Bei einem Bremsvorgang wird Energie vernichtet und es entstehen sehr hohe Themperaturen.
Mein alter Thermodynamik-Professor rotiert gerade in seinem Grab...
Zitat
Diese beginnt je nach Eigenschaft an zu kochen. Das ist nicht zu vermeiden. Zwangsläufig entsteht Dampf in einem geschlossenen System der nicht entweichen kann und keinen Druck aufbaut, aber nach Abkühlung Wasser gebildet hat, weil die höchste Anteil in der Bremsflüssigkeit ein technischer Alkohol ist. Und genau die restlichen Beimischungen gehen eine Verbindung mit der Bremsflüssigkeit ein. Folge.....der Siedepunkt sinkt und zwangsläufig ist das Gemisch schwerer und lagert sich in den Nehmerzylindern ein. Das führt zu Folgeschäden irgendwan
Kleine Korrektur:
Bremsflüssigkeit ist hygroskopisch, nimmt also gerne Wasser auf. Dieses dringt sowohl über den Ausgleichsbehälter als auch über die Bremszylinder (beide durchlässig für Wasserdampf) ein und reichert sich in der Bremsflüssigkeit an. Was dann bei hohen Temperaturen verdampft, ist eben dieses Wasser. Je älter die Bremsflüssigkeit, desto mehr Wasser desto stärker der Effekt. Ein ruhig fahrender Flachlandtiroler wird diesen Effekt wahrscheinlich auch nach 10 Jahren mit der gleichen Bremsflüssigkeit nie bemerken. Der entsteht erst, wenn es drauf ankommt: Passabfahrt, mehrere starke Bremsungen hintereinander etc.