erst einmal vollständig entladen...
...indem man daheim so lange "um den Block" fährt, bis er stehen bleibt?
erst einmal vollständig entladen...
...indem man daheim so lange "um den Block" fährt, bis er stehen bleibt?
Bei einem Bremsvorgang wird Energie vernichtet und es entstehen sehr hohe Themperaturen.
Mein alter Thermodynamik-Professor rotiert gerade in seinem Grab...
ZitatDiese beginnt je nach Eigenschaft an zu kochen. Das ist nicht zu vermeiden. Zwangsläufig entsteht Dampf in einem geschlossenen System der nicht entweichen kann und keinen Druck aufbaut, aber nach Abkühlung Wasser gebildet hat, weil die höchste Anteil in der Bremsflüssigkeit ein technischer Alkohol ist. Und genau die restlichen Beimischungen gehen eine Verbindung mit der Bremsflüssigkeit ein. Folge.....der Siedepunkt sinkt und zwangsläufig ist das Gemisch schwerer und lagert sich in den Nehmerzylindern ein. Das führt zu Folgeschäden irgendwan
Kleine Korrektur:
Bremsflüssigkeit ist hygroskopisch, nimmt also gerne Wasser auf. Dieses dringt sowohl über den Ausgleichsbehälter als auch über die Bremszylinder (beide durchlässig für Wasserdampf) ein und reichert sich in der Bremsflüssigkeit an. Was dann bei hohen Temperaturen verdampft, ist eben dieses Wasser. Je älter die Bremsflüssigkeit, desto mehr Wasser desto stärker der Effekt. Ein ruhig fahrender Flachlandtiroler wird diesen Effekt wahrscheinlich auch nach 10 Jahren mit der gleichen Bremsflüssigkeit nie bemerken. Der entsteht erst, wenn es drauf ankommt: Passabfahrt, mehrere starke Bremsungen hintereinander etc.
Ja warum nicht, warum muss ich eine Flüssigkeit, die früher 5,6 oder 8 Jahre in den Autos geblieben ist, heute bereits alle zwei Jahre Wechsel?
Zumindest in meiner aktiven Autofahrerzeit (32 Jahre) ist der Intervall für die Bremsflüssigkeit 2 Jahre.
Weiss ich doch auch nicht, aber wenn da Stiftung Warentest oder der ADAC "testen", dann wird das ja sicher nicht die Mutter vom Lehrling machen, sondern jemand, der sich auskennt, wäre ja noch schön. Anyway - wir brauchen es nicht weiter zu diskutieren.
Ja, aber die Testen ja die Funktion, also das Ziel, nicht den Weg zum Ziel. Es hat ja keiner behauptet, dass die Funktion nicht erfüllt wird. Nur die Angaben, wie die Funktion erfüllt wird war falsch und der Nachweis, dass der gewählte Weg gleichwertig ist hat gefehlt. Da hat Easee halt das Pech gehabt, dass jemand den Deckel aufgeschraubt und sich das Innenleben angeschaut und nicht nur die Funktion geprüft hat.
Keine Ahnung, bin kein Elektriker. Musst Du den Elektriker fragen, ob er es erkennen könnte. Der Punkt ist ja trotzdem der, das das Gerät durch diverse Firmen, die vermutlich auch Fachleute haben, getestet wurde, und das dies nie wirklich ein Thema war. Wir müssen hier nicht über nicht eingehaltete Normen oder unvollständige Dokumentationen philiosophieren, die Frage ist, warum fällt das erst jetzt auf. Wenn es doch offensichtlich ist, denn die schwedische Behörde hat offenbar auch "nur Elektriker".
Wer sollte das testen und warum? Solange nichts passiert, wird da auch nichts getestet. Wenn was passiert, dann kommt der Gutachter und zerpflückt das Teil.
Das ist ja auch nicht der Punkt. Der Hersteller hat erklärt "unser Gerät ist sicher, die Norm 12345 wird erfüllt". Die Norm 12345 schreibt aber die Verwendung bestimmter Bauteile oder eine bestimmte Bauart vor. Diese hat der Hersteller aber nicht verwendet, also stimmt seine Erklärung nicht und er hat auch keinen anderen Nachweis, dass sein Gerät sicher ist.
Es ist ja auch nicht gesagt, dass es nicht sicher ist, es ist nur nicht nachgewiesen.
Bei der Heimreise ähnlich. Erster Ladestopp um 30km vorgezogen, die Blase meiner Kinder verlangte nach einer Pause. Dann noch mal einen umgeplanten Stopp, der Hunger hat einen Stopp verlangt. Dort war dann noch eine nicht eingeplante Ladesäule. Angesteckt. Und weil 10.000 Leute die gleiche Idee einer Pause mit Essen hatte, dauerte es fast eine Stunde, bis wir gegessen hatten. Das Auto war dann bei 100%. Was uns widerum den nächsten geplanten Ionity erspart hat, und auch an Marburg sind wir vorbei und hatten dann den letzten Stopp erst nach Graz.
???
Einspruch Euer Ehren. Wenn ich erkläre, mich an eine bestimmte Norm zu halte, muss ich das auch tun.
Wenn ich einen anderen Weg wähle muss ich halt den Aufwand betreiben, die Sicherheit meines Produktes anders nachzuweisen.
Aber von der Norm abweichen, deren Einhaltung aber zu erklären um Prüfkosten zu sparen, geht nicht.
Und wenn Du mit Bürokratie die Europäische Büroratie meinst: ich habe nicht umsonst die USA bzw. die UL als Beispiel gewählt. Dagegen sind die Jungs in Brüssel Waisenknaben...
Verstehe ich das richtig? Abweichungen von der Norm sind OK solange sie dokumentiert sind? Hat der einen Clown gefrühstückt?
Eine Norm ist kein Gesetz. In der Norm wird nur der aktuelle Stand der Technik dokumentiert. Wer sich in Normen auskennt weiß, dass das nicht so ist und dass der aktuelle Stand der Technik häufig schon deutlich weiter ist, als in den Normen beschrieben.
Wenn man aber von der Norm abweicht, muss man die "Gleichartigkeit" natürlich aufwendig nachweisen. In der Industrie sind nicht normkonforme Produkte häufig unverkäuflich. Versuch mal, z.B. in den USA einen Schaltschrank zu verkaufen, der nicht der UL 50 entspricht. Und die Norm ist in weiten Teilen wirklich historisch...
... müsste mal meinen ATARI ST vom Dachboden holen und nachsehen, ob der noch läuft....
Der hatte aber schon vor 30 Jahren mit thermischen Problemen zu tun, und wenn da nur ein Chip abgeraucht sein sollte, was dann? Äquivalent z.B. ein beliebiges Steuergerät im ENYAQ mit zerschossener SW.
Das gilt aber genauso für jedes heute hergestellte Kraftfahrzeug. Ist nicht Enyaq- oder BEV-spezifisch.
Eines dürfte jetzt schon klar sein:
Den Status eines historischen Fahrzeugs mit "H"-Zulassung nach 30 Jahren wird kein ENYAQ erreichen. Nicht, weil der AKku keine Restkapazität mehr hätte, sondern weil keiner mehr Support für die Software bieten kann.
Warum sollte man ein Auto mit nicht mehr aktualisierter Software nicht mehr fahren können? Meine allerersten Autos hatten gar keine Software und fuhren dennoch. Auch kenne ich Leute, die aus Nostalgiegründen DOS-PC, C64 und Atari ST betreiben, die laufen auch noch...