Beiträge von Hannes1971

    Ich würde mich als einen (nach) denkenden Menschen bezeichnen. Aggressivität in welcher Form auch immer ist hier Fehl am Platz

    Genau diese beiden Säue sind aber schon vor Jahren durchs Dorf getrieben und auch schon zigfach widerlegt bzw. entkräftet worden. Dennoch werden sie mangels Argumenten immer und immer wieder auf den Tisch gebracht.


    Also noch einmal: nein, kein Stromversorger hat irgendwelche Bauchschmerzen damit, den zusätlich benötigten Strom zu erzeugen. Würden alle Verbrenner durch Elektrofahrzeuge ersetzt, würde der Strombedarf auch nur um 15% steigen, diese Steigerung geht in der prognostizierten Gesamtsteigerung des Stromverbrauchs quasi unter. Und der Ausbau der Stromnetze ist technisch auch kein problem, vielfach auch far nicht notwendig, dank Lastmanagement etc.


    Und speziell bei dem SF6-Bericht hätte dem kritischen Leser auffallen können, dass die WKA nur der Clickbait-Titel sind, es sich aber um ein generelles Problem, nicht speziell von Windkraftanlagen, handelt.

    In den Windrädern steckt das mit drin:

    https://www.tagesschau.de/wirt…treibhausgas-sf6-101.html

    Sag mal, kommen von Dir noch mehr Strohmannargumente der Verbrennerlobby? Erst die Standardfrage "wo soll der ganze Strom herkommen" und jetzt das?


    Zur Info: SF6 ist in nahezu jeder Mittel- und Hochspannungs-Schaltanlage enthalten. Und damit zwangsläufig auch in denen, die in und an Windkraftanlagen verwendet werden. Es handelt sich dabei um ein so genanntes Löschgas, um die Bildung von Lichtbögen beim Schalten zu unterdrücken. Soweit ich weiß, gibt es da auch noch keinen Ersatzstoff, die technischen Alternativen sind deutlich teurer und nicht überall verwendbar


    Beruflich durfte ich mir die Folgen schon ansehen die es hat, wenn man so eine Anlage schaltet und das Löschgas entwichen ist (und der Schaltende das entgegen der Vorschriften nicht vorher überprüft hat...). Der Mitarbeiter, der den Schalter betätigt hat, konnte das Krankenhaus am nächsten Tag wieder verlassen, die Anlage war Schrott.

    Ich finde das schon einen wichtigen Punkt, ob man hier im Winter doppelt so lange stehen muss im Vergleich zum Sommer oder nicht. Ich werde meinen als Dienstwagen nutzen, somit definitiv ein wichtiger Punkt.

    Als Dienstwagenfahrer finde ich es aber als ebenso wichtigen Punkt, wenn ich mir durch das Vorkonditionieren die Reichweite verkürze und so meine an der Ladesäule gesparte Zeit erheblich relativiere. Zumal beim üblichen Langstreckenprofil (daheim Volladen, losfahren, HPC-Laden nach 300 km AB) der Akku ja sowieso einigermaßen warm ist beim Nachladen. In den vergangenen Wintern bin ich am HPC nach oben genanntem Fahrprofil regelmäßig auf Start-Ladeleistungen von >120 kW gekommen, auch bei Temperaturen unterhalb 0 °C. In alten Threads auf diesem Forum hatte ich das auch durch Fotos dukumentiert.


    Von daher denke ich, dass das Thema Vorkonditionierung mehr oder weniger gehyped wird und die Enttäuschung, was sie dann wirklich bringt, bei einigen groß sein wird.

    Ich spreche natürlich nur für mich, aber ich hab nicht mal die Erwartung an eine Vorkonditionierung. Brauch ich nicht und fehlt mir auch nicht. Im Alltagsnutzen werde ich es auch nicht vermissen. Ich könnte mir gut vorstellen dass ich damit nicht alleine da stehe.

    Du tauschst mit der Vorkonditionierung halt Reichweite gegen Ladegeschwindigkeit. Ob damit die hohen Erwartungen erfüllt werden, die so mancher daran hat, wage ich zu bezweifeln. Und das ist dann kein VW-/Skoda-Problem sondern reine Physik.