Haus ohne BEV) von 62% erreicht haben

    - dass wir von ca. mitte März bis Oktober, also außerhalb der Heizperiode, praktisch keinen Strom von außen brauchen

    - dass wir einen kurzzeitigen Brown- oder Blackout nicht fürchten müssen


    Ob sich das rechnet: mir egal. Allerdings hat der 25%tige KFW-Zuschuss auf die Beschaffungskosten (Errichtung 2016) dabei geholfen, die Wirtschaftlichkeit etwas positiver zu gestalten.