Je mehr Verbrenner durch BEVs ersetzt werden, wird man sich von politischer Seite auch Gedanken machen, wie man bei sinkendem Mineralösteueraufkommen die Kosten der Verkehrsinfrastruktur auf die Elektromobilität transferieren kann.
Über eine Maut. Wie denn sonst?
Alles andere wäre ungerecht, da man über eine Strom-Zusatzsteuer ja nur die am HPC oder anderen öffentlichen Ladesäulen geladenen kWh erfassen kann, nicht aber die am Hausanschluss oder PV-Anlage geladenen Strommengen. Und schon hätte man wieder ein Ungleichgewicht zum Nachteil der Laternenparker, der sprichwörtlichen allein erziehenden Krankenschwester.
Über eine Maut kann man wunderbar die Kosten nach der tatsächlichen Beanspruchung der Infrastruktur ausrichten, man kann verschiedene Mautklassen (z.B. abhängig vom Fahrzeuggewicht) einführen etc.